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Einmal drin, für alles drin: individuelle Anwendungen für Ihr Tagesgeschäft.

Als Glasfaser- und Netzbaubetrieb jeden verlegten Meter abrechnen

Ob Trassenbau, Spleißen und Messen, Hausanschluss oder Funkstandort: Bezahlt wird Ihre Leistung erst, wenn die Papiere dazu vollständig sind.

Ist diese Abwicklung nicht auf Ihren Betrieb zugeschnitten, zahlen Sie zweimal: mit Stunden fürs Abschreiben, mit Leistung, die niemand belegen kann, mit Rückfragen zwischen Kolonne, Bauleitung und Auftraggeber, mit Zahlungen, die sich schieben, mit Wochenenden, die keine sind.

Sie brauchen kein weiteres System, das Ihnen seine Struktur vorgibt, sondern eine Lösung, die Ihren Ablauf und die Blätter Ihrer Auftraggeber abbildet. Wie weit sie reicht, bestimmen Sie.

  • Draußen erfasst, drinnen nichts mehr abtippen
  • Ein Format für Kolonne, Sub und Auftraggeber
  • Ankreuzen statt tippen, auch ohne Empfang
  • Foto, Menge und Position an einer Stelle

Wer heute schon so arbeitet

Großes Lob an Herrn Bayram. Alle Wünsche wurden optimal zeitnah umgesetzt. Gerne wieder!

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Kevin Giebels

Malerbetrieb Kevin Giebels

Wir haben uns eine Regieberichtvorlage erstellen lassen und es hat alles sehr schnell geklappt. Formilo war jederzeit telefonisch erreichbar und Änderungen wurden fix umgesetzt. Vielen Dank, dass alles reibungslos geklappt hat. Wir kommen gerne jederzeit bei Bedarf auf Sie zurück und werden Sie auch weiterempfehlen.

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Helmut Schwaiger

Schwaiger Heizung Sanitär

Sehr kompetenter und schneller Service. Super Kundenbetreuung. Auf alles wurde reagiert und auch schön erklärt. Sehr zu empfehlen. Dankeschön

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Stefanie Cicak

fairytale.kitchen

Tolles Design, schnelle Ausführung, kompetentes und lösungsorientiertes Team! Kann ich nur empfehlen.

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Daniel Kasper

myImmoTrust GmbH

Auf jeden Fall, ein sehr einfühlsamer Programierer, auch für die Generation Analog

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Bernd Waschkewitz

Fliesenlegermeister

Eine sehr gute Zusammenarbeit mit einem sehr netten Team. Schneller Support und gewissenhaftes Arbeiten. Immer gern wieder, vielen Dank

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Nicola Rumpf

Soulmates Brand Communication GmbH

Tausende umgesetzte Projekte, darunter Kabel- und Leitungsbau, Spleiß- und Standortbau. Entwickelt von eigenen Softwareentwicklern, begleitet von einem festen Ansprechpartner.

Mit oder ohne professionelle Lösung

Ohne professionelle Lösung

  • Abende, die dem Papierkram gehören
  • Leistung, die niemand bezahlt hat
  • Zahlungen, die auf sich warten lassen
  • Rückfragen aus allen Richtungen
  • Ein Team, das vieles doppelt macht
  • Auftraggeber, die nachfassen müssen

Mit einer professionellen Lösung

  • Kapazität für den nächsten Bauabschnitt
  • Mehr Baustellen ohne mehr Verwaltung
  • Eine Bauleitung, die führen kann
  • Auftraggeber, die Sie erneut beauftragen
  • Wissen, das nicht an einer Person hängt
  • Feierabend, der wirklich einer ist

Wo im Netzbau das Geld liegen bleibt

Alles, was draußen entsteht, wird drinnen ein zweites Mal geschrieben.

Mengen, Tiefen und Oberflächen notiert die Kolonne, die Bauleitung überträgt sie abends. Die Folge: bezahlte Zeit für Arbeit, die schon getan war.

Was nicht in der richtigen Zeile steht, haben Sie verschenkt.

Erschwernisse und Mehrmeter entstehen unterwegs — und werden dort am seltensten festgehalten. Die Folge: Umsatz, den Sie erbracht, aber nie berechnet haben.

Den Nachweis brauchen Sie an dem Tag, an dem er fehlt.

Erkundung, Foto, Messwert, Unterschrift — jedes Blatt liegt woanders. Die Folge: Im Streit zählt die Aktenlage, nicht die Erinnerung.

