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Einmal drin, für alles drin: individuelle Anwendungen für Ihr Tagesgeschäft.

Als Apotheke lückenlos belegen, ohne abends nachzutragen

Ob Einzelapotheke oder Filialverbund, mit eigener Rezeptur oder ohne: Jeder Handgriff erzeugt bei Ihnen ein Schriftstück, das jemand ausfüllt, abzeichnet und Jahre später wiederfinden muss.

Ist dieser Apparat nicht auf Ihr Haus zugeschnitten, bezahlen Sie ihn jeden Tag: mit Arbeitszeit, die im Abschreiben verschwindet, mit Geld, das eine Kasse später zurückfordert, mit Abenden für den Ordner, mit Anspannung vor jeder Kontrolle, mit Beratung, die abreißt.

Sie brauchen keine weitere Insel, sondern eine Erfassungsstrecke, die Rezeptur, Qualitätsmanagement und Versorgung so abbildet, wie Ihr Haus arbeitet. Wie viel entsteht, entscheiden Sie — ein einzelnes Protokoll genügt als Anfang.

  • Erfassen dort, wo Handschuhe getragen werden
  • Zwei getrennte Zeichnungen, technisch erzwungen
  • Nachweise, die nach fünf Jahren auffindbar sind
  • Angedockt an Ihre vorhandene Warenwirtschaft

Häuser, die uns ihre Abläufe anvertraut haben

Ich bin beeindruckt von der Detailgenauigkeit und dem Fachwissen des Formilo-Teams. Sie haben nicht nur ein PDF Formular erstellt, sondern es wirklich verbessert und auf ein Software-Niveau gebracht. Die Multimedia- und Datenbankfunktionalitäten sind beeindruckend! Sehr zu empfehlen.

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Ralph Kretschmer

Agentur Goldweiss

Schnelle und unkomplizierte Hilfe bei der Erstellung eines Abnahmeprotokoll. Vielen Dank.

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Ulrike Rieber

Rieber GmbH

Bewertung für Formilo – Professionelle Dienstleistung und herausragender Service. Ich möchte meine vollste Zufriedenheit mit der Dienstleistung von Formilo zum Ausdruck bringen. Nach einem ausführlichen Telefonat, in dem ich meine Wünsche und Anforderungen klarstellen konnte, wurde meine Unterlagensammlung genau nach meinen Vorstellungen strukturiert und aufbereitet. Besonders beeindruckt hat mich die Schnelligkeit: Bereits am nächsten Tag konnte ich das Ergebnis sehen. Ein großer Vorteil der Dienstleistung ist die Möglichkeit, Anpassungen dreimal vornehmen zu lassen. Meine Vorschläge wurden äußerst sorgfältig berücksichtigt und professionell umgesetzt. Die Qualität der erstellten Dokumente – insbesondere der Leistungsnachweis und die Berichtsvorlage – hat meine Erwartungen übertroffen. Auch die Erstellung der Rechnungen erfolgte professionell und strukturiert. Ich werde die Dienstleistung von Formilo jederzeit wieder in Anspruch nehmen, sei es für meine aktuellen Anliegen oder für zukünftige Projekte. Aufgrund meiner durchweg positiven Erfahrung kann ich Formilo uneingeschränkt zu 100 % weiterempfehlen. Vielen Dank für die hervorragende Arbeit!

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Gülay Yalinkaya

Wachstumssinn

Genau auf den Kunden zugeschnittene Lösungen mit kürzester Bearbeitungszeit.

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Benjamin Burkhardtsmaier

Fliesen Burkhardtsmaier

Die Umsetzung war einfach und ohne viel Erklärung möglich. Dankeschön!!! Das nächste Mal gerne wieder

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Willi Auer

Valerie Auer-Palle

Wir haben uns eine Regieberichtvorlage erstellen lassen und es hat alles sehr schnell geklappt. Formilo war jederzeit telefonisch erreichbar und Änderungen wurden fix umgesetzt. Vielen Dank, dass alles reibungslos geklappt hat. Wir kommen gerne jederzeit bei Bedarf auf Sie zurück und werden Sie auch weiterempfehlen.

