Ob Ein-Personen-Studio, Full-Service-Haus oder Spezialist für Text, Design oder Kampagne — Ihre Arbeit beginnt mit Angaben, die anderen gehören.
Ist dieser Übergang nicht auf Ihr Haus gebaut, zahlen Sie ihn jede Woche mit: Stunden, die niemand in Rechnung stellt, Runden, die keiner bestellt hat, Abenden, an denen Sie die Woche rekonstruieren, Leuten, die auf Zulieferung warten, und ungeduldigen Kunden.
Was fehlt, ist kein weiteres Werkzeug, sondern eine Aufnahme, die so aufgebaut ist, wie Ihr Haus fragt — und die danach weiterläuft. Wie viel mitkommt, entscheiden Sie: Ein Briefingbogen reicht als Anfang.
Tausende Projekte, viele aus Beratung und Büro — Marketing und Werbung ist darin unsere stärkste Gruppe. Festpreis, drei Korrekturschleifen.
Was in der Aufnahme fehlt, fällt auf, wenn das Konzept steht. Die Folge: eine Runde, die keiner bestellt hat.
Texte, Bilder, Zugänge und Freigaben liegen bei mehreren Personen: acht Punkte hinaus, drei zurück. Die Folge: Kapazität ohne Ertrag.
Firmierung, Anschrift, Steuernummer und Hausfarben stehen im Briefing, im Vertrag und auf jeder Vorlage. Die Folge: unbezahlte Zeit fürs Nachziehen.
Entschieden wird mündlich, kommentiert aus fünf Kanälen. Die Folge: Sie schreiben ab, was Sie nicht belegen können.
Und dann der Preis, der auf keiner Rechnung steht. Was ein Kunde vor drei Jahren gesagt hat und warum die Farbe so ist, wie sie ist, trägt in fast jeder Agentur ein Einziger. Wer so gebraucht wird, kann nicht abgeben und nicht ausfallen — und eine Agentur, die nur mit dieser Person läuft, lässt sich nicht weitergeben.
Keins davon entsteht, weil jemand sein Fach nicht beherrscht, sondern weil eine Angabe fehlt, zu spät kommt oder nicht auffindbar ist.
Ein Briefing als Datei prüft nicht, ob etwas fehlt, und sagt nicht, wer an der Reihe ist. Wird daraus eine Strecke, ändert sich der Auftrag dahinter: Das Angebot entsteht aus dem Erfassten, jede Runde hängt an einer Fassung.
Ob daraus ein Bogen wird oder die ganze Strecke, entscheiden Sie. Wir programmieren Ihnen das, was Ihren Fall abdeckt. Und das Zweite, wofür Agenturen uns holen: ihre eigenen Kunden. Ein erheblicher Teil unserer Agenturaufträge läuft nicht für die Agentur selbst, sondern in ihrem Namen: ein Fragenkatalog über 186 Seiten, ein Produktkonfigurator in fünf Fassungen, eine Kundensoftware nach Lastenheft. Sie beauftragen uns wie ein Gewerk, so wie Sie eine Druckerei holen: Sie bleiben der Ansprechpartner, und was entsteht, gehört am Ende Ihrem Kunden.
Im Mittelpunkt steht eine individuelle Webanwendung in der Cloud. Darin liegt Ihr Tagesgeschäft an einer Stelle: Geschäftsführung, Kundenberatung, Kreation und Text, die freien Mitarbeiter, die Sie hinzuziehen, und dort, wo es sinnvoll ist, Ihre Auftraggeber selbst. Jeder sieht, was ihn betrifft, und alle sehen denselben Stand — im Büro, im Homeoffice und beim Kunden. Gebaut auf den Ablauf Ihres Hauses.
Nicht jeder Fall braucht diesen Umfang. Tastaturfreie Formulare, interaktive PDFs und App-Formulare ergänzen die Anwendung — und treten an ihre Stelle, wenn ein abgegrenzter Bereich genügt, etwa nur die Aufnahme. Kundenverwaltung und Buchhaltung bleiben, wo sie sind: Dafür gibt es gute Standardlösungen. Wir docken an und ersetzen, was heute die Lücken dazwischen füllt.
Was zurückkommt, ist geprüft — die Kreation wartet nicht.
Weil der Umfang aus der Aufnahme kommt, nicht aus einem Gefühl.
Der offene Block meldet sich beim Kunden, nicht Ihre Projektleitung.
Enthalten oder Mehraufwand steht fest, bevor jemand darüber diskutiert.
Eine geänderte Anschrift zieht sich durch alle Dokumente.
Der Ablauf steht in der Anwendung, nicht in einem Kopf.
Und das fällt weg: Angaben aus zurückgeschickten Dateien abtippen, Material hinterhertelefonieren, den Freigabestand rekonstruieren, Kopfdaten in jeder Vorlage nachziehen. Das Briefinggespräch bleibt — die Strecke sorgt nur dafür, dass danach alles schriftlich vorliegt.
Die Posten, die in keiner Auswertung stehen:
Pro Jahr, ohne dass es in der Buchhaltung auffällt. Beispielhafte Posten — setzen Sie im Erstgespräch Ihre eigenen Zahlen ein. Diese Kosten zeigen sich nur als ein Jahr, das schlechter lief.
