- Home
- Lösungen
- Formulartechnologien
- Vordrucke
- Branchen
- Formilo
- Info
- Kontakt
Ob eine Wehr oder zehn, ob rein ehrenamtlich oder mit hauptamtlichem Kern: Ihre Feuerwehr ist eine Einrichtung Ihres Hauses — Sie stellen den Haushalt, Sie beschaffen, Sie stehen gerade.
Solange zwischen Gerätehaus und Rathaus Papier liegt, bezahlt Ihre Gemeinde das doppelt: mit Arbeitszeit, die im zweiten Erfassen verschwindet, mit Forderungen, die sich nicht mehr belegen lassen, mit Beschaffungen ohne belastbare Grundlage, mit Fristen, die jemand von Hand nachhält, und mit Abenden von Menschen, die dafür kein Gehalt bekommen.
Was fehlt, ist keine weitere Verwaltung für die Wehr, sondern die Strecke dazwischen — von dem, was draußen passiert, bis zu dem, was Ihr Haus daraus machen muss. Ein einzelner Schritt genügt als Anfang.
Tausende umgesetzte Projekte, darunter Stadtverwaltungen, Verbandsgemeinden und kommunale Betriebe.
Alarm, Ausrücken und Eintreffen werden außerhalb Ihres Hauses festgehalten, der Bericht entsteht Tage später aus der Erinnerung. Die Folge: Angaben, die niemand mehr rekonstruieren kann.
Aus vierzehn Namen wird „ungefähr achtzehn Kameraden". Die Folge: Personalzeiten sind der größte Posten jeder Erstattung — und genau der lässt sich dann nicht belegen.
Anwesenheit, Übung, persönlicher Nachweis, Einsatzdokumentation, Statistik — jedes Mal dieselbe Person, jedes Mal von Hand. Die Folge: Lebenszeit von Leuten, die freiwillig da sind.
Was in Ordnern und Tabellen liegt, lässt sich nicht auszählen. Die Folge: Bedarfsplanung und Beschaffung stützen sich auf Schätzungen statt auf Ihre eigenen Zahlen.
Und dann der Preis, der in keinem Haushaltsplan steht. Der Gerätewart prüft nach Feierabend, die Wehrleitung schreibt am Sonntag den Jahresbericht, und beide tragen im Kopf, was wann fällig ist. Das funktioniert, solange diese beiden da sind. Eine Einrichtung, die an zwei Menschen hängt, ist kein sicherer Zustand, sondern ein Risiko Ihres Hauses.
Nichts davon entsteht, weil in Ihrer Wehr jemand nachlässig wäre — im Gegenteil, sie leistet das alles zusätzlich. Es entsteht, weil eine Angabe an der falschen Stelle festgehalten wird, zu spät ankommt oder nicht mehr auffindbar ist.
Eine Angabe entsteht dort, wo sie zum ersten Mal bekannt ist — an der Einsatzstelle, in der Werkstatt, am Dienstabend. Von da an ist sie überall dieselbe, bis hinein in Erstattung, Statistik und Haushalt.
Wie groß das ausfällt, entscheiden Sie. Wir programmieren Ihnen das, was Ihren Fall abdeckt.
Formilo ist auf die operative Datenerfassung spezialisiert — bei Ihnen auf alles, was zwischen Alarm und Kostenstelle festgehalten wird. Im Mittelpunkt steht dabei eine individuelle Webanwendung in der Cloud, in der alle gleichzeitig arbeiten — Wehrleitung, Gerätewart, das zuständige Fachamt und die Kämmerei. Jeder sieht, was ihn angeht, der Stand ist für alle derselbe. Gebaut wird sie auf Ihre Satzung und Ihre Zeichnungsstufen.
Was im Gerätehaus bereits gut läuft, kann bleiben. Auf Wunsch entwickeln wir auch diesen Teil — Modul für Modul bis zur kompletten Software für Ihre Einrichtung, mit Mitgliederführung, Terminplanung und Auswertungen. Umgekehrt braucht nicht jeder Fall diesen Umfang: Wo ein einzelner Bogen reicht, entsteht ein tastaturfreies Formular in unserem FormularCenter, dessen Daten trotzdem zentral liegen.
Ein Abend wird einmal erfasst und danach überall verwendet.
Zeiten, Kräfte und Mittel stehen vollständig am Vorgang.
Wer Freizeit gibt, gibt sie für Übung und Einsatz, nicht für Listen.
Gegenüber Gremium, Aufsicht und Versicherung aus laufenden Daten.
Bedarfsplanung aus dem eigenen Bestand statt aus dem Gefühl.
Wer einspringt, sieht den Stand, statt ihn sich erklären zu lassen.
Und das fällt weg: Zeiten aus dem Gedächtnis nachtragen, Namen zusammentragen, denselben Abend mehrfach eintragen, Prüflisten abschreiben, Zahlen fürs Jahr auszählen. Der unterschriebene Ausdruck bleibt — er entsteht nur nicht mehr von Hand.
Die Posten, die in keiner Haushaltsstelle auftauchen:
Pro Haushaltsjahr, ohne dass es je in einer Auswertung erscheint. Beispielhafte Posten — im Erstgespräch setzen wir Ihre eigenen Zahlen ein.
Für das Innenleben einer Wehr gibt es brauchbare Produkte, und wo eines gut läuft, raten wir nicht davon ab. Für den Weg vom Einsatz in Ihren Haushalt gibt es keines. Genau dort hört jede Wehrverwaltung auf: bei Erstattung, Feststellung, Anordnung, Sollstellung und Kostenstelle — also bei allem, was ein Vorgang Ihres Hauses ist und keiner der Wehr.