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Helmut Schwaiger

Schwaiger Heizung Sanitär

Tausende umgesetzte Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Entwickelt von eigenen Softwareentwicklern, begleitet von einem festen Ansprechpartner.

Der Unterschied im Alltag Ihres Betriebs

Ohne professionelle Lösung

  • Abende, die der Ablage gehören
  • Arbeitszeit für mehrfaches Eintragen
  • Geld, das Monate später zurückkommt
  • Anspannung vor jeder Kontrolle
  • Ein Team, das nachträgt statt arbeitet
  • Wartezeit, die niemand eingeplant hat

Mit einer professionellen Lösung

  • Zeit für Beratung statt für Ablage
  • Ein Haus, das Prüfungen gelassen sieht
  • Mehr Leistung ohne mehr Schreibarbeit
  • Freie Hand, um Standorte zu führen
  • Nachwuchs, der sich schnell einarbeitet
  • Eine Leitung, die abgeben kann

Die Arbeit ist getan. Der Nachweis noch nicht.

Was das System weiß, weiß der Bogen nicht.

Charge, Menge und Lieferant stehen im System und werden auf dem Protokoll noch einmal von Hand eingetragen. Die Folge: Fachkraftstunden ohne Versorgung.

Der Nachweis muss Jahre überstehen — und liegt im Ordner.

Fragt jemand nach einem Vorgang aus dem vorletzten Jahr, wird geblättert. Die Folge: unbezahlte Suchzeit.

Geld, das viel später zurückgefordert wird.

Der Formfehler entsteht in Sekunden am Tresen und fällt bis zu zwölf Monate später auf; ohne den Vermerk von damals ist er nicht mehr zu begründen. Die Folge: Ware weg, kein Gegenwert.

Was niemand terminiert, fällt niemandem auf.

Kühlschrank, Waage, Unterweisung, Verfall: jede Fälligkeit hat ihren Zettel und keinen gemeinsamen Kalender. Die Folge: Hektik vor jeder Begehung.

Und dann der Preis, der auf keiner Rechnung steht. Jede Unterschrift, die haftet, hängt an einer Approbation — an Ihrer. Sie stehen im Handverkauf, führen das Qualitätsmanagement und zeichnen abends nach, was liegen blieb. Ein Haus, in dem jede Unterschrift auf denselben Schreibtisch wartet, führt nicht sich selbst, sondern Sie.

Keins davon entsteht, weil jemand sein Fach nicht beherrscht, sondern weil eine Angabe an der falschen Stelle steht, zu spät kommt oder nicht auffindbar ist. Genau das ist abstellbar.

Offener Karteikasten aus Stahlblech auf der mit Pulver bestäubten Edelstahlplatte der Rezeptur, darin handbeschriftete Karten der hauseigenen Herstellungsanweisungen, eine herausgezogen mit korrigiertem Sollwert und Klebezettel zur Ansatzgröße, rechts ein Monitor mit derselben Liste, links Ringbücher und ein Becher mit Spateln

Wenn die Dokumentation mitläuft statt hinterherzulaufen

Die Dokumentation in Ihrem Haus ist kein Beiwerk: Ohne sie darf nichts freigegeben und kein Heim beliefert werden. Angegriffen gehört nie die Pflicht, sondern der Weg dorthin — abschreiben, einkleben, blättern.

  • Nur einmal erfasst – überall genutzt. Die Charge vom Wareneingang steht ohne zweite Eingabe im Protokoll und auf dem Etikett.
  • Wenig tippen. Auswahl statt Freitext, vorbelegte Sollwerte, Spracheingabe an langen Feldern.
  • Das System passt auf. Was fällig wird, meldet sich von selbst statt beim Blick in den Kalender.
  • Jeder sieht seinen Teil. Herstellung, Prüfung, Freigabe und Leitung bekommen je die eigene Sicht.

Wie groß das ausfällt, entscheidet, wie viel von Ihrem Ablauf hineinsoll. Wir programmieren Ihnen das, was Ihren Fall abdeckt.

