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Einmal drin, für alles drin: individuelle Anwendungen für Ihr Tagesgeschäft.

Als metallverarbeitender Betrieb jedes Teil belegen können

Ob Lohnfertigung, Serie oder Einzelteil nach fremder Zeichnung — bei Ihnen wandert der Auftrag durch die Halle, und an jeder Station entsteht etwas, das später jemand belegen muss.

Läuft diese Kette auf Papier und in Insellösungen, zahlen Sie jeden Tag dafür: mit Facharbeiterzeit für die zweite Eingabe, mit Geld, das nie auf einer Rechnung stand, mit Abenden voller Nacharbeit, mit Rückfragen und wartenden Kunden.

Sie brauchen kein System, das Ihnen seine Reihenfolge vorschreibt, sondern eine Lösung, die Ihre abbildet: Ihre Stationen, Ihre Merkmale, die Formate Ihrer Auftraggeber. Ein einzelner Beleg ist ein vollwertiger Anfang.

  • Einmal erfasst, überall derselbe Wert
  • Bedienbar mit Handschuhen und ohne Netz
  • Der Stand jedes Auftrags ohne Nachfragen
  • Nachweise, die Jahre später noch auffindbar sind

Fertigungsbetriebe, die mit uns arbeiten

Freundlicher und verbindlicher Kontakt mit schneller Rückmeldung. Ergebnisse einer Formularerstellung überzeugen.

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Ilja Ruhl

Perspektive Zehlendorf e.V.

Wir, die Klinnert Gebäudetechnik GmbH, haben bereits mehrere Formulare erstellen lassen. Die freundlichen Mitarbeiter haben sich um jedes kleinste Detail in den gewünschten Dokumenten gekümmert und diese so lange verfeinert, bis ein wirklich überzeugendes Ergebnis entstanden ist. Das Preisniveau ist transparent und fair. Ich kann diesen Service mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

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Stefan Klinnert

Klinnert Gebäudetechnik GmbH

schneller Kontakt, schnelle Abwicklung, gute Kundenbeziehung aufgebaut

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Ugur Demirel

dem2 Services GmbH

Hatte ein Problem beim Export interaktiver PDFs aus Indesign - kurz angerufen, schnell und freundlich beraten worden. Top, vielen Dank!

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Felix Hornung

Freelance Art Director

Sehr gute Arbeit und Unterstützung durch Formilo und seinen Mitarbeitern!

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Klaus Vieweg

KJV Service-Technik& Vertrieb

Wir haben für unser Unternehmen, Formulare benötigt. Was soll ich sagen? Ultra schnelle und mega nette Bearbeitung von Formilo. Wir haben immer schon nach einer Lösung gesucht und nun gefunden. Ich kann nur jeden empfehlen, der beschreibbare PDFs benötigt, mit Formilo zu arbeiten. Absolute Empfehlung, wir kommen gerne wieder.

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Thomas Adam

Tom Style GmbH

Tausende umgesetzte Projekte, darunter Prüfbelege metallverarbeitender Betriebe. Entwickelt von eigenen Softwareentwicklern, begleitet von einem festen Ansprechpartner.

Mit oder ohne professionelle Lösung

Ohne professionelle Lösung

  • Abende, an denen jemand nachträgt
  • Teure Maschinenzeit für Suchen
  • Geleistetes, das niemand abrechnet
  • Termine, die Sie nur schätzen können
  • Wissen, das an zwei Köpfen hängt
  • Kunden, die auf Papiere warten

Mit einer professionellen Lösung

  • Zeit für Späne statt für Ablage
  • Mehr Aufträge ohne mehr Verwaltung
  • Angebote auf belastbaren Zahlen
  • Eine Halle, die auch ohne Sie läuft
  • Zusagen, die Sie einhalten können
  • Ein Auftritt, der Aufträge gewinnt

Alles unter einem Dach — und trotzdem nichts auffindbar

Der Auftrag ist nicht an einem Ort, er ist unterwegs.

Wer wissen will, wie weit etwas ist, sucht ein Blatt, das zwischen Säge und Messraum liegt. Die Folge: Auf die Frage nach dem Termin antworten Sie geraten statt gewusst.

Jede Zahl entsteht zweimal.

An der Maschine geschrieben, im Büro noch einmal getippt — oft Tage später, aus dem Gedächtnis. Die Folge: Facharbeiterzeit für Schreibarbeit und Ist-Zeiten, die nicht stimmen.

