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Einmal drin, für alles drin: individuelle Anwendungen für Ihr Tagesgeschäft.

Für Zimmereien, die jede geleistete Stunde auch abrechnen wollen

Ob Dachstuhl, Anbau, Holzrahmenbau oder Sanierung im Bestand: Ihr Ergebnis entsteht in der Werkstatt und auf der Baustelle zugleich.

Ist dieses Zusammenspiel nicht passend digitalisiert, bezahlen Sie es jede Woche: mit Arbeitszeit, die in Mehrfacheingaben versickert, mit Geld, das nie auf einer Position stand, mit Abenden im Büro, mit Rückfragen zwischen Hof und Baustelle und mit Auftraggebern, die auf Auskunft warten.

Sie brauchen keine weitere Standardlösung, sondern eine, die Ihren Ablauf abbildet — mit Ihren Listen, Ihren Zetteln, Ihren Positionen. Wie viel hineinkommt, entscheiden Sie: ein Teilbereich ist ein vollwertiger Anfang.

  • Ein Stand, den Hof und Baustelle teilen
  • Einmal erfassen statt zweimal abschreiben
  • Angedockt an Ihre vorhandenen Programme
  • Erfasst, wo gearbeitet wird — auch ohne Netz

Holzbau- und Baubetriebe, die mit uns arbeiten

Ich bin beeindruckt von der Detailgenauigkeit und dem Fachwissen des Formilo-Teams. Sie haben nicht nur ein PDF Formular erstellt, sondern es wirklich verbessert und auf ein Software-Niveau gebracht. Die Multimedia- und Datenbankfunktionalitäten sind beeindruckend! Sehr zu empfehlen.

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Ralph Kretschmer

Agentur Goldweiss

Wir sind sehr zufrieden! Das Formular wurde schnell umgesetzt und unsere Extrawünsche beachtet und mit eingebaut.

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Stanislaus Andraschko

Malerfachbetrieb S. Andraschko

Wir, die Klinnert Gebäudetechnik GmbH, haben bereits mehrere Formulare erstellen lassen. Die freundlichen Mitarbeiter haben sich um jedes kleinste Detail in den gewünschten Dokumenten gekümmert und diese so lange verfeinert, bis ein wirklich überzeugendes Ergebnis entstanden ist. Das Preisniveau ist transparent und fair. Ich kann diesen Service mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

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Stefan Klinnert

Klinnert Gebäudetechnik GmbH

Vom ersten Tag bis zur Vollendung alle Unterlagen, top, schnell und ohne große Unterbrechung ausgeführt. Kann ich nur weiter empfehlen, wenn man Dokumente digitalisiert braucht.

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Jeffrey Pelt

Abdichtungstechnik

Absolut perfekte, grandiose Arbeit. Wirklich top und absolut empfehlenswert.

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Marcel Neumann

ProGS Gebäude Schadenservice

Tolles Design, schnelle Ausführung, kompetentes und lösungsorientiertes Team! Kann ich nur empfehlen.

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Daniel Kasper

myImmoTrust GmbH

Tausende umgesetzte Projekte, viele davon am Bau. Entwickelt von eigenen Softwareentwicklern, begleitet von einem festen Ansprechpartner.

Mit oder ohne professionelle Lösung – was das ausmacht

Ohne professionelle Lösung

  • Abende, die im Büro zu Ende gehen
  • Verwaltung, die mit jedem Auftrag wächst
  • Geld, das in keiner Auswertung steht
  • Dauernde Rückfragen, dauernde Störung
  • Unmut im Team über doppelte Arbeit
  • Auftraggeber, die auf Auskunft warten

Mit einer professionellen Lösung

  • Zeit für Kalkulation statt für Tippen
  • Kapazität frei für den nächsten Auftrag
  • Mehr Baustellen ohne mehr Büro
  • Ein Team, das nicht nachfragen muss
  • Auftraggeber, die wiederkommen
  • Ein Betrieb, der ohne Sie weiterläuft

Woran in Ihrem Betrieb jede Woche Geld hängen bleibt

Dieselbe Angabe wandert zweimal durch den Betrieb.

Was draußen entsteht, wird abends noch einmal eingetippt. Die Folge: bezahlte Zeit, aus der kein Meter Leistung wird.

Den Stand kennt nur, wer gerade dort steht.