Umfang unverbindlich klären
Warenhintereingang einer Apotheke mit halb offener Hoftür: links ein Ablagefach mit unterschriebenen Empfangsnachweisen des Botendienstes unter einem Bildschirm mit der fast abgehakten Tourliste, rechts ein Schlüsselbrett mit einem freien Haken, ein leerer Tragegurt und auf den Fliesen der Abdruck einer Kühlbox

Was bei Ihnen täglich ausgefüllt und abgezeichnet wird

Quer durch Offizin, Labor, Lager und Versorgung:

Herstellungsprotokoll
Herstellungsanweisung
Plausibilitätsprüfung
Prüfanweisung
Prüfprotokoll Ausgangsstoffe
Prüfprotokoll Defekturarzneimittel
Rezeptprüfliste
Rücksprachevermerk
Abholschein
Rezeptsammelstellen-Protokoll
BtM-Karteikarte
BtM-Bestandskontrolle
Abgabeliste Substitution
Vernichtungsprotokoll
Wareneingangsbuch
Verfallskontrolle
Temperaturkontrollblatt
Kühlkettennachweis
AMK-Meldebogen
Selbstinspektions-Checkliste
Standardarbeitsanweisung
Hygieneplan
Reinigungs- und Desinfektionsplan
Gefahrstoffverzeichnis
Betriebsanweisung
Gefährdungsbeurteilung
Geräteprüfliste
Waagenkalibrierung
Medizinproduktebuch
Unterweisungsnachweis
Heimversorgungsvertrag
Bestellformular Pflegeeinrichtung
Belieferungsnachweis
Stell- und Blisterprotokoll
Begehungsprotokoll Heim
Schulungsnachweis Pflegekräfte
Botendienstnachweis
pDL-Leistungsnachweis
Medikationsanalyse-Bogen
Impfdokumentation
Notdienstdokumentation
Filial-Meldebogen

Für einen Teil davon gibt es keine brauchbare Vorlage: die Prüfliste vor der Abrechnung, die Fälligkeitsübersicht des Qualitätsmanagements, den Bestellweg einer Pflegeeinrichtung. Sie sehen in jedem Haus anders aus — wie überall in der Gesundheitsbranche.

Betriebsgang einer Apotheke: links der Kommissionierautomat mit Einlaufband, zwei Faltschachteln und einer leeren Transportwanne, rechts ein Wandbildschirm mit der Vorgangsliste für Lager und Botendienst, darunter ein Rollwagen mit versiegelter Kühltasche und drei Kisten für die Botendiensttouren

Woraus Ihre Lösung besteht

Formilo ist auf die Datenerfassung im Tagesgeschäft spezialisiert — bei Ihnen auf alles, was zwischen Wareneingang und Archiv festgehalten wird. Im Mittelpunkt steht dabei eine individuelle Webanwendung in der Cloud, in der alle gleichzeitig arbeiten — Offizin, Labor, Backoffice, Botendienst und auf Wunsch die belieferten Einrichtungen. Jeder sieht, was ihn betrifft, der Stand ist für alle derselbe.

Warenwirtschaft und Kasse bleiben, wie sie sind – wir greifen nicht ein; wo sie Schnittstellen vorsehen, übernehmen wir Daten davor oder danach und bauen das Interne drumherum. Die Buchhaltung kann bleiben, wo sie ist. Auf Wunsch entwickeln wir auch diesen Teil — Modul für Modul bis zur kompletten Unternehmenssoftware mit Rechnungen und Kundenverwaltung. Umgekehrt braucht nicht jeder Fall diesen Umfang: Für einen abgegrenzten Bereich genügen einzelne Formulare oder Eingabemasken aus unserem FormularCenter. Gemeint ist die öffentliche Apotheke — die Krankenhausapotheke führen wir bei der Klinik.

Maske: Startübersicht mit Kennzahlkacheln zu Rezepturen des Tages, Protokollen ohne Freigabe, Fälligkeiten der Woche und ungeprüften Ausgangsstoffen, den Listen der heutigen Laborarbeiten und der zuletzt abgeschlossenen Vorgänge und dem Ausbaupfad vom einzelnen Prüfprotokoll bis zum gesamten Apothekenbetrieb

Der Umfang ist Ihre Entscheidung

Am Anfang steht keine Systemeinführung, sondern eine Frage: Wie viel von Ihrem Ablauf soll hinein? Ein Prüfprotokoll für Ausgangsstoffe mit Chargenauswahl und zwei Zeichnungen ist ein guter Start, die Herstellungsstrecke der nächste Schritt, das Qualitätsmanagement das Ziel. Dazwischen liegt keine Grenze.