Falsche Zahlen vergiften die nächste Kalkulation.

Was nachträglich eingetragen wurde, trägt die Nachkalkulation — und die trägt das nächste Angebot. Die Folge: Sie rechnen mit Werten, die nie gemessen wurden.

Manche Nachweise lassen sich nicht nachholen.

Ist die Schmelzennummer beim Zuschnitt verloren oder fordert der Kunde erst nach der Fertigung das schärfere Zeugnis, hilft kein Nacharbeiten. Die Folge: neu bestellen, neu fertigen, den Termin neu erklären.

Und dann der Preis, der auf keiner Rechnung steht. Welche Toleranz dieser eine Kunde wirklich meint und welche Station man bei diesem Teil nicht überspringen darf, steckt in zwei, drei Köpfen. Solange sie da sind, läuft nichts Wichtiges ohne sie; geht einer in den Ruhestand, geht ein Stück Ihres Betriebs mit. Ein Betrieb, der an einzelnen Personen hängt, ist kein Vermögen, sondern eine Fessel.

Keins dieser Probleme entsteht, weil jemand sein Handwerk nicht kann. Jedes entsteht, weil eine Angabe fehlt, zu spät kommt oder nicht mehr auffindbar ist. Das lässt sich abstellen.

Gang einer Fertigungshalle mit gelben Bodenmarkierungen: ein stapelbarer Stahlblechbehälter mit einer Lage blanker Drehteile auf Zwischenlagepapier, an der Stirnseite in einer vergilbten Kartentasche die abgegriffene Laufkarte mit den Arbeitsgängen Drehen, Entgraten, Reinigen, Prüfen und Verpacken, die ersten beiden abgezeichnet, daneben mit einem Spanngummi gesichert ein Tablet mit derselben Laufkarte

Wenn der Beleg dem Werkstück folgt

Eine Angabe entsteht dort, wo gearbeitet wird, und bleibt von da an bei dem Teil, um das es geht. Was an der Maschine bestätigt wurde, ist im Messprotokoll und drei Jahre später in der Reklamation dieselbe Angabe — ohne dass sie jemand ein zweites Mal schreibt.

  • Nur einmal erfasst – überall genutzt. Die Gutmenge von der Station ist dieselbe Menge in Rechnung und Nachkalkulation.
  • Der Prozess führt, nicht das Menü. Wer einen Arbeitsgang abschließt, erzeugt die Aufgabe des Nächsten.
  • Wenig tippen. Auswählen statt schreiben, große Flächen, bedienbar mit Arbeitshandschuhen.
  • Das System passt auf. Fehlende Zeugnisse und überfällige Termine melden sich selbst.

Wie weit das reicht, entscheidet der Umfang. Wir programmieren Ihnen das, was Ihren Fall abdeckt.

Umfang unverbindlich klären
Rüstwechsel an einer CNC-Drehmaschine mit offenem Arbeitsraum und Drehspänen: links am Bedienpult die Anzeige „Arbeitsgang beendet“ mit der Uhrzeit 10:24, rechts an der Schutztür ein Tablet mit „Stand“ und derselben Uhrzeit, darunter schon der nächste Auftrag, vorn auf dem Werkzeugschrank eine Spannzange, eine Schachtel mit zwei Wendeschneidplatten und das ölfleckige Rüstblatt des nächsten Auftrags

Die Belege, die in Ihrer Halle entstehen

Anfrageformular
Kalkulationsblatt
Auftragsbestätigung
Arbeitsplan
Fertigungsauftrag
Rüstblatt
Laufkarte
Laufzettel
Fertigungsbegleitschein
Werkstattzettel
Stückliste
Materialentnahmeschein
Wareneingangsprotokoll
Wareneingangskontrolle
Sperrvermerk
Werksbescheinigung
Werkszeugnis
Abnahmeprüfzeugnis
Chargennachweis
Rüstprotokoll
Erstteilfreigabe
Werkzeugausgabeschein
Instandhaltungsmeldung
Prüfanweisung
Prüfprotokoll
Messprotokoll
Maßprotokoll
Erstmusterprüfbericht
Sichtprüfprotokoll
Härteprüfprotokoll
Prüfmittelüberwachung
Kalibrierschein
Ausschussmeldung
Nacharbeitsmeldung
Abweichungsbericht
8D-Report
Reklamationsbericht
Oberflächenbegleitschein
Wärmebehandlungsauftrag
Lieferschein
Packliste
Versandschein
Konformitätserklärung
Dokumentenmappe
Nachkalkulation
Lieferantenbewertung
Entgrat- und Zählplatz am Ende einer Maschinenreihe: auf einer Werkbank mit abgenutzter Holzplatte eine Zählwaage mit 250 Stück und einer Schale Messingdrehteile, ein Entgratmesser, ein Notebook mit der Losübersicht samt Arbeitsgängen, Status und Feld für die Gutmenge, ein Messschieber auf einem Lappen, Schlagstempel im Holzkasten und eine Ölkanne, dahinter Drehmaschinen und gestapelte Blechbehälter