Zwischen Auftraggeber und Nachunternehmer sitzen Sie.

Der eine verlangt sein Format, der andere liefert seines. Die Folge: Ihre Leute schreiben um, statt zu bauen.

Und dann der Preis, der auf keiner Rechnung steht. In den meisten Betrieben kennt genau eine Person das Leistungsverzeichnis des Auftraggebers wirklich. Fällt sie aus, steht die Abrechnung. Wer so aufgestellt ist, kann weder krank werden noch abgeben.

Nichts davon passiert, weil jemand im Graben oder am Mast seine Arbeit nicht könnte. Es passiert, weil eine Angabe den Weg von draußen nach drinnen nicht übersteht. Das ist reparierbar.

Geöffneter Kabelverteilerschrank mit sauber gelegten Faserbögen und beschrifteten Rangierschnüren

Wenn draußen entsteht, was drinnen gebraucht wird

Die Angabe wird dort aufgenommen, wo sie noch stimmt: im Graben, im Schrank, im Keller, am Mast. Von dort steht sie sofort in Position, Tagesbericht und Abrechnung — in der Systematik Ihres Auftraggebers.

  • Einmal erfassen, überall verwenden. Der Meter, den die Kolonne bucht, ist derselbe in Aufmaß, Tagesbericht und Rechnung.
  • Der Ablauf führt, nicht das Menü. Was als Nächstes fällig ist, steht als Aufgabe da, sobald der Vorgänger fertig meldet.
  • Wenig tippen. Auswählen, ankreuzen, fotografieren, unterschreiben — auch mit nassen Händen.
  • Rollen entscheiden, wer was sieht. Die Kolonne sieht Mengen, die Bauleitung den Stand, das Büro die Preise.

Ein einzelnes Blatt ist genauso ein Projekt wie die ganze Bauakte. Wir programmieren Ihnen das, was Ihren Fall abdeckt.

Möglichkeiten unverbindlich prüfen
Leere Ablagekörbe an der Abrechnungswand im Betriebsbüro eines Netzbaubetriebs

Die Dokumente, an denen Ihr Geld hängt

Ein Ausschnitt aus dem, was in Netzbau-, Spleiß- und Standortbaubetrieben entsteht — vieles davon haben wir gebaut, meist auf der Vorlage des Betriebs.

Leistungsverzeichnis
Auftragsformular
Auftragsbestätigung
Kalkulation
Nachtragsangebot
Baubeginnanzeige
Einweisungsprotokoll
Gefährdungsbeurteilung
Sicherheitsunterweisung
Montageanweisung
Ladeliste
Einsatzplan
Aufmaßblatt
Massenermittlung
Bautagesbericht
Bautagebuch
Arbeitsbericht
Fotodokumentation
Behinderungsanzeige
Bedenkenanmeldung
Materialliste
Lieferschein
Geräteliste
Verbrauchsliste
Trommelliste
Spleißprotokoll
Messprotokoll
Prüfprotokoll
Begehungsprotokoll
Abnahmeprotokoll
Übergabeprotokoll
Inbetriebnahmeprotokoll
Mängelprotokoll
Mängelerfassung
Restarbeitenliste
Wartungsplan
Leistungsnachweis
Regiebericht
Rapportzettel
Montagebericht
Nachunternehmererklärung
Schadensmeldung

Für Trommelliste, Trassenaufmaß und den Prüfstand eines Funkstandorts gibt es keine brauchbare Vorlage — jeder Auftraggeber rechnet anders. Wer denselben Graben von der Verfahrensseite her betrachtet, findet das bei den Tiefbauunternehmen.

Innenausbau eines Spleißfahrzeugs mit Arbeitsplatte, Hängeschrank und beschrifteten Auszügen

Woraus Ihre Lösung besteht

Formilo entwickelt individuelle Anwendungen für die Abwicklung von Aufträgen und Projekten — für Netzbaubetriebe von der Beauftragung bis zur Gewährleistung. Im Mittelpunkt steht dabei eine Webanwendung in der Cloud, in der alle gleichzeitig arbeiten — Büro, Bauleitung, Kolonnen und Montagegruppen, auf Wunsch auch Nachunternehmer und Auftraggeber. Jeder sieht, was ihn angeht, der Stand ist für alle derselbe, erreichbar von jedem Gerät.