Wer wissen will, wie weit etwas ist, ruft an und unterbricht jemanden. Die Folge: zerstückelte Tage bei den Leuten, die Sie tragen.

Was zusätzlich gearbeitet wurde, steht auf keiner Rechnung.

Leistung, die niemand festhält, taucht in keiner Position auf. Die Folge: Umsatz, den Sie verschenkt haben.

Der Nachweis wird gebraucht, wenn er Jahre alt ist.

Am Holz hängt eine lange Gewährleistung, Fragen kommen spät. Die Folge: Kulanz, weil sich nichts mehr belegen lässt.

Und dann der Preis, der auf keiner Rechnung steht. In den meisten Zimmereien hält eine Person alles zusammen: kalkuliert, disponiert, fährt raus und schreibt abends die Rechnungen. Ein Betrieb, der von diesem einen Kopf abhängt, ist kein Vermögen, sondern eine Fessel.

Keins dieser Probleme entsteht, weil bei Ihnen jemand sein Handwerk nicht kann. Jedes entsteht, weil eine Information fehlt, zu spät kommt oder nicht mehr auffindbar ist.

Holzplatte an der Hallenwand mit der handgeschriebenen Reihenfolge des Betriebs von Aufmaß bis Rechnung, zwei Schritte korrigiert, links ein Belegspieß mit Durchschlägen, darunter ein Tablet mit derselben Folge als Maske

Wie es aussieht, wenn Ihr Ablauf die Lösung bestimmt

Nicht Ihr Betrieb richtet sich nach einem Programm, sondern das Programm nach Ihrem Weg vom Auftrag zum Geld. Eine Angabe entsteht, wo gearbeitet wird, und bleibt danach dieselbe.

  • Nur einmal erfasst – überall genutzt. Was am Bauteil festgehalten wird, steht so in Nachweis und Abrechnung.
  • Der Prozess führt, nicht das Menü. Was der Vorgänger abschließt, erzeugt die Aufgabe des Nächsten.
  • Wenig tippen. Auswahl statt Freitext, Spracheingabe an langen Feldern, Kopfdaten aus dem Vorgang.
  • Das System passt auf. Was offen bleibt oder fällig wird, meldet sich, bevor jemand danach fragt.

Wie groß das ausfällt, entscheidet, wie viel von Ihrem Ablauf hineinsoll. Wir programmieren Ihnen das, was Ihren Fall abdeckt.

Umfang unverbindlich klären
Abgebundener Kehlbalken mit der Kreideaufschrift KB-17 auf zwei Böcken in der Halle, darauf ein Holzfeuchtemessgerät mit acht Prozent, daneben ein Tablet mit derselben Bauteilnummer und demselben Messwert, davor Zollstock und Schrauben

Die Papiere, die in einer Zimmerei zusammenkommen

Ein Ausschnitt aus dem, was wir für Betriebe am Bau und im Holzbau gebaut haben — fast alles auf deren eigener Vorlage.

Leistungsverzeichnis
Kostenvoranschlag
Auftragsbestätigung
Aufmaßblatt
Aufmaßzettel
Aufmaßprotokoll
Fotodokumentation
Bauzeitenplan
Auftragsplanung
Einsatzplanung
Fertigungsauftrag
Holzliste
Stückliste
Materialliste
Bestellliste
Lieferschein
Materialausgabeliste
Packliste
Ausleihliste
Montageauftrag
Bautagesbericht
Baustellenbericht
Baujournal
Arbeitszettel
Rapportzettel
Tagesrapport
Arbeitsrapport
Tagelohnzettel
Regiezettel
Regiebericht
Regiestunden
Nachtrag
Bedenkenanmeldung
Behinderungsanzeige
Gefährdungsbeurteilung
Sicherheitsunterweisung
Abnahmeprotokoll
Bauabnahme
Übergabeprotokoll
Fachunternehmererklärung
Abschlagsrechnung
Schlussrechnung
Nachkalkulation

Für Packliste, Holzliste und Regiezettel gibt es keine brauchbare Vorlage, weil jeder Betrieb sie anders führt. Die Reihe endet an der Naht zum Dachdecker, wo die Hülle beginnt, und an der zum Tischler, wo Zarge und Möbel anfangen.

