Das Wichtigste in Kürze
In vielen Handwerksbetrieben wird der Auftrag auf einer Vorlage erfasst – auf einem Auftragsschein aus Papier oder in Excel, Word oder einem interaktiven PDF –, die Rechnung entsteht aber in einer anderen Software. Dazwischen liest jemand die Angaben ab, tippt oder kopiert sie ins Rechnungsprogramm und hängt das Dokument zusätzlich als Nachweis an. Beim Papier kommt das Warten dazu: Der Zettel ist erst am Feierabend oder am nächsten Tag im Büro, die Rechnung geht frühestens dann raus. Der bessere Ansatz ist eine individuelle, eigene Software, in der der Kunde die Anfrage stellt, das Büro plant, der Monteur vor Ort erfasst und daraus sofort ein Rechnungsentwurf entsteht. Eingaben machen dann nur noch die Kunden und der Außendienst.
- Das Problem ist die Übertragung: Ob Papier oder Datei – solange Erfassung und Rechnung getrennt sind, wird abgelesen, abgetippt oder kopiert.
- Papier kostet einen Tag: Kommt der Auftragsschein erst mit den Kollegen zurück, ist das Büro meist nicht mehr besetzt – die Rechnung folgt am nächsten Tag.
- Abtippen ist der Fehlerherd: Die Schrift ist oft nicht lesbar, weil der Schein unter schwierigen Bedingungen ausgefüllt wurde.
- Eine Software von der Anfrage bis zur Rechnung: Kundenanfrage, Planung, Einsatzbericht und Rechnungsentwurf liegen in einem System – einmal drin, für alles drin.
- Das Büro schaut nur noch drüber: Der Rechnungsentwurf steht nach dem Speichern bereit und geht sofort oder zeitgesteuert raus.
- Zuordnung als Selbstläufer: Mit Abwesenheiten, Arbeitszeiten und typischen Auftragsdauern lassen sich Aufträge regelbasiert verteilen – mit KI noch genauer.
Wie läuft die Auftragsabwicklung in vielen Handwerksbetrieben heute ab?
Meist über eine Vorlage für den Auftrag und ein getrenntes Rechnungsprogramm. Viele Handwerksbetriebe erfassen Auftrag und Auftragsdaten noch auf Auftragsscheinen aus Papier, andere haben ihre Vorlage bereits digitalisiert – als Excel-Tabelle, Word-Dokument oder interaktives PDF.
Das Rechnungsprogramm ist dagegen eine andere Software. Der Ablauf, dem wir bei Handwerksbetrieben immer wieder begegnen, sieht deshalb in der Regel so aus:
- Der Monteur füllt beim Kunden die Vorlage aus – auf Papier oder am Gerät.
- Die Vorlage kommt ins Büro, als Zettel oder als Datei.
- Im Büro liest jemand die Inhalte ab und tippt sie ab oder kopiert sie ins Rechnungsprogramm.
- Aus diesen Angaben wird die Rechnung erstellt.
- Das ausgefüllte Dokument wird zusätzlich als Nachweis an die Rechnung angehängt.
Jeder dieser Schritte ist Handarbeit, und jede Angabe wird mindestens zweimal angefasst: einmal beim Kunden und einmal im Büro.
Warum verzögert der Auftragsschein auf Papier die Rechnung?
Weil das Büro erst arbeiten kann, wenn der Zettel da ist. Beim Auftragsschein auf Papier wartet das Büro oft bis zum Feierabend, wenn die Kollegen zurückkommen – oder gleich bis zum nächsten Tag.
Feierabend: Die Zettel sind da, das Büro nicht
Was der Monteur am Abend ablegt, wird frühestens am nächsten Morgen zur Rechnung.
Kommen die Monteure am Feierabend zurück, ist das Büro meist schon nicht mehr besetzt. In der Regel kann die Rechnung deshalb erst am nächsten Tag gestellt werden. Bei jedem einzelnen Auftrag verschiebt sich damit der Moment, in dem das Geld überhaupt angefordert wird.
Warum ist das Abtippen der schlimmste Schritt?
Weil hier die meisten Fehler entstehen. Die Inhalte der Vorlage müssen entweder abgetippt oder kopiert werden – und Abtippen ist dabei das Schlimmste, weil die Schrift oft nicht lesbar ist.
