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Einmal drin, für alles drin: individuelle Anwendungen für Ihr Tagesgeschäft.

Als Elektronikfertiger jede Baugruppe bis aufs Bauteil belegen

Ob Baugruppen im Kundenauftrag oder eigene Geräte — was Sie ausliefern, muss sich Jahre später noch bis auf das einzelne Stück zurückverfolgen lassen.

Ist diese Kette nicht auf Ihren Betrieb zugeschnitten, zahlen Sie jeden Tag dafür: mit Facharbeiterzeit fürs Abtippen, mit Geld, das als Rückläufer wiederkommt, mit Tagen, die eine einzige Rückfrage kostet, mit Nacharbeit, die niemand auswertet, und mit Kunden, die im Zweifel alles sperren.

Sie brauchen kein System, das Ihnen seine Prüfstufen vorschreibt, sondern eine Lösung, die Ihre abbildet: Ihre Prüfpunkte, Ihre Klassen, die Formblätter Ihrer Auftraggeber. Ein einzelner Beleg ist dabei ein vollwertiger Anfang.

  • Jeder Beleg hängt an der Seriennummer
  • Scannen statt tippen, auch an der Linie
  • Zweisprachig aus denselben Daten
  • Von außen ausfüllbar, ohne Zugang

Betriebe, die uns ihre Prüfbelege anvertraut haben

Genau auf den Kunden zugeschnittene Lösungen mit kürzester Bearbeitungszeit.

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Benjamin Burkhardtsmaier

Fliesen Burkhardtsmaier

Die Zusammenarbeit klappt super! Man bekommt fast taggleich eine Rückmeldung bzw. seine PDF-Dateien zurück. Auch bei Rückfragen sind sie sehr geduldig beim Erklären.

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Sandra Custodero

U. Leibbrand GmbH

Wir haben ein PDF Template erstellen lassen. Formilo war sehr effizient, schnell und geduldig mit unseren Sonderwünschen. Vielen Danke, Sabine

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Sabine Eberharter

delfortgroup AG

Schnelle und unkomplizierte Hilfe bei der Erstellung eines Abnahmeprotokoll. Vielen Dank.

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Ulrike Rieber

Rieber GmbH

Vom ersten Tag bis zur Vollendung alle Unterlagen, top, schnell und ohne große Unterbrechung ausgeführt. Kann ich nur weiter empfehlen, wenn man Dokumente digitalisiert braucht.

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Jeffrey Pelt

Abdichtungstechnik

Wir haben für unser Unternehmen, Formulare benötigt. Was soll ich sagen? Ultra schnelle und mega nette Bearbeitung von Formilo. Wir haben immer schon nach einer Lösung gesucht und nun gefunden. Ich kann nur jeden empfehlen, der beschreibbare PDFs benötigt, mit Formilo zu arbeiten. Absolute Empfehlung, wir kommen gerne wieder.

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Thomas Adam

Tom Style GmbH

Tausende umgesetzte Projekte, darunter Gerätehersteller aus der Medizintechnik: ein Verifikationsbericht über 23 Seiten mit 215 Feldern, englisch, auf Kundenvorlage.

Der Unterschied, den eine professionelle Lösung macht

Ohne professionelle Lösung

  • Nächte, in denen Ordner gewälzt werden
  • Lieferungen, die vorsorglich stillstehen
  • Nacharbeit, die niemand auswertet
  • Teure Prüferzeit für Zahlenübertragung
  • Freigaben, die in Postfächern liegen
  • Auftraggeber, die den Zweiten fragen

Mit einer professionellen Lösung

  • Antworten in Stunden statt in Tagen
  • Aufträge, die auch Klasse 3 vertragen
  • Wachstum ohne zweite QM-Stelle
  • Eine Fertigung, die sich selbst erklärt
  • Auftraggeber, die Sie weiterempfehlen
  • Unterlagen, die zum Audit bereitliegen

Was Sie nicht belegen können, haben Sie nicht getan

Der Kunde fragt nicht nach diesem Gerät.