Auslauf der Abbundanlage: auf der Rollenbahn ein frisch bearbeitetes Kantholz, daneben ein verstaubtes Notebook mit Bauvorhaben und Bauteilliste samt Längen und Häkchen, ringsum Zimmermannswinkel, Streichmaß, Handfeger, Schrauben und die gerollte Holzliste

Was wir dafür bauen

Formilo baut die Teile, die in den meisten Zimmereien fehlen: die Datenerfassung im Tagesgeschäft, von der Anfrage bis zur Nachkalkulation. Im Mittelpunkt steht dabei eine individuelle Webanwendung in der Cloud, in der alle gleichzeitig arbeiten — Büro, Arbeitsvorbereitung, Halle und Montagemannschaft, auf Wunsch auch Ihre Auftraggeber. Jeder sieht, was ihn betrifft, der Stand ist für alle derselbe, erreichbar von jedem Gerät.

Ihr Abbundprogramm bleibt für die Konstruktion. Kundenverwaltung und Buchhaltung können bleiben, wo sie sind: dafür gibt es gute Standardlösungen. Auf Wunsch entwickeln wir auch diese Teile und bauen die Anwendung Schritt für Schritt zur kompletten Unternehmenssoftware aus, bis hin zu Angeboten und Rechnungen. Umgekehrt braucht nicht jeder Fall diesen Umfang: Für einen abgegrenzten Bereich genügen einzelne Formulare oder Eingabemasken aus unserem FormularCenter.

Maske: Startübersicht mit Kennzahlkacheln zu offenen Bauvorhaben, nicht abgehakten Packlisten, Regiezetteln ohne Unterschrift und überfälligen Restpunkten, den Kolonnen des Tages und dem Ausbaupfad vom Regiezettel zur vollständigen Abwicklung

Sie bestimmen, wie groß das wird

Am Anfang steht keine Umstellung, sondern eine Entscheidung über den Umfang. Ein Regiezettel, der vor Ort unterschrieben wird und abends im Büro liegt, ist ein vollwertiger Anfang. Die Kette aus Packliste, Montagebericht und Aufmaß ist der nächste Schritt, die durchgehende Abwicklung das Ziel. Dazwischen liegt nur Umfang.

Ergebnis: Sie fangen an einer Stelle an und verbauen sich den Rest nicht.

Maske: Bauvorhaben mit Strukturbaum aus Bauteilen, jeweils getrennt nach Fertigung und Montage, den Eckdaten von Bauleitung bis Kranstellfläche und der Auswertung von Abbund-, Montage- und Regiestunden je Bauteil

Zwei Orte, zwei Stundenarten

In den meisten Programmen gibt es eine Stundenspalte. In Ihrem Betrieb sind es zwei Welten: Die Stunde am Abbund ist etwas anderes als die Stunde auf dem Dach — anderer Satz, andere Leistung. Deshalb hängt hier alles an der Kette Bauvorhaben, Bauteil, Fertigung, Montage. Jede Stunde und jedes Dokument findet darüber seinen Platz.

Ergebnis: Am Ende des Dachstuhls wissen Sie, wo das Geld geblieben ist.

Maske: Kalkulation zu einer Anfrage mit Auftraggeberart, Zufahrt, Kranstellfläche und Lohnabbund, der Positionstabelle von Dachstuhl bis Schalung mit Stunden je Einheit, vorbereiteten Bausteinen und der Statuskette bis zum Auftrag

Anfrage, Kalkulation und Auftrag

Bauherr, Architekt, Generalunternehmer oder eine Zimmerei, die Abbund bestellt: Alle landen in derselben Maske, mit Objekt, Ansprechpartner und Zufahrt. Positionen wie Dachstuhl, Sparren oder Holzrahmenwand liegen als Bausteine bereit. Aus der Kalkulation wird das Angebot, daraus der Auftrag.

Ergebnis: Das Angebot steht auf denselben Zahlen wie die spätere Nachkalkulation.

Maske: Aufmaß am Bestand beim Ortstermin mit Auflager, Trauf- und Firsthöhe, Dachneigung und Zustand des Mauerwerks, den Aufmaßzeilen, vermerkten Bestandsrisiken sowie Fotos und Handskizze mit Markierung

Aufmaß am Bestand

Beim Ortstermin nimmt der Meister auf, was da ist: Auflager, Höhen, Traufe und First, Rechtwinkligkeit, Dachneigung, vorhandene Sparrenlage, Zustand des Mauerwerks, Zugänglichkeit für Kran und Gerüst. Zu jeder Position gehören Foto und Skizze, zur Skizze die Markierung an der Stelle, die krumm ist. Bestandsrisiken werden eigens vermerkt.