Das liegt selten am Mitarbeiter. Ein Auftragsschein wird nicht unter den besten Bedingungen geschrieben: im Stehen, im Keller oder Technikraum, mit verschmutzten Händen, unter Zeitdruck. Das wirkt sich auf die Schrift aus. Im Büro wird dann gerätselt, nachgefragt oder geschätzt – ist das eine 3 oder eine 8, steht dort 1,5 oder 7,5 Stunden?
Wo Auftragsscheine wirklich ausgefüllt werden
Im Stehen, im Keller, mit verschmutzten Händen – unter diesen Bedingungen entsteht die Handschrift, die das Büro später entziffern muss.
Jede dieser Unklarheiten kostet Zeit, und jede falsch gelesene Zahl landet direkt in der Rechnung.
Sind Excel, Word und interaktive PDFs die Lösung?
Sie sind besser als Papier, aber noch nicht die beste Lösung. Eine digitale Vorlage ist lesbar, kommt schneller im Büro an und geht nicht im Fahrzeug verloren. Am grundsätzlichen Ablauf ändert sie aber wenig.
Zwei Fenster, eine Übertragung
Auch die digitale Vorlage bleibt eine eigene Datei – ihr Inhalt wandert Zeile für Zeile ins Rechnungsprogramm.
Auch die Excel-Tabelle, das Word-Dokument oder das interaktive PDF bleibt eine eigene Datei neben dem Rechnungsprogramm. Die Inhalte müssen weiterhin abgelesen oder kopiert werden, damit daraus eine Rechnung entsteht, und das Dokument wird anschließend wieder als Nachweis angehängt. Statt abzutippen wird kopiert – der Arbeitsschritt bleibt, nur die Fehlerquelle wird kleiner.
Wie sieht der bessere Ansatz aus?
Eine individuelle, eigene, vollständige Software, in der sowohl die Berichte als auch die Rechnungen geschrieben werden – und in der idealerweise auch die Kundenanfrage gestellt wird. Dann gibt es keine Vorlage mehr, deren Inhalt in ein anderes Programm übertragen werden muss.
Das Prinzip dahinter: Eine Angabe wird einmal erfasst und steht danach überall zur Verfügung, wo sie gebraucht wird – im Auftrag, in der Planung, im Einsatzbericht und in der Rechnung. Einmal drin, für alles drin.
Einmal erfasst, dreimal verwendet
Die Arbeitszeit, die der Monteur vor Ort einträgt, ergibt die Einsatzdauer, fließt in die Arbeitszeiterfassung und landet im Rechnungsentwurf.
Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt das folgende Szenario eines Handwerksbetriebs – von der Anfrage auf der Webseite bis zur Rechnung, die von allein verschickt wird. Ist im Betrieb bereits ein Rechnungsprogramm im Einsatz, mit dem alle gut arbeiten, muss es dafür übrigens nicht weichen: Dann übernimmt die eigene Software alles bis zum Rechnungsentwurf und übergibt ihn.
Der Weg eines Auftrags durch eine Software
Fünf Stationen in einem System – und keine Stelle, an der etwas abgetippt wird.
- AnfrageDer Kunde wählt die Leistung über Kacheln und lädt Bilder hoch.
- PlanungDas Büro prüft den Auftragsentwurf und plant ihn nach Kapazität ein.
- EinsatzDer Monteur erfasst Zeiten, Material, Pauschalen, Fotos und Unterschrift.
- RechnungsentwurfEr entsteht beim Speichern, ohne dass jemand etwas überträgt.
- VersandSofort oder zeitgesteuert – die Rechnung geht von allein raus.
Wie kommt die Kundenanfrage strukturiert in den Betrieb?
Über ein Anfrageformular auf der eigenen Webseite, das aus der Software stammt. Das Formular wird per iFrame eingebunden und sieht aus wie ein Teil der Webseite – für den Kunden ist kein Wechsel in ein anderes System erkennbar.
Aufgebaut ist es so, dass sich der Kunde zur passenden Leistung durchklickt, statt eine freie Nachricht zu schreiben:
- Leistungen als Kacheln: Die Dienstleistungen des Betriebs werden übersichtlich als Kacheln aufgelistet.
- Eine oder mehrere Ebenen: Der Kunde klickt sich durch, etwa von „Sanitär“ über „Reparatur“ bis „Wasserhahn tropft“, bis die richtige Leistung ausgewählt ist.