Ergebnis: Sie fangen mit einem Bogen an und halten die Tür zur ganzen Strecke offen.

Maske: Struktur des Betriebs mit Abgabekette und Herstellungskette nebeneinander, je vier Stufen mit Zeitangabe von der Abgabe bis zum Abrechnungsbeleg und von der Herstellungsanweisung bis zur Archivierung, darunter die gemeinsame Achse aus Vorgang, Substanz, Charge und Zeichnung

Zwei Ketten, ein Haus

Bei Ihnen laufen zwei Abläufe mit völlig verschiedener Logik: die Abgabekette, die in Minuten am Tresen entschieden und erst in Monaten bezahlt wird, und die Herstellungskette, die Stunden im Labor dauert und danach Jahre im Archiv bleibt. Deshalb hängt alles an der Achse Vorgang, Substanz, Charge, Zeichnung — jedes Dokument findet darüber seinen Platz.

Ergebnis: Beide Ketten liegen in einer Anwendung, ohne sich zu vermischen.

Maske: Prüfprotokoll eines Ausgangsstoffs mit Stammdaten von Bezeichnung und Lieferant bis Chargenbezeichnung und Prüfzertifikat, der Identitätsprüfung mit Soll- und Istwert, Ergebnis und Namenszeichen, der Gefahrstoffeinstufung mit Übernahme ins Verzeichnis und getrennten Feldern für die Prüfung und die noch offene Freigabe

Wareneingang und Ausgangsstoffprüfung

Jede eingehende Substanz bekommt ihren Eintrag: Bezeichnung, Lieferant, Lieferdatum, Bezugsmenge, Chargenbezeichnung, Prüfzertifikat, Gefahrstoffeinstufung. Die Identitätsprüfung wird mit Soll- und Istwert, Prüfdatum und Namenszeichen festgehalten, die Freigabe getrennt davon. Das Gefahrstoffverzeichnis entsteht aus denselben Feldern.

Ergebnis: Zwei Listen, eine Eingabe.

Maske: hinterlegte Herstellungsanweisung mit Kurzname, der Liste aller Anweisungen mit Filter nach Standardrezeptur und apothekeneigen, den Angaben von Darreichungsform, Hygienestandard und Geräten bis Waage, Arbeitsschutz und Kennzeichnung sowie der Tabelle der Sollwerte und Inprozesskontrollen

Ihre Herstellungsanweisungen als Vorlage

Jede Anweisung liegt einmal hinterlegt: Darreichungsform, Hygienestandard, Geräte, Raum, Ansatzgrößen, Waage, Sollwerte, Inprozesskontrollen, Kennzeichnung, Arbeitsschutz. Ob Standardrezeptur oder apothekeneigene Anweisung — hinterlegt wird Ihre Fassung mit Ihrem Kurznamen. Das Protokoll zieht daraus.

Ergebnis: Anweisung und Protokoll sind ein Vorgang, nicht zwei Blätter.

Maske: Herstellungsprotokoll einer Charge mit vorbelegter Anweisung, Datum und herstellender Person, der Ausgangsstofftabelle mit Soll-Einwaage, Chargenauswahl, Ist-Einwaage und Namenszeichen, einer rot markierten Abweichung außerhalb der Toleranz, der Inprozesskontrolle und dem gesperrten Abschluss des Ansatzes

Das Protokoll am Rezepturarbeitsplatz

Hier liegt die Besonderheit Ihres Betriebs: Erfasst wird mit Handschuhen, unter dem Abzug, neben der Waage. Deshalb wird ausgewählt statt getippt, mit großen Flächen und vorbelegten Werten. Die Ausgangsstofftabelle führt Soll-Einwaage, Charge, Ist-Einwaage und Namenszeichen nebeneinander und meldet Abweichungen sofort.

Ergebnis: Die Zahl wird einmal abgelesen und nie abgeschrieben.