Ergebnis: Was am Bestand auffiel, ist später belegt und nicht nur erinnert.

Maske: aus dem Abbundprogramm übernommene Holz- und Stückliste mit Holzart, Querschnitt, Länge und Stückzahl, der Freigabe mit Datum und Namen und dem daraus entstandenen Bestellvorschlag für Verbindungsmittel, Platten, Dämmung und Folie

Arbeitsvorbereitung: Holzliste und Bestellung

Die Holz- und Stückliste kommt aus Ihrem Abbundprogramm und wird hier zur Arbeitsgrundlage: Querschnitte, Holzarten, Längen, Verbindungsmittel, Platten und Dämmung. Was bestellt werden muss, entsteht aus der Liste statt aus dem Gedächtnis. Die Freigabe der Liste ist ein eigener Schritt mit Datum und Namen.

Ergebnis: Bestellt wird, was in der Konstruktion steht — einmal und vollständig.

Maske: Fertigungsauftrag für den Abbund mit Fertigungsart, Bereitstellungstermin und Fertigungsstand, dem Fortschritt je Position samt Abbundstunden, der Materialentnahme aus dem Lager und Meldungen zu gefährdeten Bereitstellungen

Abbund in der Halle

Ob im eigenen Abbundzentrum oder beim Lohnabbund: Hier laufen Fertigungsauftrag, Abbundstunden, Materialentnahme und Restholz auf. Der Fortschritt wird an der Position gemeldet, nicht am Schwarzen Brett, und wer Holz aus dem Lager nimmt, bucht es dort, wo er es nimmt. Verzögerungen sind sichtbar, solange der Termin beweglich ist.

Ergebnis: Das Büro weiß vor der Verladung, ob das Bauvorhaben komplett ist.

Maske: Packliste beim Verladen mit Fahrzeug, Ladereihenfolge und Abladestelle, Positionen von Bauteilen bis Schutzausrüstung mit geplanter und verladener Menge, zwei hervorgehobenen offenen Zeilen und dem Fortschritt je Gruppe

Kommissionieren und Verladen

Hier liegt die Besonderheit Ihres Gewerks: Was einmal auf dem Lastwagen ist, kommt nicht zurück. Die Packliste entsteht aus der Holzliste und wird beim Verladen Position für Position abgehakt — Bauteile, Verbindungsmittel, Kleinteile, Werkzeug, Ausleihgeräte, Schutzausrüstung. Was fehlt, bleibt offen stehen.

Ergebnis: Die teuerste Liste des Betriebs ist abgehakt, bevor der Kran bestellt wird.

Maske: Montagefenster zum Richten mit Richttermin, Krantyp, Standfläche, Ausladung und Wetterlage, der Ladereihenfolge je Fahrzeug, dem Wochenplan für Kolonnen und Kran und allem, was an diesem Termin hängt

Kran, Ladereihenfolge und Montagefenster

Die Montage hängt an einem Fenster aus Kran, Mannschaft, Zufahrt und Wetter. Geplant werden Ladereihenfolge, Anlieferzeit, Krantyp und Standfläche, Anzahl der Leute und die Reihenfolge beim Aufrichten. Verschiebt sich der Termin, hängen Bestellung, Mannschaft und Gerät mit daran.

Ergebnis: Eine Verschiebung kostet ein paar Klicks statt eines halben Vormittags.

Maske: Montagebericht eines Richttags mit Wetter, Arbeitszeiten und Kranzeiten, Anwesenheit und Montagestunden je Mann, geleisteten Bauteilen und den am Bauteil festgehaltenen Angaben zu Holzfeuchte, Auflager und verdeckten Verbindungen, offline erfasst

Richten und Montage

Auf der Baustelle läuft der Tag über eine Maske: Anwesenheiten, Montagestunden je Mann, Wetter, geleistete Bauteile, Behinderungen, Fotos vom Aufrichten. Zur Position gehört, was später niemand mehr sieht: verdeckte Verbindungen, Auflagerdetails, die Holzfeuchte beim Einbau. Erfasst wird offline, weil oben selten Netz ist.

Ergebnis: Der Bautagesbericht ist fertig, bevor der Kranwagen vom Hof ist.