- Ergänzungen und Bilder: Danach fügt er weitere Angaben hinzu, lädt Bilder hoch und sendet die Anfrage ab.
Schritt 2 von 4: die Leistung auswählen
Statt einer freien Nachricht klickt sich der Kunde über Kacheln bis zur passenden Leistung – im Design der eigenen Webseite.
Der entscheidende Effekt: Weil der Kunde bereits in diese Struktur geführt wurde, liegt die Anfrage nicht als lose E-Mail vor, sondern kann schon als Auftragsvorlage beziehungsweise Auftragsentwurf dienen. Ein Mitarbeiter schaut kurz darüber – mehr ist nicht nötig. Die Kundendaten hat der Kunde selbst eingegeben.
Wie wird der Auftrag geplant?
Mit derselben Software, in der auch die Anfrage eingegangen ist. Dort stehen alle Mitarbeiter mit ihren Anwesenheiten, Abwesenheiten und Kapazitäten. Wer den Auftragsentwurf geprüft hat, plant ihn direkt ein, ohne in einen Kalender, eine Urlaubsliste oder eine Excel-Tabelle wechseln zu müssen.
Planen, wo Anwesenheiten und Kapazitäten schon stehen
Urlaub, freie Stunden und neue Auftragsentwürfe in einer Ansicht – der Entwurf wird direkt in die Woche gezogen.
Weil der Auftrag aus der Anfrage entstanden ist, sind Kunde, Adresse, gewünschte Leistung und Fotos bereits beim Termin hinterlegt. Der Monteur weiß deshalb schon vor dem Einsatz, worum es geht.
Was erfasst der Monteur vor Ort?
Nur noch das, was beim Einsatz tatsächlich passiert – alles andere liegt bereits in der Software. Weil das System hochindividuell für den Betrieb gebaut ist, sind darin von Anfang an alle Mitarbeiter und alle Maschinen hinterlegt, samt den Angaben, die zur Preiskalkulation gebraucht werden:
- Mitarbeiter und Stundensätze: Wer am Einsatz beteiligt war, wird ausgewählt; die Stundensätze der Mitarbeiter stehen in den Stammdaten des Unternehmens.
- Maschinen: Für jede Maschine ist hinterlegt, was sie kostet, ob sie kostenlos oder kostenpflichtig ist und wie ihr Preis berechnet wird.
- Material: Die eingesetzten Materialien werden aus einem Katalog übernommen, statt sie von Hand zu beschreiben.
- Pauschalen: Die Auftragspauschale wird automatisch hinzugefügt; weitere Pauschalen lassen sich auswählen.
- Arbeitszeiten: Aus den eingetragenen Zeiten berechnet die Software die Einsatzdauer. Dieselben Einträge können später auch in die betriebliche Arbeitszeiterfassung einfließen.
- Fotos: Der Monteur macht die Fotos in derselben Software und in derselben Ansicht und fügt sie direkt dem Auftrag hinzu.
- Unterschrift: Der Kunde unterschreibt per Finger auf dem Gerät.
Erfassen statt schreiben
Mitarbeiter, Maschinen, Material und Pauschalen kommen aus den Stammdaten; die Einsatzdauer rechnet die Software selbst.
Die Unterschrift gehört zum Vorgang
Der Kunde bestätigt per Finger direkt auf dem Gerät – ohne Zettel, der später angehängt werden muss.
So fließen alle Bestandteile, die zur Preiskalkulation dienen, aus den Unternehmensstammdaten in den Auftrag ein. Der Monteur rechnet nichts aus und schreibt kaum etwas – er wählt aus, trägt Zeiten ein und fotografiert.
Wie entsteht daraus sofort die Rechnung?
In dem Moment, in dem der Monteur auf Speichern drückt. Der Einsatz wird im System gespeichert, und die Person, die für die Rechnungen verantwortlich ist, sieht nach weniger als einer Sekunde einen fertigen Rechnungsentwurf.
Sie muss nur noch darüberschauen. Passt alles, gibt es zwei Wege:
- Sofort versenden: Die Rechnung geht direkt an den Kunden.
- Versand planen: Wer nicht sofort versenden möchte, plant die Rechnung für einige Stunden später oder für den nächsten Tag ein und schließt den Vorgang ab. Danach kann man die Rechnung vergessen – sie geht von allein raus.