Maske: Plausibilitätsprüfung einer Rezepturanforderung mit acht bewerteten Prüfpunkten von Applikationsart und Konzentration bis Aufbrauchfrist und Arztrücksprache, der Freigabekette aus gezeichneter Herstellung und offener Freigabe durch Apotheker/in, der Art der Freigabebestätigung und der gesperrten Abgabe

Plausibilitätsprüfung und Freigabe

Vor der Herstellung steht die Prüfung durch eine Apothekerin: Applikationsart, Konzentration, Einzeldosis, pH-Bereich, Stabilität, Aufbrauchfrist, bei Bedarf die Arztrücksprache mit Datum und Namen. Danach greift die Rollentrennung, die Ihr Papierbogen nur als zweites Kästchen kennt: Wer herstellt, zeichnet — freigeben darf nur, wer approbiert ist.

Ergebnis: Die Freigabe steht vor der Abgabe, nicht am Abend.

Maske: Chargenprotokoll einer Defektur mit Chargengröße, Ausbeute nach Anzahl und Menge, Nachtestdatum und Prüfanweisung, der Prüfung nach Prüfanweisung und der aus denselben Daten erzeugten Etikettvorschau mit Zusammensetzung, Aufbrauchfrist und Lagerhinweis samt Etikettendruck

Defektur, Ausbeute und Etikett

Bei der Vorratsherstellung kommen Felder hinzu, die die Rezeptur nicht braucht: Chargengröße und -bezeichnung, Gesamtausbeute nach Anzahl und Menge, Verfall- oder Nachtestdatum, die Prüfung gegen Ihre Prüfanweisung. Das Etikett entsteht anschließend aus denselben Daten — Bezeichnung, Zusammensetzung, Aufbrauchfrist, Lagerhinweis.

Ergebnis: Eine Eingabe, zwei Ausgaben — Protokoll und Kennzeichnung.

Maske: geführte Prüfung vor der Abgabe mit Schrittleiste von der formalen Prüfung bis zum gespeicherten Vermerk, der Prüfcheckliste, der Begründung der Abweichung mit Nichtverfügbarkeit, pharmazeutischen Bedenken und Rücksprache sowie den Suchmerkmalen und der Aufbewahrungsfrist

Der Vermerk, der bis zur Rückforderung bleibt

Die Prüfung vor der Abgabe steckt heute im Kopf und auf einer laminierten Liste neben der Kasse. Als geführte Strecke hält sie fest, was später zählt: Nichtverfügbarkeit, Austauschgrund, pharmazeutische Bedenken, Arztrücksprache. Kommt die Beanstandung Monate später, ist der Vorgang sofort wieder da.

Ergebnis: Die Begründung von damals ist im Einspruch noch vorhanden.

Maske: Nachweis über Verbleib und Bestand mit der Liste der geführten Betäubungsmittel, der nicht überschreibbaren Buchungstabelle mit Zugang, Abgang, Bestand und Empfänger, der monatlichen Bestandskontrolle mit Kontrollblatt und den verknüpften Empfangsquittungen, Abgabelisten und Vernichtungsprotokollen

Betäubungsmittel und Bestandskontrolle

Je Betäubungsmittel eine eigene Strecke: Zugang, Abgang, Empfänger, Bestand, jeder Eintrag unmittelbar und ohne Überschreibung. Die monatliche Bestandskontrolle entsteht auf Knopfdruck in der Reihenfolge, die Sie zeichnen. Empfangsquittungen, Abgabelisten und Vernichtungsprotokolle hängen am selben Bestand.

Ergebnis: Der Bestand ist geführt, bevor jemand nachzählt.

Maske: Temperatur und Fälligkeiten mit Messkarten für Kühlschrank, Lagerraum, Stellraum und Transportbox, einer festgestellten Abweichung mit Pflichtauswahl der Maßnahme, der Tabelle der in dieser Woche fälligen Nachweise und dem Wochenüberblick mit erledigten und offenen Aufgaben

Temperatur, Verfall und Fälligkeiten

Kühlschrank, Lagerraum, Stellraum und Transportbox werden mit Grenzwert erfasst; eine Abweichung erzwingt die Maßnahme statt eines Häkchens. Daneben steht die Übersicht, die es heute nicht gibt: Was ist diese Woche dran — Waage, Geräte, Verfall, Notfalldepot, Unterweisung. Jede Fälligkeit erzeugt ihren Nachweis.