Maske: Sicherheit am Bauvorhaben mit Gefährdungsbeurteilung für Arbeiten auf Dach und Gerüst, Gerüstfreigabe, der Unterweisung der Mannschaft mit einem nachzuholenden Eintrag und der täglichen Sichtprüfung der Absturzsicherung mit Unterschrift auf dem Gerät

Arbeitssicherheit am Bau

Auf dem Dach überdeckt der Absturz jede andere Gefahr, und die Absicherung muss vor dem ersten Schritt stehen. In der Maske hängen Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung der Mannschaft, Freigabe des Gerüsts und die tägliche Sichtprüfung der Absturzsicherung am Bauvorhaben — mit Datum, Namen und Unterschrift. Wer neu dazukommt, wird vorher unterwiesen.

Ergebnis: Die Unterweisung ist dokumentiert, nicht erzählt.

Maske: Regiezettel für ein Bestandsdach mit Anlass und Grund, Regiestunden je Mann, verbrauchtem Material, Fotos vom Zustand, der Unterschrift der Bauleitung vor Ort und den Folgeschritten Nachtrag, Bedenken- und Behinderungsanzeige

Regie, Nachträge und Bedenken

Am Bestandsdach kommt fast immer etwas dazu, das vorher niemand sehen konnte. Der Regiezettel entsteht auf der Baustelle: Leistung, Stunden je Mann, Material, Grund, Foto — und die Unterschrift des Bauleiters auf dem Gerät, solange er danebensteht. Strittiges geht als Bedenken oder Behinderungsanzeige mit Datum heraus.

Ergebnis: Jede Regiestunde hat eine Unterschrift und landet auf der Rechnung.

Maske: Nachweis von Luftdichtheit und Anschlüssen vor dem Verschließen mit Ebene, Verklebung und Holzfeuchte, der Tabelle der Anschlussstellen mit zugeordneten Fotos und offener Zeile und der Übergabe ans Folgegewerk

Luftdichtheit und Übergabe ans Folgegewerk

Dampfbremse, Anschlüsse an Mauerwerk und Durchdringungen, Verklebungen: Was hier ausgeführt wird, verschwindet am nächsten Tag unter Dämmung und Beplankung. Deshalb wird jeder Anschluss fotografiert und der Position zugeordnet, bevor er zu ist. Die Übergabe bekommt ein eigenes Blatt mit Stand und Restpunkten.

Ergebnis: Kommt Jahre später eine Frage, liegt die Antwort als Bild am Bauteil.

Maske: Aufmaß und Abrechnung mit Abnahme, Restpunkten und Gewährleistungsbeginn, Aufmaßzeilen in Kubikmetern, Quadratmetern, laufenden Metern und Stück aus Montagebericht und Regiezettel sowie der Nachkalkulation je Bauteil

Aufmaß, Abnahme und Nachkalkulation

Für die Abrechnung wird nach den vereinbarten Einheiten aufgemessen: Kubikmeter, Quadratmeter, laufende Meter, Stück. Die Zeilen kommen aus dem, was montiert wurde, und werden ergänzt statt neu geschrieben. Daraus entstehen Abschlag, Schlussrechnung und die Abnahme mit Restpunkten und Fristen. Danach steht der Vergleich mit der Kalkulation.

Ergebnis: Sie rechnen Ihre Marge, statt sie zu schätzen.

So könnte Ihre Lösung aussehen

Ein Konzept, kein Katalog: dreizehn Bausteine entlang Ihres Tagesgeschäfts. Wo Sie anfangen, entscheiden Sie.

Was der Betrieb davon merkt

Angebote gehen schneller raus.

Weil die Aufnahme am Bestand schon die Kalkulationsgrundlage ist.

Doppelarbeit fällt weg.

Jede Angabe wird einmal erfasst und danach nur noch verwendet.

Kaum noch etwas geht unter.

Offene Positionen und fehlende Unterschriften stehen auf einer Liste.

Nachweise sind da, wenn sie gebraucht werden.

Am Bauvorhaben, mit Datum, Foto und Unterschrift.

Der Betrieb wird steuerbar, ohne dass jemand Berichte schreibt.

Auslastung und Rückstand entstehen von selbst.

Die dritte Baustelle kostet nicht mehr Koordination als die erste.

Die Abwicklung wächst mit.