Für Kundenverwaltung und Buchhaltung gibt es gute Standardlösungen, weil diese Bereiche in fast jedem Haus gleich aussehen. Die Abwicklung selbst sieht nirgends gleich aus. Dort hört jedes fertige Produkt auf und gibt Ihnen einen Standardbogen für Kreativdienstleister — denselben für den Fotografen, den Webentwickler und den Texter. Ein Briefing im Onlinehandel wiederholt sich mit jedem Artikel; Ihres gilt einmal je Projekt.
Wie weit das geht, zeigt unser Bestand: Dasselbe Briefingformular mit achtundvierzig leeren Frage- und Antwortpaaren liegt zweimal darin, für zwei völlig verschiedene Branchen. Wer so viele leere Paare vordruckt, hat aufgegeben, die Fragen vorher zu kennen.
Es muss nicht die objektiv beste Vorgehensweise sein. Aber es ist Ihre, und Sie haben Gründe dafür. Sonst passt sich am Ende Ihr Haus der Lösung an statt umgekehrt. Mit der Abnahme endet die Abhängigkeit: unbeschränktes Nutzungsrecht, keine Lizenzgebühren.
Meist davor. Projekte und Budgets verwaltet sie gut; das Briefing bleibt ein Anhang, den sie nicht liest.
Nein. Wir bauen die Technik hinter dem Briefing, nicht Konzept, Marke oder Kampagne. Festpreis und Termin stehen vorher fest.
Nein, eine Strecke. Die Leistungsart steuert, welche Blöcke erscheinen.
Als Abschnitte, die sich nach den Antworten ein- und ausblenden. Einen über 186 Seiten gibt es schon.
Ja, mit der Abnahme und ohne laufende Lizenzkosten.
Verschwiegenheit ist Standard; wir sehen nur, was die Umsetzung braucht.
Ja: in Ihre Verwaltung, in die Angebotsvorlage oder in eine KI-Strecke.
Der vereinbarte Termin ist Teil des Angebots, keine Schätzung daneben.
Ja, mit Prüfung auf Bedienbarkeit ohne Maus, Vorlesbarkeit und Kontraste.
In einer Agentur entsteht Dokumentation nicht aus Ordnungsliebe, sondern weil der Rohstoff der Arbeit jemand anderem gehört. Was ein Kunde gemeint und freigegeben hat, lässt sich nicht nachmessen — es gibt nur das, was jemand festgehalten hat. Dazu kommt, dass am Ende ein Werk samt Rechten übergeben wird.
Es hält Aufgabe, Ziel, Zielgruppe, Botschaft, No-Gos und Termine fest. Was hier fehlt, fehlt in jedem Folgeschritt.
Thema, Umfang von und bis, Haupt-, Neben- und Kontext-Keywords, Tonalität, Ansprache und Überschriften — der Bogen, mit dem ein Auftrag zum Texter geht.
Die schriftliche Rückspiegelung dessen, was die Agentur verstanden hat — sie existiert, weil das erste Briefing regelmäßig unvollständig ist.
Sie sammeln Logo, Vorgaben, Schriftlizenzen, Bildrechte und Zugänge zu Domain und Hosting — samt der Frage, wer freigeben darf.
Sie halten Werte, Abgrenzung, Tonalität und die Zielgruppe fest — und ersparen beim nächsten Auftrag eine neue Aufnahme.
Sie legen fest, was wann auf welchem Kanal erscheint, mit welchem Budget und welcher Kennzeichnung — auch, ob bezahlte Beiträge erkennbar sind.
Sie bestimmt, was der Kunde mit dem Werk tun darf — räumlich, zeitlich, inhaltlich, mit oder ohne Bearbeitung. Fehlt sie, bekommt er nur das Nötigste.
Die Einwilligung der abgebildeten Person in Zweck, Medien, Dauer und Widerruf. Ohne sie ist ein gestelltes Werbefoto nicht verwendbar, gleich wie gut es ist.
Sie ordnen jede Rückmeldung einer Fassung zu und halten fest, wer wann freigab. Daran hängt, ob eine Runde bezahlt wird.
Die letzte Erklärung vor der Produktion, oft „Gut zum Druck" genannt — zugleich die Abnahme des Werks, meist per Mail erteilt.
Medium, Format, Seitenzahl, Auflage, Farbigkeit, Papier und Veredelung. Ein falscher Wert ist nach dem Druck nicht mehr korrigierbar.
Stunden je Auftrag, Phase und Tätigkeitsart, getrennt nach abrechenbar und nicht — erst daraus ergibt sich, was ein Auftrag trug.
Die jährliche Meldung der Honorare an selbstständige Kreative. Sie setzt voraus, dass an jedem Beleg steht, ob die Leistung künstlerisch war.
Bringen Sie mit, was bei Ihnen im Umlauf ist: den Briefingbogen, die Liste der Unterlagen, die Sie jedes Mal anfordern, und die Vorlage, die Sie für Kunden immer wieder umbauen. Daran zeigen wir, wo der Anfang sich lohnt.
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