Prüfen, planen, vergessen
Der Rechnungsentwurf steht bereit, sobald der Einsatz gespeichert ist – und geht auf Wunsch erst am nächsten Morgen raus.
Der ganze Arbeitsaufwand, der früher entstand, wenn später die Blätter ins Büro kamen, fällt damit komplett weg: kein Warten auf den Zettel, kein Entziffern, kein Abtippen, kein Nachweis, der von Hand angehängt werden muss. Einsatzbericht, Fotos und Unterschrift gehören bereits zum Vorgang.
Was bleibt für das Büro noch zu tun?
In diesem Szenario praktisch nichts. Die Kundendaten gibt der Kunde selbst ein, die rechnungsrelevanten Daten erfasst der Außendienst. Die Bürokräfte müssen weder Kundendaten noch rechnungsrelevante Daten eingeben.
Die Einzigen, die hier überhaupt eine Eingabe machen, sind die Kunden und die Außendienstmitarbeiter. Das Büro schaut nur noch drüber, plant und gibt frei – die Dateneingabe ist aus dem Büro verschwunden.
Wer gibt was ein?
Der Unterschied liegt nicht in der Menge der Daten, sondern darin, wer sie anfasst – und wie oft.
Auftragsschein und Rechnungsprogramm
- Monteur: schreibt den Auftragsschein oder füllt die Vorlage aus
- Büro: wartet auf den Zettel oder die Datei
- Büro: entziffert, tippt ab oder kopiert ins Rechnungsprogramm
- Büro: hängt das Dokument als Nachweis an
Eine Software für alles
- Kunde: gibt Anfrage und eigene Daten selbst ein
- Monteur: wählt aus, trägt Zeiten ein, fotografiert
- Software: erzeugt den Rechnungsentwurf mit allen Nachweisen
- Büro: schaut drüber, plant und gibt frei
Damit sinkt die Fehlerrate, weil keine Angabe mehr von einem Dokument in ein Programm übertragen wird. Alle Abläufe werden schneller, und es entfällt jede Menge Aufwand, der bisher unnötig im Betrieb entstanden ist.
Wie lassen sich Hausverwaltungen als Stammauftraggeber einbinden?
Mit einem eigenen Zugang und einer eigenen Rolle in derselben Software. Oft sind die Auftraggeber von Handwerksbetrieben Hausverwaltungen, die immer wieder beauftragen. Mit eigenem Zugang können sie jederzeit Aufträge auslösen, ohne jedes Mal ihre eigenen Daten erneut eingeben zu müssen.
Der eigene Zugang der Hausverwaltung
Die eigenen Daten sind hinterlegt – eingegeben werden nur noch Mieter und Leistung.
Stattdessen gibt die Hausverwaltung nur noch die Mieterdaten ein, wählt die Leistungen aus und klickt auf Speichern. Der Auftragsentwurf landet wieder direkt beim Handwerksbetrieb – im selben Ablauf wie jede andere Anfrage, nur ohne doppelte Eingaben auf beiden Seiten.
Was passiert mit neuen Aufträgen, während der Außendienst unterwegs ist?
Sie landen in einem Auftragspool. Während die Außendienstler noch im Einsatz sind, entstehen über das Anfrageformular und die Zugänge der Hausverwaltungen einfach weitere Aufträge.
Aus dem Pool heraus werden sie danach verteilt, wer gerade in der Nähe ist. Das kann der Betrieb übernehmen – oder die Mitarbeiter nehmen sich passende Aufträge selbst vor und bearbeiten sie. Dafür muss niemand im Büro anrufen oder auf einen Rückruf warten.
Kann die Zuordnung der Aufträge automatisch laufen?
Ja, grundsätzlich sogar ganz ohne KI. In derselben Software lassen sich Mitarbeiterabwesenheiten und Standardarbeitszeiten hinterlegen, und für jede Aufgabe kann ihre typische Dauer angegeben werden. Damit kennt das System alles, was für eine Zuordnung nötig ist: wer wann verfügbar ist, wie viel Zeit noch frei ist, wie lange ein Auftrag voraussichtlich dauert und wo er stattfindet.