Womit wir das umsetzen

Formilo ist auf die Datenerfassung im Tagesgeschäft spezialisiert — bei Ihnen auf alles, was zwischen Anfrage und Versandmappe am Teil festgehalten wird. Im Mittelpunkt steht dabei eine individuelle Webanwendung in der Cloud, in der alle gleichzeitig arbeiten — Arbeitsvorbereitung, Lager, die Leute an den Maschinen, Messraum, Versand und auf Wunsch Ihre Auftraggeber. Jeder sieht, was ihn betrifft, der Stand ist für alle derselbe. Gebaut wird sie auf Ihre Stationenfolge, nicht auf eine allgemeine.

Kundenverwaltung, Buchhaltung und Warenwirtschaft können bleiben, wo sie sind: Dort gibt es gute Standardlösungen. Auf Wunsch entwickeln wir auch diese Teile und bauen die Anwendung Schritt für Schritt zur kompletten Unternehmenssoftware aus, bis hin zu Angeboten und Rechnungen. Umgekehrt braucht nicht jeder Fall diesen Umfang: Für einen abgegrenzten Bereich, etwa das Messprotokoll eines einzigen Großkunden, genügen einzelne Formulare oder Eingabemasken aus unserem FormularCenter.

Maske: Startübersicht mit Kennzahlkacheln zu Laufkarten in Arbeit, offenen Prüfungen, Wareneingängen ohne Zeugnis und offenen Abweichungen, der Liste der heute in der Halle laufenden Aufträge mit Bauteil, Arbeitsgang und Fortschritt, den zuletzt abgeschlossenen Dokumenten und der Modulauswahl vom einzelnen Messprotokoll über Laufkarte und Zeugnis- und Chargenstrang bis zur noch nicht eingerichteten vollständigen Auftragsstrecke, das einzelne Messprotokoll als aktiv markiert

Sie bestimmen, wie weit es geht

Am Anfang steht keine Systemeinführung, sondern eine Auswahl: Welcher Beleg kostet Sie heute die meiste Zeit? Ein Messprotokoll, das Sollmaß und Toleranz schon kennt, den Istwert bewertet und unterschrieben werden kann, ist für sich genommen ein Gewinn. Danach kommen Laufkarte, Zeugnisstrang, Auftragsstrecke. Zwischen Formular und Anwendung liegt keine Grenze, nur Umfang.

Ergebnis: Der erste Baustein trägt sich, ohne den Weg zum Rest zu verbauen.

Maske: Teileakte einer Flanschbuchse mit Kopffeldern für Auftrag, Position, Zeichnung mit Index, Werkstoff, Los, Charge, Menge und Liefertermin, dem Ablauf am Teil von der geprüften Anfrage über Kalkulation, Arbeitsplan, Materialeingang mit Zeugnis, Sägen, Drehen und Erstteilfreigabe bis zu laufendem Fräsen, externem Härten, Endprüfung und Versandmappe mit Datum, Uhrzeit, Kürzel und Status sowie der Spalte Dokumente am Los

Das Teil trägt, nicht der Ordner

In den meisten Programmen ist der Auftrag die Hauptsache. Bei Ihnen ist er zu kurz gedacht: Der Auftrag endet mit der Rechnung, das Teil kann nach drei Jahren als Reklamation zurückkommen. Deshalb hängt alles an einer Kette aus Auftrag, Position, Los und Charge. Rückmeldung, Messwert, Zeugnis, Abweichung und Versandpapier docken daran an, egal wer sie erfasst hat.

Ergebnis: Die Geschichte eines Teils lässt sich in einem Zug lesen.