Ergebnis: Sie sehen die Woche, nicht sieben Zettel.

Maske: Versorgungsakte einer belieferten Pflegeeinrichtung mit Reitern von Vertrag bis Begehung und Schulung, der Liste der Einrichtungen mit eigenem Bestellformat und Begehungsrhythmus, der Belieferung je Bewohnerkennung mit Charge, Stellprotokoll und unterschriebener Übergabe sowie dem Bestelleingang über Portallink

Heimversorgung als Auftraggeberbeziehung

Fünf belieferte Einrichtungen sind fünf Bestellwege, fünf Nachweise, fünf Begehungsrhythmen. Jede bestellt über einen Portallink in ihrem gewohnten Format, ohne eigenes Benutzerkonto. Daran hängen Bewohnerliste, Arztanforderung, Stellprotokoll mit Charge, Belieferungsnachweis mit Unterschrift und Schulungsnachweis.

Ergebnis: Der Vertrag ist belegt, nicht nur erfüllt.

Maske: Botendiensttour mit Stationenliste samt Übergabestatus und Zuzahlung, der geöffneten Station mit Empfängerkennung, Kurzadresse, Kühlkettenvermerk und Übergabezeit, einem Feld für die Unterschrift auf dem Gerät und Karten zu Abholscheinen, Rezeptsammelstelle und Notdienst

Botendienst, Abholschein und Notdienst

Die Tour entsteht aus den offenen Lieferungen: Empfänger, Adresse, Kühlkettenvermerk, Zuzahlung. Unterschrieben wird auf dem Gerät, der Übergabenachweis liegt im Vorgang, bevor der Bote wieder im Auto sitzt. Abholscheine, die Leerung der Sammelstelle und die Notdienstdokumentation laufen mit.

Ergebnis: Was unterwegs passiert, steht im Haus, nicht im Handschuhfach.

Maske: Selbstinspektion im Qualitätsmanagement mit Prüfbereichen samt Befund, Maßnahme, Verantwortlichem, Frist und Status, der Übersicht der Betriebsstätten mit Statuspunkten und dem schreibgeschützten Archiv mit Suche nach Datum, Substanz, Charge und Einrichtung

Selbstinspektion, Standorte und Archiv

Die jährliche Selbstinspektion wird zur Checkliste mit Maßnahme, Verantwortlichem und Frist — offen, bis jemand sie schließt. Bei mehreren Betriebsstätten führt jede eigene Nachweise, die Leitung sieht alle. Am Ende steht ein Archiv mit abgeschlossener Endfassung, durchsuchbar nach Datum, Substanz, Charge oder Einrichtung.

Ergebnis: Die Revision wird zum Termin, nicht zum Projekt.

So könnte Ihre Lösung aussehen

Ein Konzept, kein Katalog: dreizehn Bausteine entlang Ihres Tagesgeschäfts. Sie entscheiden, wo Sie anfangen.

Was das im Alltag Ihres Hauses bewirkt

Doppelarbeit fällt weg.

Jede Angabe wird einmal erfasst und danach nur noch verwendet — im Protokoll, auf dem Etikett.

Die Unterschrift wartet nicht auf den Feierabend.

Ohne Freigabe lässt sich der Vorgang nicht abschließen.

Nichts geht mehr unter.

Fällige Prüfungen und offene Maßnahmen stehen auf einer Liste, die sich selbst füllt.

Der Nachweis ist da, wenn er zählt.

Bei Beanstandung oder Begehung ist der Vorgang aufgerufen statt gesucht.

Fertige Programme bleiben zwangsläufig allgemein.

Ihre Fassung bildet Kurznamen, Ansatzgrößen und Zeichnungsregeln ab, statt sie ins Bemerkungsfeld zu drängen.

Der zehnte Versorgungsvertrag kostet nicht mehr Verwaltung als der dritte.

Die Abwicklung wächst mit, ohne dass jemand nachsteuert.

Und das fällt weg: die Rezeptkopie einkleben, Chargennummern abschreiben, Sollwerte übertragen, Etikettendaten zweimal eingeben, Kontrollblätter einsammeln, im Ordner blättern. Der gezeichnete Papierausdruck bleibt, wo er verlangt wird — die Anwendung stellt ihn nur vollständig bereit.