Und dieser Teil ist nirgends gleich. Ihre Satzung bestimmt, wann überhaupt gefordert wird, mit welchen Sätzen je Dienststufe und Fahrzeug gerechnet wird und wie Nacharbeit und Material angesetzt werden. Was in sechzehn Ländern und tausenden Gemeinden unterschiedlich geregelt ist, bildet kein Produkt von der Stange ab — Ihres schon.
Wo Wehren sich selbst geholfen und etwas gebaut haben, entsteht das nächste Problem: Es hängt an einer Person. Bei uns endet die Abhängigkeit mit der Abnahme. Unbeschränktes Nutzungsrecht, keine Lizenz- oder Nutzergebühren, keine Laufzeit — das Ergebnis gehört Ihrer Gemeinde, nicht einem Anbieter und nicht einem Einzelnen.
In der Regel binden wir sie an und bauen den Teil, der dort aufhört: den Weg vom Einsatz in den Vorgang Ihres Hauses. Auf Wunsch lösen wir auch sie schrittweise ab.
Die Gemeinde. Die Wehr hat keinen eigenen Haushalt — beschafft und entschieden wird im Rathaus.
Ja: große Flächen, Auswahl statt Tastatur, mit Handschuhen und ohne Netz.
Genau deshalb übergeben wir Eigentum statt Zugang — mit festem Ansprechpartner.
Wo die Leitstelle eine Schnittstelle oder einen Export vorsieht, übernehmen wir die Daten, ohne in ihr System einzugreifen; sonst wird im Moment erfasst.
Ja, mit den Sätzen Ihrer Satzung — je Dienststufe, je Fahrzeug, mit Nacharbeit und Material.
Ja, samt der Spalten, die sich bewährt haben. Wir übernehmen den Bestand.
Wir richten Angebot und Unterlagen nach Ihrem Beschaffungsweg aus. Klar abgegrenzte Leistungen bieten wir zum Festpreis an, größere Vorhaben nach Anforderungsaufnahme als Festangebot, Modul für Modul.
Vertraulichkeit ist Standard, auf Wunsch mit Betrieb in Ihrer eigenen Umgebung.
Ja — dort kommen Anerkennungsnachweise, Schwerpunktobjekte und der Arbeitsschutz dazu.
Bei der Feuerwehr wird nicht dokumentiert, weil es zur Arbeit gehört, sondern weil fast jedes Dokument beweisen muss, dass eine wiederkehrende Pflicht erfüllt wurde — gegenüber der Aufsicht, der Unfallversicherung, dem Gremium und im Streitfall gegenüber einem Gericht. Und weil ein Teil dieser Nachweise darüber entscheidet, wer überhaupt eingesetzt werden darf.
Alarm, Ausrücken, Eintreffen, Einsatzende, Rückkehr. Sie ist die Grundlage von Statistik, Bedarfsplanung und jeder Forderung — und nachträglich nicht herstellbar.
Wer mitgefahren ist, mit welcher Funktion und wie lange. Daran hängen die Erstattung, der Versicherungsfall und die persönliche Einsatzstatistik.
Welche Fahrzeuge wie lange im Einsatz waren und was verbraucht wurde. Beides geht in die Erstattung ein und fehlt sonst dauerhaft.
Bei größeren Lagen wird fortlaufend mitgeschrieben: Uhrzeit, Meldung, Entscheidung, Maßnahme. Diese Mitschrift trägt später die Aufarbeitung.
Ob überhaupt gefordert wird, bestimmt die Satzung der Gemeinde. Ohne belegte Zeiten, Kräfte und Mittel bleibt die Forderung angreifbar.
Nach jedem Einsatz Schläuche, Atemschutz, Beladung und Betriebsstoffe. Bis das erledigt und festgehalten ist, ist das Fahrzeug nicht wieder verfügbar.
Festzuhalten sind Prüfart, Datum der letzten und der nächsten Prüfung, Ergebnis und die prüfende Person — über die gesamte Verwendungsdauer.
Welches Teil welcher Person gehört, wann es geprüft, gereinigt oder ausgetauscht wurde. Ohne Zuordnung ist beides nicht nachvollziehbar.
Ärztliche Eignung, Unterweisung, Belastungs- und Einsatzübung, dazu jeder Einsatz unter Gerät mit Dauer. Fehlt eines im Jahr, ruht die Funktion bis zum Nachholen.
Lehrgänge, Unterweisungen und die Klassen der Maschinisten mit Ablaufdatum. Sie entscheiden mit darüber, wer ein Fahrzeug bewegen darf.
Kontrolle der Entnahmestellen im Gemeindegebiet sowie Pläne und Laufkarten für besondere Objekte, die aktuell gehalten werden müssen.
Einsätze, Stunden, Personalstand, Verfügbarkeit und Ausfälle. Sie sind die Grundlage für Beschaffung, Standortfragen und Förderanträge.
Bringen Sie mit, was im Umlauf ist: den Bogen nach dem Einsatz, die Liste des Gerätewarts, die Tabelle mit den Fristen und Ihre Satzung. Daran sehen Sie, was sich lohnt — wie bei anderen Häusern der öffentlichen Hand.
Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien, um unsere Website optimal für Sie zu gestalten, ihre Nutzung zu analysieren und Ihnen relevante Inhalte anzuzeigen. Mit „Alle akzeptieren“ stimmen Sie dem zu. Ihre Einwilligung ist freiwillig und jederzeit über den Link „Cookie-Einstellungen“ im Footer widerrufbar. Details in unserer Datenschutzerklärung.