Er fragt, welche anderen betroffen sind. Bis Sie antworten können, steht seine ganze Lieferung. Die Folge: Tage Rekonstruktion aus drei Systemen und einem Ordner.

Den teuersten Fehler sieht niemand.

Kalte Lötstelle, vorgeschädigtes Bauteil, feuchte Baugruppe — nichts davon fällt sofort aus. Die Folge: Es fällt beim Kunden aus, und der Prozessnachweis ist Ihr einziger Beweis.

Jeden Morgen prüft jeder — auf einem Klemmbrett.

Handgelenkband, Schuhe, Häkchen, Datum. Die Folge: Der Nachweis, der jeden Mitarbeiter täglich betrifft, ist der, den niemand auswerten kann.

Die wichtigste Freigabe liegt in einem Postfach.

Ein Bauteil wird abgekündigt, der Kunde gibt den Ersatz per Mail frei. Die Folge: Jahre später fehlt genau dieses Dokument — und die Verantwortung wandert zu Ihnen.

Und dann der Preis, der auf keiner Rechnung steht. Welcher Auftraggeber welchen Prüfumfang verlangt und was beim letzten Audit vereinbart wurde, trägt oft eine einzige Person im Kopf. Ein Betrieb, dessen Beweisfähigkeit an einem Menschen hängt, ist kein Vermögen, sondern eine Fessel.

Keins dieser Probleme entsteht, weil Ihre Leute ihr Handwerk nicht können. Jedes entsteht, weil eine Angabe zu spät kommt, den Falschen erreicht oder später nicht mehr auffindbar ist.

Rüstwagen neben der Bestückungslinie: In einer verschraubten Aluminiumleiste stecken vierzehn laminierte, von Hand beschriftete Platzkarten in Feederreihenfolge mit Bauteilangabe und aufgeklebtem Code, zwei mit Folienstift korrigiert, eine weitere liegt herausgezogen daneben, darüber drei Bauteilrollen und ein geöffneter Trockenbeutel mit Feuchteindikatorkarte, vorn ein Feederschlitten und ein Klebebandabroller

Wenn jeder Beleg an der Seriennummer hängt

Nicht Ihr Betrieb passt sich einer Software an, sondern die Lösung Ihrem Ablauf. Jede Angabe entsteht dort, wo gearbeitet wird, und hängt von da an an der Identität des Stücks — nicht am Los, nicht am Ordner.

  • Einmal eingegeben, überall dieselbe Angabe. Der Messwert vom Prüfplatz steht unverändert in der Rückläuferanalyse drei Jahre später.
  • Scannen statt tippen. Der Code am Stück ist der Einstieg; was das Büro schon weiß, steht vorbefüllt da.
  • Prüflogik statt Freitext. Soll, Toleranz, Ist, Urteil — die Maske bewertet mit, statt ein leeres Feld hinzuhalten.
  • Auch von außen ausfüllbar. Auftraggeber, Lieferant und Endkunde bekommen einen Link, kein Benutzerkonto.

Wie weit das geht, entscheidet der Umfang, nicht die Kategorie. Wir programmieren Ihnen das, was Ihren Fall abdeckt.

Umfang unverbindlich klären
Unbesetzter Nacharbeitsplatz einer Elektronikfertigung im schrägen Fensterlicht: links ein gedrucktes Blatt „Bauteilhistorie“ mit Datum, Station und Urteil von der Fertigung bis zum Rücklauf, in der Mitte eine leere ESD-Schale mit Schaumeinlage, rechts eine unbeschriebene Reparaturkarte in Klarsichthülle mit Pinzette, dahinter Lötstation, hochgeschwenkte Absaugung und Kisten für Nacharbeit, Befund und Wartend