Zuordnung nach festen Regeln
Abwesenheit, freie Zeit und Entfernung zum Einsatzort – für einen ersten Vorschlag braucht es keine KI.
Daraus ist theoretisch eine vollständige algorithmische Zuordnung möglich. Mit KI wird sie noch besser – etwa wenn sie die Beschreibung und die Fotos einer Anfrage einordnet, die Dauer anhand ähnlicher früherer Aufträge einschätzt und einen Zuordnungsvorschlag macht, den nur noch jemand bestätigt.
Das Ziel: Kaum jemand muss noch etwas tun, und die Auftragsabwicklung wird bürokratisch zu einem Selbstläufer.
Häufige Fragen
Nein. Läuft eine Rechnungs- oder Buchhaltungssoftware gut und ist sie im Betrieb etabliert, bleibt sie in der Regel bestehen. Die eigene Software übernimmt dann Anfrage, Planung und Erfassung vor Ort und übergibt die rechnungsrelevanten Daten, soweit das Programm eine Schnittstelle oder einen Import bietet. Auf Wunsch entsteht die Rechnung auch direkt in derselben Software.
Ja. Das Formular stammt aus der Software, wird per iFrame in die Webseite eingebunden und so gestaltet, dass es wie ein Teil der Seite wirkt. Die Leistungen erscheinen als Kacheln, durch die sich der Kunde bis zur passenden Leistung klickt.
Ja, wenn sie für sie gebaut ist. Jeder Mitarbeiter sieht nach dem Login nur, was er für seine Arbeit braucht – der Monteur seine Aufträge und Erfassungen. Große Auswahlflächen, Kataloge, Pauschalen zum Antippen, Fotos und möglichst wenig Freitext machen die Eingabe auch im Stehen und mit Handschuhen machbar.
Das lässt sich berücksichtigen. Je nach Projekt wird die Anwendung offlinefähig entwickelt: Die Daten werden ohne Verbindung erfasst und übertragen, sobald wieder Empfang besteht. Der Rechnungsentwurf entsteht dann, sobald die Daten angekommen sind.
Sie sind ein guter Ausgangspunkt. Darin stecken bereits die Felder, Pauschalen und Sonderfälle, die im Alltag gebraucht werden. Auf dieser Grundlage wird die Erfassung in der Software aufgebaut – meist mit Verbesserungen an Reihenfolge und Feldern, die sich der Betrieb schon länger gewünscht hat.
Nein. Sinnvoll ist ein Start mit dem Teil, der im Alltag am meisten Aufwand spart – häufig die Erfassung vor Ort mit dem automatischen Rechnungsentwurf. Anfrageformular, Planung, Auftragspool oder Zugänge für Hausverwaltungen kommen danach Modul für Modul dazu.
Nach Fertigstellung geht die individuell entwickelte Software ohne Lizenzkosten in Ihr Eigentum über. Kalkuliert wird nach einer gemeinsamen Anforderungsaufnahme; beauftragen lässt sie sich Modul für Modul, sodass sich die Investition auf mehrere Schritte verteilt.
Fazit
Ein Auftragsschein auf Papier verzögert die Rechnung meist um einen Tag und bindet das Büro mit Abtippen. Excel, Word und interaktive PDFs verkürzen den Weg, ändern aber nichts daran, dass Erfassung und Rechnung in getrennten Programmen liegen. Der eigentliche Hebel ist, Anfrage, Planung, Einsatzbericht und Rechnung in einer Software zu verbinden – dann geben nur noch Kunden und Außendienst Daten ein, und der Rechnungsentwurf steht bereit, sobald der Monteur speichert.
Formilo ist auf genau diese Datenerfassung im Tagesgeschäft spezialisiert: auf Aufträge, Einsatzberichte, Zeiten und Nachweise, die bei der Abwicklung von Aufträgen erfasst und abgerechnet werden – mit Erfahrung aus tausenden Projekten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auf Wunsch entwickeln wir die komplette Betriebssoftware bis hin zu Angeboten, Rechnungen und Kundenverwaltung. Und wenn zunächst nur ein besserer Auftragsschein gebraucht wird, bauen wir auch den. Ein Rechnungsprogramm, das gut funktioniert, bleibt und wird angebunden.
Wenn Sie wissen möchten, wie dieser Ablauf in Ihrem Betrieb aussehen könnte, gehen wir ihn gemeinsam durch.