Und das fällt weg: Stunden abtippen, Fotos sortieren, Listen zwischen Halle und Büro abgleichen, Pläne suchen, Material per Nachricht nachbestellen. Der unterschriebene Ausdruck bleibt — er hat sich auf der Baustelle bewährt.

Ecke neben dem Rolltor einer Zimmerei: oben ein Belegspieß mit Regiezetteln, darunter drei angebrochene Kartons Verbindungsmittel mit Nachbestellzettel, unten ein zurückgebliebenes Bauteil mit unvollständig abgehakter Packliste, davor Spanngurte und eine Kabeltrommel

Was der heutige Zustand jedes Jahr kostet

Die Posten, die in keiner Bilanz auftauchen:

  • Regiestunden ohne Unterschrift, die niemand nachfordert
  • Halbe Montagetage samt Kran, weil beim Verladen etwas fehlte
  • Zusatzleistungen am Bestand, die auf keiner Position stehen
  • Kulanz, weil sich die Ausführung nicht mehr belegen ließ
  • Material, das doppelt gekauft und nie verbaut wurde
  • Abendstunden des Inhabers, zum eigenen Stundensatz

Pro Jahr, ohne dass es in der Buchhaltung auffällt. Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein — im Erstgespräch rechnen wir es durch. Diese Kosten zeigen sich nie als Position, nur als ein Jahr, das schlechter lief.

Warum eine individuelle Lösung erforderlich ist

Für Kundenverwaltung und Buchhaltung gibt es gute Standardlösungen — diese Bereiche sehen in fast jedem Betrieb gleich aus. Dasselbe gilt für die Konstruktion: Dachgeometrie, Schiftung und Maschinendaten bleiben im Abbundprogramm. Was dazwischen liegt, sieht nirgends gleich aus. Wie ein Auftrag von der Holzliste über die Verladung bis zur Abnahme läuft, ist bei Ihnen anders als beim Nachbarn.

In unseren Projekten sehen wir es immer wieder: Von dreiundfünfzig Bautagesberichten mit gleichem Namen und Zweck führen dreiundzwanzig nur eine Stundensumme, zwanzig Beginn und Ende je Mann, vier gar keine Namen, sondern die Anzahl je Lohngruppe. Hinter jeder Fassung steht ein anderer Ablauf.

Es muss nicht die objektiv beste Vorgehensweise sein. Aber es ist Ihre, und Sie haben Gründe dafür — sonst passt sich am Ende der Betrieb dem Programm an statt umgekehrt. Mit der Abnahme endet die Abhängigkeit: unbeschränktes Nutzungsrecht, keine Lizenzgebühren.

Vier Balkenköpfe auf einer Werkbank, jeder anders gekennzeichnet mit Kreidezahl, Bleistiftkürzel, angetackertem Anhänger oder Abbundzeichen samt Etikett, davor ein leerer Standardvordruck und ein Zimmermannsbleistift

Wie ein Projekt bei uns abläuft

01
Kostenloses Erstgespräch
Bringen Sie mit, was im Einsatz ist — Holzliste, Regiezettel, Excel-Listen, Zettel.
02
Ablauf verstehen
Wir gehen Ihren Weg von der Anfrage bis zur Nachkalkulation durch und markieren die Reibungsherde.
03
Reihenfolge festlegen
Wir sortieren nach Nutzen — was zuerst kommt, was bleibt, was angebunden wird.
04
Der erste Baustein
klar abgegrenzt, etwa der Regiezettel, und vorab zum Festpreis angeboten.
05
Im Einsatz
Polier und Büro arbeiten damit an echten Bauvorhaben; was dort auffällt, verbessern wir.
06
Ausbau und Weiterentwicklung
Was sich bewährt, bekommt Nachbarn — Modul für Modul, bis zur durchgehenden Abwicklung.

Nein. Konstruktion, Schiftung und Maschinendaten bleiben dort. Wir setzen dahinter an.

Ja. Beide hängen am selben Bauvorhaben, laufen aber getrennt in die Nachkalkulation.

Ja. Dann beginnt Ihre Kette beim Aufmaß; die Bereitstellung des Lieferanten ist eine Station wie jede andere.

Ja. Erfasst wird offline, übertragen, sobald Netz da ist — per Auswahl, auch mit Handschuhen.

In aller Regel ja — als Datei, und daraus entstehen Bestellung und Packliste.