Maske: Anfrage prüfen mit den technischen Angaben Zeichnung, Index, Datenmodell, Werkstoff, Stückzahl, Fertigungsart, Oberfläche und Wunschtermin, der Spalte Geschuldeter Nachweis mit Zeugnistyp Abnahmeprüfzeugnis, Prüfumfang laut Zeichnung, Protokollformat des Kunden und erforderlicher Erstbemusterung, der Liste offener Punkte mit Kürzel, Frist und Status, einer davon rot als überfällig markiert, und den Schaltflächen Rückfrage senden und Angebot erstellen

Anfrage, Zeichnung und geschuldeter Nachweis

Eine Anfrage kommt selten vollständig herein. Die Maske hält fest, was da ist und was fehlt: Zeichnung mit Index, Datenmodell, Werkstoff, Stückzahl, Oberfläche, Termin — und die Frage, die später am teuersten wird: Welcher Nachweis ist geschuldet, welcher Zeugnistyp, welches Protokollformat. Jede offene Rückfrage wird zur Position mit Frist.

Ergebnis: Was der Kunde schuldet und was Sie schulden, steht vor der Kalkulation fest.

Maske: Arbeitsplan eines Auftrags über 250 Gehäusedeckel mit den Arbeitsgängen Sägen, Drehen, Fräsen, Entgraten, Härten extern, Schleifen und Endprüfung samt Maschine, Werkzeug, Rüst-, Stück- und Vorgabezeit, dem Kasten Kalkulation von Materialkosten über Fertigungskosten, Fremdleistung und Zuschlag bis zum Angebotspreis je Stück und dem Zeichnungsstand mit durchgestrichenem, gesperrtem Index B und grün hervorgehobenem gültigem Index C mit Freigabe durch die Arbeitsvorbereitung

Kalkulation, Arbeitsplan und Freigabe

Aus der geklärten Anfrage entsteht die Kalkulation mit Rüst- und Stückzeiten je Arbeitsgang, Material und Fremdleistung. Daraus wird der Arbeitsplan: was, wo, womit, in welcher Reihenfolge, wie lange. Kommt der Kunde mit einem neuen Zeichnungsindex, gilt der neue Stand ab der Freigabe für jede Station — der alte ist sichtbar gesperrt, nicht stillschweigend verschwunden.

Ergebnis: Eine überholte Zeichnung ist an jeder Station als gesperrt erkennbar.

Maske: Wareneingang Rohware mit Lieferschein, Eingangsdatum, Werkstoff, Abmessung Rundstahl 60 mm und Menge 180 kg, der Positionstabelle mit Schmelze, Charge, Menge, Sicht- und Maßprüfung, Zeugnis und Urteil, eine Position mit fehlendem Zeugnis als offener Punkt am Los, eine rot gesperrt, daneben der Sperrvermerk mit Grund Kantenbeschädigung, Zuständigem, Frist, Feld zum Foto anhängen und Bemerkung

Wareneingang mit Charge und Zeugnis

An der Rampe entscheidet sich, ob fremdes Material in Ihre Fertigung darf. Erfasst werden Menge, Zustand, Schmelzen- und Chargennummer sowie das mitgelieferte Zeugnis — und wenn es noch fehlt, steht es als offener Punkt am Los statt in einem Postfach. Was nicht in Ordnung ist, wird mit Grund, Foto und Frist gesperrt und bleibt gesperrt, bis jemand entschieden hat.

Ergebnis: Die erste Zeile jeder späteren Rückverfolgung entsteht an der Rampe.

Maske: Stationsansicht Drehen 2 für eine Flanschbuchse mit Soll 250 und vier großen Schaltflächen Rüsten beginnen, Arbeitsgang starten, Gutteil zählen und Fertig melden, großen Zählern für Gutmenge 168, Ausschuss 3 und Nacharbeit 1 mit Plus- und Minusflächen, den laufenden Rüst- und Stückzeiten, dem Handzeichen und dem Hinweis Offline erfasst, Übertragung ausstehend

Die Station in der Halle

Hier liegt die Besonderheit Ihres Betriebs: Es gibt keine freien Hände. Öl, Späne, Handschuhe, kein Platz für Tastatur und Maus. Deshalb wird die Station großflächig bedient — Arbeitsgang beginnen, Gutmenge zählen, Handzeichen setzen, fertig melden. Rüstzeit und Stückzeit laufen mit, statt abends geschätzt zu werden. Wer wissen will, wo Auftrag und Los stehen, sieht es, ohne loszulaufen.