Kundenverwaltung und Buchhaltung können bleiben, wo sie sind. Auf Wunsch entwickeln wir auch diese Teile: Dann wird daraus Modul für Modul Ihre komplette Unternehmenssoftware, einschließlich Angeboten und Rechnungen. Und wo ein einzelnes Blatt reicht, entsteht ein tastaturfreies Formular in unserem FormularCenter, dessen Daten trotzdem zentral liegen.

Maske: Startübersicht mit offenen Bauabschnitten und laufenden Vorgängen

Der Umfang ist Ihre Entscheidung

Bevor irgendetwas gebaut wird, klären wir, wie weit die Lösung reichen soll. Das Trassenaufmaß mit den Positionen Ihres Auftraggebers ist ein vollwertiger Einstieg und braucht keine Umstellung im ganzen Betrieb. Der Bautagesbericht kommt als Nächstes dazu, die Bauakte je Bauabschnitt ist das Ziel. Dazwischen liegt keine Grenze, nur Aufwand.

Ergebnis: Sie fangen mit einem Blatt an und halten sich den Weg zur ganzen Kette offen.

Maske: Strukturbaum aus Ausbaugebiet, Bauabschnitt, Trassenabschnitt und Position

Vier Ebenen, an denen alles hängt

Ausbaugebiet, Bauabschnitt, Trassenabschnitt oder Hausanschluss und ganz unten die einzelne Position, die Faser oder der Prüfpunkt. Jede Angabe hängt an genau einer davon: der Meter am Bauabschnitt, das Foto an der Position, der Dämpfungswert an der Faser. Deshalb lässt sich jede Zahl zurückverfolgen, ohne dass jemand sich erinnern muss.

Ergebnis: Einen Meter ohne Bauabschnitt kann es hier gar nicht geben.

Maske: Vorlauf eines Bauabschnitts mit Leitungsauskunft, Planauszügen und Einweisung

Leitungsauskunft und Einweisung

Bevor der Bagger anrückt, gehört der Vorlauf in den Vorgang statt in ein Mailpostfach: eingeholte Auskunft, Planauszüge, die Kabelschutzanweisung des Betreibers, die Einweisung vor Ort mit Datum, Name und Unterschrift, dazu Suchschlitze und Querschläge mit Foto. Alles hängt an dem Bauabschnitt, in dem später gegraben wird.

Ergebnis: Trifft die Maschine trotzdem etwas Fremdes, ist der Nachweis der Erkundung sofort da.

Maske: Aufmaßblatt, das den Positionen aus dem Leistungsverzeichnis des Auftraggebers folgt

Das Aufmaß auf dem Blatt Ihres Auftraggebers

Positionsnummer und Leistungstext kommen als Auswahl aus seinem Leistungsverzeichnis, die Einheit ebenso — Stück, Meter, Stunde. Länge, Breite und Tiefe, Oberflächenart und Bodenklasse stehen als Felder bereit, nicht als Freitext. Kommt eine Position dazu, tragen Sie sie selbst nach, ohne uns anzurufen.

Ergebnis: Sein Blatt, Ihre Erfassung — und niemand tippt es abends ein zweites Mal.

Maske: Fotodokumentation, die direkt an der abzurechnenden Position hängt

Das Foto gehört an die Position

Vor dem Verfüllen ist der letzte Moment, in dem die Ausführung sichtbar ist. Deshalb ist das Bild kein Häkchen auf einer Liste, sondern ein Feld an der Position, die es belegt: aufgenommen aus der Maske heraus, mit Bauabschnitt, Datum und Uhrzeit daran. Positionen, die einen Beleg brauchen, lassen sich ohne Foto nicht abschließen.

Ergebnis: Kein gestrichener Zuschlag, weil niemand mehr weiß, welcher Abschnitt das war.

Maske: Trommelliste mit Anfangs- und Endmetrierung, verlegter Länge und Restberechnung

Trommel, Metrierung und Rest

Je Trommel: Nummer, Kabeltyp und Querschnitt oder Rohrtyp, Länge zu Beginn, verlegt von und bis, Anfangs- und Endmetrierung, verlegte Länge und Rest. Gerechnet wird in der Maske, ausgewertet je Trommel und je Kabelsorte — auch nicht angebrochene Trommeln erscheinen im Bestand. Strom und Breitband stehen nebeneinander, wie sie im Graben liegen.

Ergebnis: Was auf der Trommel bleibt, steht in der Auswertung statt im Kopf des Monteurs.