Ja, dann hängt Ihre Kette an deren Bauvorhaben — siehe Hochbau und die Übersicht Handwerk.

Ja. Dieselben Felder, dieselbe Reihenfolge — nur ohne Abschreiben.

Ihnen. Unbeschränkt nutzbar, ohne Lizenzgebühren und ohne Vertragsbindung.

Für den ersten, klar abgegrenzten Baustein steht der Preis vorher fest, den Zeitplan besprechen wir mit dem Angebot. Größeres kalkulieren wir nach gemeinsamer Anforderungsaufnahme, beauftragt wird Modul für Modul.

Zwei Zimmerer auf der obersten Geschossdecke eines Rohbaus: der ältere hält ein Bauteil am Kranhaken ruhig, der jüngere vergleicht dessen Nummer mit der Zeile auf dem Tablet, dahinter die ersten stehenden Sparren

Häufige Fragen aus Zimmereien und Holzbaubetrieben

Dokumentation im Zimmerer- und Holzbauhandwerk

Im Holzbau entstehen Dokumente nicht aus Ordnungsliebe. Sie halten Zustände fest, die kurz darauf unter Dämmung und Beplankung verschwinden, und tragen die Beweislast über eine lange Gewährleistung. Fast alles entsteht, wo niemand am Schreibtisch sitzt.

Aufmaß am Bestand

Auflager, Höhen, Traufe und Rechtwinkligkeit werden vor der Konstruktion aufgenommen. Übersehenes fällt erst beim Aufrichten auf — mit Kran und Mannschaft vor Ort.

Holzliste und Stückliste

Aus der Konstruktion fallen Querschnitte, Längen, Holzarten und Verbindungsmittel — zugleich Bestellgrundlage, Fertigungsvorgabe und Nachweis über das Material.

Packliste und Verladung

Das teuerste Dokument des Betriebs: Bauteile, Befestigung, Kleinteile, Werkzeug. Was hier fehlt, fehlt den ganzen Montagetag.

Abbundstunden

Die Zeit an der Maschine gehört zum Bauvorhaben, entsteht aber nicht dort. Getrennt erfasst zeigt sie, ob die Vorfertigung getragen hat.

Bautagesbericht und Fotodokumentation

Wetter, Anwesenheiten, geleistete Bauteile und Behinderungen je Tag, dazu Bilder vom Aufrichten — die Chronik im Streit über Bauzeit.

Holzfeuchte beim Einbau

Holz arbeitet mit dem Wasser, das es mitbringt. Der Wert beim Einbau entscheidet Jahre später, wenn über Risse gestritten wird.

Luftdichtheit und Anschlussdetails

Dampfbremse, Durchdringungen und Verklebungen sind am Tag danach unsichtbar. Fotografiert und zugeordnet bleiben sie prüfbar.

Regiezettel und Stundenlohnarbeiten

Am Bestandsdach entsteht viel Leistung im Stundenlohn. Ohne gegengezeichneten Nachweis ist sie erbracht, aber nicht durchsetzbar.

Nachtrag, Bedenken und Behinderung

Wer auf ein Risiko hinweist oder eine Behinderung anzeigt, muss belegen können, wann. Mündlich verschwindet dieser Zeitpunkt.

Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung

Arbeiten auf Dach und Gerüst sind der gefährlichste Teil des Gewerks. Unterweisung, Gerüstfreigabe und Sichtprüfung werden schriftlich geführt.

Aufmaß für die Abrechnung

Abgerechnet wird in Kubikmetern, Quadratmetern, laufenden Metern, Stück. Wer am Schreibtisch aufmisst, rechnet mit Erinnerungen.

Abnahme, Übergabe und Fachunternehmererklärung

Mit der Abnahme beginnt die Gewährleistung, das Datum zählt. Bei Dämmarbeiten kommt die Erklärung zur Ausführung hinzu.

Zimmerermeister in Strickjacke steht am frühen Morgen im offenen Holzlager zwischen gestapeltem Konstruktionsholz und blättert in einer Klemmmappe mit mehreren Vordrucken, unter dem Arm ein gerollter Plan

Sprechen wir über Ihre Abläufe

Bringen Sie mit, was Sie heute benutzen: den Rapportzettel, eine Packliste, die Excel-Datei mit den Stunden. Daran zeigen wir, was möglich ist und womit der Anfang sich lohnt. Kostenlos und unverbindlich.