Ergebnis: Die Rückmeldung entsteht an der Maschine, nicht im Büro.

Maske: Ausschuss- und Nacharbeitsmeldung zu Auftrag, Arbeitsgang Drehen 2 und Los mit Menge, aufgeklappter Auswahl des Fehlerbilds von Maßhaltigkeit über Oberfläche, Grat und Werkzeugbruch bis Materialfehler, vermuteter Ursache Werkzeugverschleiß, der aktiven Auswahlfläche Nacharbeit neben Ausschuss, Aufwand in Minuten, Zuständigem und Bemerkung, daneben das Feld zum Foto anhängen und ein Balkendiagramm Ausschuss je Arbeitsgang

Ausschuss und Nacharbeit, wo sie entstehen

Ausschuss verschwindet gern zwischen Gutmenge und Bemerkungsfeld. In der Maske ist er eine eigene Meldung: Menge, Arbeitsgang, Fehlerbild aus einer gepflegten Auswahl, Verursachervermutung, Foto. Nacharbeit bekommt einen eigenen Weg mit Aufwand und Zuständigem. Beides zählt gegen das Los, nicht gegen den Monatsabschluss.

Ergebnis: Sie sehen, an welcher Station Ihr Geld liegen bleibt, statt es zu ahnen.

Maske: Externe Bearbeitung mit dem Begleitschein aus Auftrag, Position, Teil, Menge, Charge, Werkstoff, Verfahren, Sollhärte und Rückgabetermin, daneben der Rückgang mit Rückgabedatum, Menge zurück, bernsteinfarben hervorgehobener Fehlmenge, Prüfzeugnis des Bearbeiters, Sichtprüfung, Urteil und Bemerkung, darunter die Terminleiste von Versand über erwartete Rückgabe bis zum rot markierten Verzug von einem Tag mit dem Hinweis Endtermin gefährdet

Die Lücke außer Haus

Härten, Beschichten, Galvanik: Das Teil verlässt Ihr Haus, kommt verändert zurück — und die Zuordnung von Charge, Position und Bauteil muss über diese Lücke halten. Der Begleitschein entsteht aus den Daten, die ohnehin am Los hängen, und der Rückläufer wird gegen ihn gebucht. Verzögert der Fremdbetrieb, sehen Sie es an Ihrem Termin, bevor der Kunde es Ihnen sagt.

Ergebnis: Der externe Schritt reißt die Kette nicht mehr auf.

Maske: Prüfprotokoll nach Kundenformat für eine Flanschbuchse mit Kunde, Zeichnung und Index, Prüfart serienbegleitend, Prüfer und Datum, dem Kasten Kundenformat mit Nummerierung laut Zeichnung, Reihenfolge laut Kunde und Ausgabelayout, der Merkmalsprüfung mit acht Merkmalen samt Sollmaß, oberem und unterem Grenzmaß, Prüfmittel, Istwert und Urteil, der Planlauf rot als n.i.O. markiert mit der Schaltfläche Abweichung anlegen

Prüfen im Merkmalsraster Ihres Kunden

Ein Prüfblatt ist kein Notizfeld. Zu jedem Merkmal stehen Sollmaß, Grenzmaße und Prüfmittel schon da; eingetragen wird der Istwert, und die Maske urteilt mit i.O. oder n.i.O. Welche Merkmale erscheinen, steuert die Zeichnung dieses Kunden — mit seiner Nummerierung, seiner Reihenfolge, seinem Layout. Fällt ein Wert heraus, entsteht eine Abweichung statt einer Zeile unter Bemerkungen.

Ergebnis: Der Messwert entsteht einmal, dort, wo gemessen wird.