Maske: Bautagesbericht mit Ressourcenzeilen für Personal und Gerät

Der Bautagesbericht am Abend

Witterung und Temperatur als Ankreuzfeld, Personal und Gerät in einer Liste — Monteur, Elektrofachkraft, Polier, Minibagger, Kettenbagger, Seilwinde, Kompressor — je mit Stunden und automatischer Summe. Dazu Leistungsergebnisse, Behinderungen und Erschwernisse, besondere Vorkommnisse und die Gegenzeichnung des Bauherrnvertreters.

Ergebnis: Die Behinderung ist angezeigt, solange sie noch etwas wert ist.

Maske: tastaturfreier Begehungsbogen für den Hausanschluss

Die Begehung im fremden Keller

Gebäudetyp, Wohneinheiten, vorhandene Sparten, Leitungsweg, Ort der Kernbohrung, Meter im Haus, Fotos, Ansprechpartner und Zugang — alles zum Auswählen und Antippen, weil dort niemand eine Hand für eine Tastatur frei hat. Unterschrieben wird auf demselben Gerät, das fertige PDF geht sofort an alle Beteiligten.

Ergebnis: Ihr Monteur kommt mit einem fertigen Vorgang aus dem Keller, nicht mit einem Zettel.

Maske: Spleiß- und Messprotokoll mit einer eigenen Zeile je Faser

Faserzeilen statt Sammelhäkchen

Je Faser eine Zeile: Nummer, Farbe, Position in der Spleißbox, Spleißart eins zu eins oder gekreuzt, Spleißdämpfung, Messrichtung, Bemerkung. Die Messdatei hängt an genau dieser Zeile, nicht auf einem Stick im Koffer eines Kollegen. Ihr Messgerät bleibt, wie es ist — gebaut wird nur der Weg von der Datei zum Dokument.

Ergebnis: Die Messung hängt an der Faser, die sie belegt, und ist auch in zehn Jahren auffindbar.

Maske: Abnahmeprotokoll mit den Kontrollpunkten des eigenen Betriebs

Abnahme beim Auftraggeber

Die Kontrollpunkte Ihres Betriebs stehen als Liste bereit: Kabel sauber endverlegt und befestigt, Spleißboxen geschlossen und die Kabel richtig abgefangen, Staubschutzkappen montiert, Beschriftung nach Kundenwunsch, Arbeitsplatz gereinigt, Sicherheitssiegel mit Nummer. Darunter Restarbeiten, Mängel mit Frist und zwei Unterschriften.

Ergebnis: Unterschrieben, bevor jemand die Baustelle verlässt — nicht drei Wochen später per Mail.

Maske: Rollen- und Sichtbarkeitssteuerung für Nachunternehmerzugänge

Ihre Nachunternehmer im selben Formular

Der Nachunternehmer bekommt einen eigenen Zugang und füllt dasselbe Aufmaß und denselben Leistungsnachweis aus wie Ihre eigenen Kolonnen — ohne Einheitspreise, ohne Kalkulation, ohne Einblick in fremde Bauabschnitte. Sie prüfen, geben frei und reichen an Ihren Auftraggeber weiter, ohne etwas umzuschreiben.

Ergebnis: Ein Format für alle. Aber nicht alle Zahlen für jeden.

Maske: Objektakte eines Funkstandorts mit dem Fristenstrang der wiederkehrenden Prüfung

Der Standort meldet sich selbst

Jeder errichtete Funkstandort bekommt eine Objektakte: Standort und Objektnummer, Antennenträger, Erdung und Blitzschutzanbindung, Kernbohrungen, Lotrechtstellung mit den Messpunkten am Fuß und an der Spitze. Darauf laufen die drei Prüfstufen — einfache Prüfung, Hauptprüfung, Prüfung aus besonderem Anlass — mit ihrer Fälligkeit.

Ergebnis: Aus dem Mast, den Sie gebaut haben, wird ein wiederkehrender Auftrag.

So könnte Ihre Lösung aussehen

Kein Katalog, sondern ein Konzept: zwölf Bausteine entlang Ihrer Kette von der Beauftragung bis zur Gewährleistung. Wo Sie anfangen, entscheiden Sie.

Was Ihnen das im Alltag bringt

Die Abrechnung wartet nicht auf den Abend.

Die Mengen stehen schon in der Systematik, in der sie abgerechnet werden.

Erschwernisse landen auf der Rechnung.