Schreibtisch im Backoffice einer Apotheke: drei nach Quartalen gebündelte Stapel zurückgekommener Rezepte mit Banderole und Gummiband, dahinter ein Beanstandungsschreiben mit nicht anerkannten Beträgen und handschriftlichem Fragezeichen, daneben ein Tischkalender mit Kreuzen, links ein Rezeptstapel mit Klebezettel zum fehlenden Original

Was der heutige Zustand jedes Jahr kostet

Die Posten, die in keiner Bilanz stehen:

  • Rückforderungen, die sich nicht mehr begründen lassen, weil der Vermerk fehlt
  • Ware, die abgegeben und nie bezahlt wurde
  • Suchzeit im Archiv vor jeder Begehung
  • Heimversorgung, deren Aufwand nie gegengerechnet wurde
  • Pharmazeutische Stunden für Abschreibarbeit
  • Abendstunden der Leitung, ebenfalls zum eigenen Stundensatz

Pro Jahr, ohne dass es in der Buchhaltung auffällt. Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein — im Erstgespräch rechnen wir es durch. Diese Kosten zeigen sich nur als ein Jahr, das schlechter lief.

Warum es hier eine individuelle Lösung braucht

Für Warenwirtschaft, Kasse und Buchhaltung gibt es gute Standardlösungen — diese Bereiche sehen in fast jedem Haus gleich aus. Die Abwicklung daneben sieht nirgends gleich aus. Wie eine Rezeptur bei Ihnen durchs Haus läuft und wer wann zeichnet, ist anders als zwei Straßen weiter — und ganz anders als in der Arztpraxis oder im Labor.

Wie weit das geht, zeigt der gekaufte Vordruck selbst: Er hält ein Ankreuzfeld für die apothekeneigene Herstellungsanweisung bereit. Vorgeschrieben ist, was drinstehen muss — wie es aussieht, entscheiden Sie.

Es muss nicht die objektiv beste Vorgehensweise sein. Aber es ist Ihre, und Sie haben Gründe dafür. Sonst passt sich am Ende der Betrieb dem Programm an statt umgekehrt. Mit der Abnahme endet die Abhängigkeit: unbeschränkt nutzbar, ohne Lizenzgebühren.

Herausgezogene Holzschublade des Nachtdienstes: ein aufgeschlagenes Kladdenheft mit handschriftlichen Uhrzeiten, Vorgängen und Kürzeln, eine laminierte Karte mit der getippten Schrittfolge für den Notdienst, Rezeptumschläge, Quittungsblock, Taschenlampe, Schlüssel mit Lederanhänger und eine mit Klebeband geflickte Telefonliste aus Vornamen

Wie ein Projekt bei uns abläuft

01
Kostenloses Erstgespräch
Sie zeigen uns Ihre Bögen, Blöcke und Kontrollblätter — so, wie sie heute im Einsatz sind.
02
Ablauf verstehen
Wir gehen Ihren Weg vom Wareneingang bis zur Abgabe durch und markieren die Reibungsherde.
03
Reihenfolge festlegen
Was bringt zuerst am meisten, was bleibt, was wird angebunden, was neu gebaut?
04
Der erste Baustein
klar abgegrenzt, etwa das Prüfprotokoll für Ausgangsstoffe, und vorab zum Festpreis angeboten.
05
Im Einsatz
Labor und Offizin arbeiten damit an echten Vorgängen; was dort auffällt, verbessern wir.
06
Ausbau
weitere Module Schritt für Schritt — die Anwendung wächst mit Ihrem Haus.

Nein. Sie führt Rezept, Taxe, Lager und Kasse — die Nachweisstrecke daneben kennt sie nicht.

In der Regel nicht. Elektronisch geführt wird, was verfügbar und lesbar bleibt; welche Form für Sie gilt, legen Sie fest – wir setzen sie um.

Ja. Bedient wird durch Auswahl statt Tastatur, mit großen Flächen und vorbelegten Werten.

Ja, als getrennte Rollen mit zwei Signaturen.

Das bleibt so — bei Ihnen laufen alle in derselben Strecke zusammen.

Der Bestand ist nach Datum, Substanz oder Charge durchsuchbar, die Endfassung bleibt unverändert.