Maske: Erstmuster und Versand, links der Erstmusterprüfbericht mit Anlass Erstbemusterung und vereinbartem Umfang laut Kunde, Kopfdaten zu Teil, Zeichnung und Revision und zwölf Merkmalen mit Vorgabe, Toleranz, fünf Messwerten und Bewertung, eines außerhalb der Vorgabe, rechts die Versandmappe mit Messprotokoll, Materialzeugnis, Erstmusterprüfbericht, Packliste und noch fehlender Konformitätserklärung und dem ausgegrauten Knopf Versand freigeben

Erstbemusterung und Versandmappe

Vor der Serienfreigabe wird jedes Merkmal der nummerierten Zeichnung einzeln belegt — genau das ist der Beleg, der von Hand Tage kostet. Hier entsteht er aus den Messwerten, die schon erfasst sind. Vor dem Versand stellt die Anwendung zusammen, was mitgehen muss: Messprotokoll, Zeugnis, Konformitätserklärung, Packliste. Fehlt ein Blatt, sagt es die Maske und nicht der Fahrer.

Ergebnis: Eine unvollständige Mappe fällt vor dem Versand auf.

Maske: Reklamation mit Rückwärtssuche nach Charge 620114 und dem Ergebnis drei Aufträge mit zwölf Positionen, der Trefferliste mit Auftrag, Position, Teil, Arbeitsgang, Prüfer, Datum und Urteil, eine Zeile rot als n.i.O. markiert, darunter die Nachkalkulation mit Soll- und Istzeit je Arbeitsgang von Sägen bis Endprüfung und zwei rot markierten Überschreitungen, daneben das Ergebnis mit kalkuliertem und tatsächlichem Deckungsbeitrag und der Abweichung in Prozent

Reklamation, Audit und Nachkalkulation

Der teuerste Vorgang Ihres Jahres läuft rückwärts. Ein Kunde reklamiert, ein Prüfer sitzt im Haus — und jemand muss belegen, welches Material aus welcher Charge an welcher Station von wem gefertigt und freigegeben wurde. Weil alles an derselben Kette hängt, ist das eine Abfrage statt einer Suche in Ordnern und Postfächern. Danach steht die Nachkalkulation aus echten Ist-Zeiten da.

Ergebnis: Ihr nächstes Angebot rechnet mit gemessenen Werten.

So könnte Ihre Lösung aussehen

Ein Konzept, kein Katalog: elf Bausteine entlang des Weges, den ein Teil durch Ihre Halle nimmt.

Was davon in der Halle ankommt

Der Stand jedes Auftrags ist sichtbar.

Niemand läuft mehr los, um ein Blatt zu suchen, bevor er einen Termin zusagt.

Doppelarbeit fällt weg.

Was einmal gemeldet ist, wird weiterverwendet statt am Feierabend nachgetragen.

Der Nachweis ist fertig, bevor ihn jemand verlangt.

Merkmal, Urteil und Handzeichen entstehen an der Station.

Die Nachkalkulation stimmt wieder.

Ist-Zeiten kommen aus der Erfassung, nicht aus der Erinnerung.

Das Audit wird zur Abfrage.

Charge, Zeugnis und Prüfergebnis hängen am Los statt in einem Ordner.

Der zehnte Kunde kostet nicht mehr Verwaltung als der dritte.

Ein neues Protokollformat ist eine Einstellung, kein Dateichaos.

Und das fällt weg: Messwerte abtippen, Aufträge suchen, Zeugnisse aus Postfächern zusammentragen, Protokollvorlagen je Kunde pflegen, Zeiten aus dem Kopf nachtragen. Das Papier am Werkstück darf bleiben — als Beleg, der mit der Ware geht, ist es bewährt.

Restblechfach an der Hallenwand: in einem Ständer aus verschweißtem Winkelstahl stehen hochkant angeschnittene Tafeln aus zunderigem Walzstahl, blankem Feinblech und Edelstahl mit halb abgezogener blauer Schutzfolie, auf einer ein eingeschlagener Chargenstempel, auf einer anderen eine verwischte Kreidezahl, an einer dritten ein abgerissener Etikettrest, davor eine an die Wand gelehnte Resttafel

Was der jetzige Zustand Sie jedes Jahr kostet

Die Posten, die in keiner Auswertung stehen:

  • Stunden, in denen jemand einen Auftrag sucht, statt zu fertigen
  • Material und Maschinenzeit für Teile, die neu gefertigt wurden
  • Ausschuss und Nacharbeit, die auf keinem Blatt vollständig stehen
  • Reklamationen ohne Gegenwehr, weil die Station nicht abgezeichnet ist
  • Tage, die vor einem Audit für das Suchen von Zeugnissen draufgehen
  • Angebote auf Ist-Zeiten, die nie gemessen wurden

Pro Jahr, ohne dass es in der Buchhaltung auffällt. Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein — im Erstgespräch rechnen wir es durch. Diese Kosten zeigen sich nur als ein Jahr, das schlechter lief.