Was zusätzlich anfällt, bekommt seine Zeile — nicht erst aus der Erinnerung.

Der Stand ist abrufbar, ohne zu telefonieren.

Niemand muss die Kolonne unterbrechen, um zu wissen, wie weit sie ist.

Nachweise liegen beisammen, wenn sie zählen.

Erkundung, Foto, Messwert und Unterschrift hängen am Vorgang.

Fremde Formate kosten keine Arbeitszeit mehr.

Auftraggeber und Nachunternehmer bekommen ihre Fassung aus denselben Daten.

Der zehnte Bauabschnitt kostet nicht mehr Verwaltung als der dritte.

Die Abwicklung wächst mit, ohne dass jemand hinterherräumt.

Und das entfällt: Kladden abschreiben, Fotos zuordnen, Dateien umbenennen, Positionslisten nachziehen. Ihr Messgerät bleibt, wie es ist — es bekommt nur den Anschluss, der ihm fehlt.

Lose Aufmaßzettel und Notizen im Führerhaus eines Baustellenfahrzeugs nach Feierabend

Die Posten, die niemand bucht

Die Posten, die in keiner Auswertung stehen:

  • Erschwernisse und Mehrmeter, die nie in eine Position gewandert sind
  • Zuschläge, die mangels Beleg zur Pauschale wurden
  • Bürostunden der Bauleitung, zum eigenen Stundensatz gerechnet
  • Zahlungen, die an einem strittigen Aufmaß hängen
  • Kulanz, weil ein Nachweis nicht auffindbar war
  • Nachunternehmerstunden, die ungeprüft durchgereicht wurden

Das summiert sich über zwölf Monate, ohne je in einer Auswertung aufzutauchen. Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein — im Erstgespräch rechnen wir es durch.

Warum es hier eine individuelle Lösung braucht

Für Kundenverwaltung und Buchhaltung gibt es gute Standardlösungen — diese Bereiche sehen überall gleich aus. Die Abwicklung selbst sieht nirgends gleich aus. Wie ein Bauabschnitt durch Ihren Betrieb läuft, ist schon deshalb anders, weil Ihre Auftraggeber andere sind.

Wie weit das auseinandergeht, zeigt sich in unseren Projekten: Für einen Betrieb entstand ein achtseitiges Aufmaßblatt mit 195 Positionszeilen — Tiefbau, Kabellegung, Abbau, Montage, Verkehrsregelung, Trommeltransport. Ein zweiter arbeitet mit einem Rapport über 56 Positionszeilen, ein dritter mit einer dreiseitigen Trommelliste. Drei Betriebe desselben Gewerks, drei verschiedene Abläufe. Fast alle hatten längst ein Handwerkerprogramm — es kannte nur diese Abläufe nicht.

Es muss nicht die objektiv beste Vorgehensweise sein. Aber es ist Ihre, und Sie haben Gründe dafür. Sonst richtet sich am Ende der Betrieb nach dem Programm statt umgekehrt. Mit der Abnahme endet die Abhängigkeit: unbeschränktes Nutzungsrecht, keine Lizenzkosten.

Drei Klemmbretter mit den völlig unterschiedlichen Aufmaßblättern dreier Auftraggeber

So läuft ein Projekt bei uns

01
Kostenloses Erstgespräch
Bringen Sie mit, was im Einsatz ist — Aufmaßblätter, Trommellisten, auch die Blätter Ihrer Auftraggeber.
02
Bestandsaufnahme
Welche Systeme bleiben, wo reißt die Kette zwischen Graben und Büro, wo wartet jemand auf eine Angabe?
03
Prioritäten setzen
ein klarer Startpunkt und ein grobes Gesamtbild statt einer Großeinführung im ganzen Betrieb.
04
Erster Baustein zum Festpreis
klar abgegrenzt, etwa das Trassenaufmaß; als Formular mit bis zu drei Korrekturschleifen.
05
Produktiver Einsatz
echte Bauabschnitte statt Testdaten — Bauleitung und Kolonne geben Rückmeldung für den nächsten Schritt.
06
Weiterentwicklung
neue Module, Automationen und Anbindungen, wenn Ihr Betrieb sie braucht.

Das ist der Normalfall. Position und Einheit kommen als Auswahl aus seinem Leistungsverzeichnis.

Sie pflegen die Auswahllisten selbst. Ein gedrucktes Formular friert den Stand ein, ein gepflegtes ändern Sie einmal.