Die Nachweise, die in Ihrer Fertigung entstehen

Stückliste
Prüfvorschrift
Testspezifikation
Bauteilfreigabe
Änderungsantrag
Obsoleszenzbericht
Lieferantenfragebogen
Wareneingangskontrolle
Bake-Protokoll
Prototypenbericht
Erstmusterprüfbericht
Serienfreigabe
Freigabeformular
Rüstprotokoll
Feeder-Verifikation
Lotpastenfreigabe
Lötprofilprotokoll
Erstteilfreigabe
Begleitkarte
Losrückmeldung
Störungsmeldung
Sichtprüfprotokoll
Funktionstestprotokoll
Endprüfprotokoll
Prüfprotokoll
Messprotokoll
Reparaturkarte
Nacharbeitsmeldung
Ausschussmeldung
Sperrschein
Abweichungsbericht
8D-Report
CAPA-Bericht
Fehleranalysebericht
Rückläuferformular
ESD-Prüfprotokoll
ESD-Kontrollplan
ESD-Auditbericht
Kalibrierprotokoll
Prüfmittelüberwachung
Schulungsnachweis
Abnahmeprotokoll
Konformitätserklärung
Seriennummernliste
Packliste
Lieferschein
Gasse im Bauteillager einer Elektronikfertigung zwischen hohen Stahlregalen voller Bauteilrollen in antistatischen Beuteln mit Etiketten zu Charge, Datumscode und Menge, vorn ein Kommissionierwagen mit einem robusten Bediengerät, das eine Positionsliste und den Datensatz einer Rolle mit Charge, Restmenge und Lagerplatz zeigt, daneben ein Handscanner und drei entnommene Rollen, hinten ein Trockenlagerschrank

Womit wir das bauen

Formilo baut die Teile, die in den meisten Fertigungen fehlen: die Datenerfassung im Tagesgeschäft, von der Anfrage mit Stückliste bis zum Feldrückläufer. Im Mittelpunkt steht dabei eine individuelle Webanwendung in der Cloud: Ihre Nachweiskette in einer Anwendung, in der alle gleichzeitig arbeiten — Arbeitsvorbereitung, Einkauf, Linie, Prüfplatz, Reparatur, Qualitätssicherung und auf Wunsch Ihre Auftraggeber. Der Stand ist für alle derselbe.

Was Ihre Linie selbst mitschreibt, bleibt Sache Ihrer Fertigungssysteme; wir bauen, was ein Mensch bestätigen muss. Kundenverwaltung und Buchhaltung können bleiben, wo sie sind. Auf Wunsch entwickeln wir auch diese Teile und bauen die Anwendung Schritt für Schritt zur kompletten Unternehmenssoftware aus, bis hin zu Angeboten und Rechnungen. Genügt ein abgegrenzter Bereich, entstehen einzelne Formulare und Eingabemasken in unserem FormularCenter — mit zentraler Ablage, Rollen und Freigaben.

Maske: Startübersicht mit den Kennzahlkacheln Lose in Prüfung, offene Rückläufer, fällige Kalibrierungen und ESD-Tagesprüfungen heute mit 38 von 41, den heute laufenden Losen mit Linie und Fortschritt, den zuletzt freigegebenen Vorgängen und der Modulleiste von der ESD-Tagesprüfung über Prüfplatz und Reparatur bis zur noch nicht eingerichteten vollständigen Nachweiskette, die ESD-Tagesprüfung aktiv markiert

Ein Beleg genügt für den Anfang

Am Anfang steht keine Einführung, sondern eine Auswahl: Welchen Beleg füllen Ihre Leute am häufigsten von Hand aus? Die ESD-Tagesprüfung ist in zwei Wochen gebaut und spart ab dem ersten Morgen ein Klemmbrett. Danach kommen Prüfplatz, Reparatur, Freigabestrecke. Zwischen Formular und Anwendung liegt keine Grenze, nur Umfang.

Ergebnis: Der erste Baustein wirkt, bevor irgendetwas umgestellt wird.