Warum eine individuelle Lösung erforderlich ist

Für Kundenverwaltung und Buchhaltung gibt es gute Standardlösungen, weil diese Bereiche in fast jedem Betrieb gleich aussehen. Die Abwicklung selbst sieht nirgends gleich aus. In der Fertigung kommt etwas hinzu, das kaum ein anderer Zweig kennt: Das Format Ihrer wichtigsten Belege gehört gar nicht Ihnen. Jeder Auftraggeber bringt eigene Zeichnungsnummern, eigene Revisionslogik und eigene Anforderungen mit — ein Betrieb mit vierzig Kunden führt faktisch vierzig Protokollformate.

In unseren Projekten sehen wir es immer wieder: In der Metallverarbeitung ist die Grundlage fast durchgehend die Vorlage, mit der der Betrieb schon arbeitet, und auch insgesamt war es in zwei von drei Projekten nicht unsere Vorlage, sondern die mitgebrachte — im Werkzeugbau ebenso wie in der übrigen Industrie.

Es muss nicht die objektiv beste Vorgehensweise sein. Aber es ist Ihre, und Sie haben Gründe dafür — oft die Ihrer Auftraggeber. Sonst passt sich am Ende der Betrieb der Software an statt umgekehrt. Mit der Abnahme endet die Abhängigkeit: unbeschränktes Nutzungsrecht, keine Lizenzgebühren, keine Laufzeit.

Blanke Stahlblechtafel mit fünf Prüfblättern verschiedener Auftraggeber für dieselbe Aufgabe: ein Prüfprotokoll mit 36 Merkmalszeilen, eine Maß- und Sichtprüfung mit acht Zeilen, eine Prüfzeichnung mit eingekreisten Merkmalsnummern, eine Merkmalsübersicht mit nummerierten Dreiecken und ein vergilbter Prüfbericht mit handschriftlichen Nachträgen, beschwert von einem Stahlrundling und einem Schlagstempel

So läuft ein Projekt ab

01
Kostenloses Erstgespräch
Sie zeigen uns Laufkarte, Prüfblätter und Zeugnisliste — so, wie sie heute durch die Halle laufen.
02
Ablauf verstehen
Wir gehen den Weg von der Anfrage bis zur Versandmappe durch und markieren die Reibungsherde.
03
Reihenfolge festlegen
Wir sortieren nach Nutzen — welcher Beleg zuerst kommt, was bleibt und was angebunden wird.
04
Der erste Baustein
klar abgegrenzt, etwa das Messprotokoll eines Großkunden, und vorab zum Festpreis angeboten.
05
Im Einsatz
Meister und Prüfer arbeiten damit an echten Aufträgen; was an den Stationen auffällt, verbessern wir.
06
Ausbau und Weiterentwicklung
Was sich bewährt, bekommt Nachbarn — Laufkarte, Zeugnisstrang, Auftragsstrecke, Modul für Modul.

Genau dazwischen: Wir bauen die Belege der Halle, für die keines der beiden Systeme eine Maske hat.

Nein, eine Strecke. Kunde, Teil und Prüfart steuern die Merkmale und das Aussehen des Dokuments.

Tastaturfrei: große Flächen, Auswahl statt Tippen, bedienbar mit Arbeitshandschuhen.

Dann wird offline erfasst und später übertragen. Die Station wartet nicht auf Empfang.

Am Wareneingang, am Los hängend. Ein fehlendes Zeugnis bleibt sichtbar, statt in einem Postfach zu liegen.

Dann passt die Seite für Metallbau, Schlosserei und Torbau besser: Dort geht es um Werkstatt- und Montagestunden statt um Merkmale und Chargen.

Ja, das ist der übliche Weg. Ein Messprotokoll oder eine Laufkarte trägt sich schon allein.

Im Gegenteil: dieselben Felder, dieselbe Reihenfolge — nur ohne Abschreiben.

Sie gehört Ihnen, ohne Lizenzgebühren. Ein klar abgegrenzter erster Baustein bekommt vorab einen Festpreis; größere Vorhaben kalkulieren wir nach gemeinsamer Anforderungsaufnahme — als Festangebot oder auf Stundenbasis.