Medikationsdaten lassen auf die Diagnose schließen — Hosting nach Ihrer Vorgabe, NDA als Standard.

Ja. Jeder Standort führt eigene Nachweise, die Leitung sieht alle nebeneinander.

Ihnen. Mit der Abnahme, unbeschränkt nutzbar, ohne Lizenzgebühren.

Bestandskontrolle am geöffneten Betäubungsmittelschrank: Eine Apothekerin im weißen Kittel geht mit dem Kugelschreiber die Zeilen des Nachweisblatts mit Zugang, Abgang und Bestand durch, neben ihr hält eine jüngere Kollegin im Kasack zwei Faltschachteln, an der Schranktür ein Tablet mit derselben Bestandsliste

Häufige Fragen aus Apothekenbetrieben

Dokumentation im Apothekenbetrieb

In der Apotheke entsteht Dokumentation nicht aus Ordnungsliebe. Sie ist Freigabevoraussetzung, weil ohne sie nichts abgegeben werden darf, Genehmigungsvoraussetzung bei der Belieferung einer Pflegeeinrichtung und Zahlungsvoraussetzung, weil sich eine Abweichung ohne Vermerk später nicht mehr begründen lässt.

Herstellungsanweisung

Das Standarddokument hinter jeder Zubereitung — Darreichungsform, Geräte, Raum, Ansatzgröße, Waage, Sollwerte. Es gilt unbefristet, nicht je Fall.

Plausibilitätsprüfung

Vor der Rezeptur geprüft: Applikationsart, Konzentration, Einzeldosis, pH-Bereich, Stabilität, Aufbrauchfrist. Eine Rechenaufgabe mit dokumentiertem Ergebnis.

Herstellungsprotokoll

Das Kerndokument von Rezeptur und Defektur: Datum, Kurzname, herstellende Person, Chargenbezeichnung, Soll- und Ist-Einwaage, Freigabe.

Prüfprotokoll Ausgangsstoffe

Je Substanz festgehalten: Lieferant, Bezugsmenge, Chargenbezeichnung, Prüfzertifikat, Identitätsprüfung, Ergebnis, Namenszeichen.

Betäubungsmittelnachweis und Bestandskontrolle

Je Mittel getrennt geführt, jede Bestandsänderung unmittelbar eingetragen, einmal im Monat geprüft und gezeichnet.

Temperaturkontrolle und Kühlkette

Kühlschrank, Lagerraum und Transport werden überwacht; bei Abweichung zählt weniger der Messwert als die ergriffene Maßnahme.

Hygieneplan sowie Reinigungs- und Desinfektionsplan

Sie legen Häufigkeit, Art, Mittel und Zuständigkeit fest. Entscheidend ist der Nachweis der Durchführung.

Selbstinspektion und Standardarbeitsanweisungen

Das Qualitätsmanagement beschreibt die Abläufe und prüft sich jährlich selbst; Ergebnis und Maßnahmen gehören zum Bericht.

Gefahrstoffverzeichnis, Betriebsanweisung, Gefährdungsbeurteilung

Die Apotheke ist auch ein Betrieb mit Gefahrstoffen — Einstufungen, Schutzmaßnahmen und Unterweisungen je Tätigkeit.

Belieferungsnachweis und Stellprotokoll der Heimversorgung

Bestellung, Stellen, Übergabe mit Unterschrift, Begehung und Schulung — die Betreuung der Einrichtung wird belegt.

Lagerraum einer Apotheke: Eine Apothekerin im weißen Kittel steht am halb geöffneten Arzneimittelkühlschrank und liest das Temperaturkontrollblatt an der Tür mit zwei rot umkringelten Werten, in der anderen Hand Prüfprotokolle und ein Herstellungsprotokoll, links ein Regal mit Faltschachteln

Sprechen wir über Ihre Abläufe

Bringen Sie mit, was Sie heute benutzen: den Block mit den Prüfprotokollen, ein ausgefülltes Herstellungsprotokoll, das Kontrollblatt vom Kühlschrank, die Bestellliste eines Pflegeheims. Daran zeigen wir konkret, was möglich ist und womit der Anfang sich lohnt. Kostenlos und unverbindlich.