Ja. Erfasst wird offline, bedient über Auswahl, Ankreuzfeld und Foto.

Ja. Sie füllen dieselben Formulare, sehen aber weder Einheitspreise noch Kalkulation.

Sie bleiben, wie sie sind, und hängen künftig an der Faserzeile, zu der sie gehören.

Die Trennlinie ist der Übergabepunkt: von dort nach draußen hier, die Verkabelung im Gebäude unter Elektrotechnik, beides unter Gebäudetechnik.

Ja. Es führt vom Auftrag zur Rechnung. Ihre Aufmaß- und Nachweisdokumente kennt es nicht.

Ihnen. Mit der Abnahme, unbeschränkt nutzbar, ohne Lizenzgebühren und ohne Vertragsbindung.

Das hängt vom Umfang ab. Formulare und klar abgegrenzte Bausteine bieten wir vorab zum Festpreis an. Bei größeren Vorhaben klären wir erst die Anforderungen; dann folgt ein Festangebot oder eine Abrechnung nach Stunden, Modul für Modul.

Monteur und Kollege besprechen im Keller eines Mehrfamilienhauses den Leitungsweg

Häufige Fragen aus Netzbau- und Spleißbetrieben

Dokumentation im Netz- und Glasfaserbau

Im Netzbau entsteht Dokumentation nicht aus Ordnungsliebe. Der Graben geht nach Stunden zu, das Netz bleibt Jahrzehnte liegen, und die Leistung wird erst dann zu Geld, wenn sie in der Systematik des Auftraggebers belegt ist. Läuft der Ausbau über Fördermittel, fällt spätestens beim Verwendungsnachweis auf, was fehlt.

Leitungsauskunft und Einweisung

Vor dem ersten Spatenstich wird erkundet, wo fremde Leitungen liegen. Der Nachweis entscheidet später, wer einen Kabelschaden bezahlt.

Trassenaufmaß

Länge, Breite und Tiefe je Abschnitt, dazu Bodenklasse und das Verfahren — Graben, Spülbohrung oder Pflug. Jede Oberfläche hat ihren eigenen Preis und ihre eigene Zeile.

Trommelliste und Metrierung

Trommelnummer, Kabeltyp, Anfangs- und Endmetrierung, verlegte Länge, Rest. Die einzige Stelle, an der Material, Trassenposition und Bestand zusammenfallen.

Fotodokumentation vor Verschluss

Der offene Graben ist der letzte Moment, in dem die Ausführung sichtbar ist. Ein Foto ohne Bezug zur Position belegt nichts.

Einmessung und Bestandsdaten

Lage und Tiefe der Trasse, Muffen- und Verzweigerstandorte. Daraus wird Jahrzehnte später die Auskunft gespeist, die ein anderer Betrieb anfragt.

Bautagesbericht

Witterung, Personal und Gerät mit Stunden, Leistungsergebnisse, Behinderungen und Erschwernisse. Er ist Nachweis, Warnung und Beweismittel in einem Dokument.

Spleißprotokoll und Belegung

Faser, Farbe, Position, Spleißart und Spleißdämpfung, dazu Spleißbox- und Siegelnummer. Ohne Zuordnung ist ein Messwert später nicht deutbar.

Abnahmemessung und Übergabe

Dämpfung, Reflexionsstellen, Streckenlänge und Messrichtung, dazu Kontrollpunkte, Restarbeiten und zwei Unterschriften. Das Datum setzt die Gewährleistung in Gang.

Hausanschluss

Begehung mit Gebäudetyp, Wohneinheiten und Leitungsweg, dann Hauseinführung, Übergabepunkt und Mehrmeter. Nicht belegte Zuschläge zahlt niemand.

Funkstandort und wiederkehrende Prüfung

Montageanweisung, Erdung und Blitzschutz, Lotrechtstellung, danach einfache Prüfung, Hauptprüfung und Prüfung aus besonderem Anlass.

Baubüro im Container mit großem Trassenplan an der Wand, kurz vor Arbeitsbeginn

Zeigen Sie uns Ihr Aufmaßblatt

Bringen Sie mit, womit Sie heute arbeiten: das Blatt Ihres Auftraggebers, einen Bautagesbericht, ein Abnahmeprotokoll. Daran zeigen wir konkret, was sich abbilden lässt und womit der Anfang sich rechnet. Kostenlos und unverbindlich.