Erstmusterplatz an einer Werkbank in der Halle: Ein Maschinenbediener in dunkelblauer Arbeitskleidung mit Gehörschutz im Nacken, die ausgezogenen Handschuhe in der Hand, und eine Prüferin im grauen Arbeitskittel, die ein gefrästes Stahlteil mit mehreren Bohrungen hält, beugen sich über Zeichnung und Merkmalsblatt, daneben eine Bügelmessschraube im offenen Etui, ein Grenzlehrdorn und ein Bleistift

Häufige Fragen aus metallverarbeitenden Betrieben

Dokumentation in der Metallverarbeitung

In der Metallverarbeitung entsteht ein Dokument nicht, damit eine Leistung als erbracht gilt. Es entsteht, damit sich Jahre später zeigen lässt, aus welchem Material ein Teil gefertigt, an welcher Station es bearbeitet und von wem es freigegeben wurde. Der Beleg muss länger halten als die Erinnerung an den Auftrag.

Laufkarte und Laufzettel

Das Begleitpapier trägt Kunde, Menge, Position, Termin, Material und Arbeitsablauf durch die Halle. Es ist immer nur an einer Stelle — nie dort, wo gefragt wird.

Arbeitsplan

Er legt die Soll-Reihenfolge fest: welcher Arbeitsgang, an welcher Maschine, mit welchem Werkzeug, in welcher Zeit. Gegen ihn misst sich später jede Ist-Zeit.

Stückliste und Materialentnahmeschein

Sie verbinden das gefertigte Teil mit dem eingesetzten Rohmaterial. Ohne diese Verbindung endet jede Rückverfolgung am Lagerregal.

Wareneingangskontrolle

Menge, Zustand, Schmelze und Charge, festgehalten bevor fremdes Material in die Fertigung geht. Wer hier nicht prüft, prüft auf eigene Kosten.

Werksbescheinigung, Werkszeugnis, Abnahmeprüfzeugnis

Drei Nachweisstufen für denselben Werkstoff. Welche gefordert ist, entscheidet der Kunde bei der Bestellung — nicht danach.

Rüstprotokoll und Erstteilfreigabe

Bevor die Serie läuft, wird das erste Teil gemessen und freigegeben. Diese Unterschrift entscheidet, ob ein Fehler ein Stück oder tausend betrifft.

Prüfprotokoll und Messprotokoll

Vier Angaben tragen sie: Sollmaß, Grenzmaße, Istwert, Urteil. Ohne sie ist eine Messung eine Erinnerung, mit ihnen ein Nachweis.

Erstmusterprüfbericht

Vor der Serienfreigabe wird jedes Merkmal der nummerierten Zeichnung einzeln belegt. Der Umfang ist vereinbart, nicht fest.

Ausschuss- und Nacharbeitsmeldung

Menge, Arbeitsgang, Fehlerbild, Ursache. Was hier nicht steht, taucht später als unerklärliche Differenz in der Nachkalkulation auf.

Begleitschein bei externer Bearbeitung

Härten, Beschichten, Galvanik: Über diese Lücke hinweg muss die Zuordnung von Charge und Position halten, sonst ist die Kette gerissen.

Dokumentenmappe zum Versand

Messprotokoll, Zeugnis, Konformitätserklärung und Packliste gehören zur Lieferung wie die Ware. Fehlt ein Blatt, ist sie unvollständig.

Reklamationsbericht und 8D-Report

Fehlerbild, Sofortmaßnahme, Ursache, Abstellmaßnahme, Wirksamkeit. Ohne diese Kette bleibt eine Reklamation eine Beschwerde.

Ausgabestelle der Arbeitsvorbereitung neben der offenen Tür zur Maschinenhalle: Ein Mann in dunkelblauer Arbeitsjacke über einem Hemd, die Lesebrille an der Brusttasche, zieht ein Prüfblatt aus einem grauen Fächerregal mit handbeschrifteten Reitern wie Aufträge, Laufkarten, Prüfblätter und Zeugnisse und hält im anderen Arm eine abgegriffene Laufkarte und eine Zeugnisliste mit gelben Markierungen

Sprechen wir über Ihre Fertigung

Bringen Sie mit, was heute im Umlauf ist: eine Laufkarte, ein Prüfblatt Ihres größten Kunden, die Zeugnisliste. Daran zeigen wir, wo der Anfang sich lohnt — kostenlos und unverbindlich.