Maske: Historie einer Steuerbaugruppe mit Seriennummer und Status ausgeliefert, einer Zeitleiste mit acht Stationen vom Wareneingang der Rolle über Rüstung, Lötprofil, Erstteilfreigabe, Funktionstest, Reparatur und Endprüfung bis zum Versand, der Karte mit den an dieser Nummer hängenden Chargen, Prüfprotokollen, Reparaturen, Freigaben und Dokumenten und der Abfrage der Geschwister mit gleicher Materialrolle, 128 Baugruppen betroffen

Die Seriennummer ist die Klammer

In den meisten Programmen ist der Auftrag die Hauptsache. Bei Ihnen ist die Baugruppe es: Sie bekommt eine Nummer und trägt sie, solange das Gerät lebt. An ihr hängen Bauteilcharge, Rüstung, Lötprofil, jeder Prüfwert, jede Reparatur, der Prüfer und das Auslieferdatum. Gelesen wird das in beide Richtungen — vorwärts als Historie, rückwärts als Abfrage.

Ergebnis: Aus der Frage nach den Geschwistern wird ein Filter.

Maske: Anfrage für eine Steuerbaugruppe im Status in Klärung mit Stückliste samt Stand, Layoutstand, Bestückungsplan, Testspezifikation, Losgröße, Jahresmenge und Termin, der Tabelle des vereinbarten Prüfumfangs von der Sichtprüfung nach erhöhter Abnahmeklasse bis zu den Konformitätsunterlagen, je Stück oder je Los und mit Vermerk in der Kalkulation, daneben drei offene Klärungspunkte mit Zuständigem und Frist

Anfrage mit Stückliste und Prüfumfang

Aus dem Anhangstapel im Postfach wird ein Vorgang: Stückliste mit Hersteller- und Teilenummer je Position, Layoutstand, Bestückungsplan, Testspezifikation, Stückzahl, Termin. Dazu die Frage, die sonst untergeht: Welche Abnahmeklasse ist vereinbart, welcher Prüfumfang folgt daraus, welche Erklärungen schulden Sie. Jede Unklarheit wird zur offenen Position mit Frist.

Ergebnis: Der Prüfaufwand steht in der Kalkulation, nicht in der Erinnerung.

Maske: Änderungsantrag für Position 47 einer Baugruppe mit dem Bauteilvergleich bisher und vorgeschlagen nach Teilenummer, Bauform, Wert, Toleranz, Temperaturbereich und Verfügbarkeit, den Angaben zu Grund, Restbestand, Reichweite, Auswirkung auf Layout und Firmware und letztem Kauf, daneben die Entscheidung des Auftraggebers mit versendetem, geöffnetem und freigegebenem Link, Namenskürzel und Zeitstempel, ohne Benutzerkonto ausgefüllt

Bauteilfreigabe und Änderungsantrag

Eine Position wird abgekündigt. Statt eines Mailwechsels entsteht ein Vorgang: betroffene Position, Grund, Alternativvorschlag mit Datenblattverweis, Auswirkung auf Layout und Firmware, Restbestand, Entscheidung über einen letzten Kauf. Ihr Auftraggeber gibt über einen Link frei — ohne Zugang, mit Zeitstempel und Unterschrift.

Ergebnis: Wer wann welches Bauteil freigegeben hat, ist ein Dokument.

Maske: Wareneingang der zweiten von drei Lieferungen mit der Rollentabelle aus Rollennummer, Bauteil, Teilenummer, Charge, Datumscode, Menge und Prüfergebnis, dem Block für feuchteempfindliche Bauteile mit Empfindlichkeitsstufe, Öffnungszeitpunkt der Trockenverpackung, Restlaufzeit von 128 von 168 Stunden und Feuchteindikator und dem abgeschlossenen Trocknungsvorgang mit Temperatur, Dauer, Beginn, Ende und betroffenen Rollen

Wareneingang, Rolle und die laufende Uhr

An der Rampe entsteht die erste Zeile jeder späteren Rückverfolgung: Lieferant, Charge und Datumscode je Rolle, Menge, Sicht- und Stichprobenprüfung, Zustand des Feuchteindikators. Feuchteempfindliche Bauteile bekommen Öffnungszeitpunkt und Restlaufzeit als laufenden Wert statt als Filzstift auf der Tüte; ein Trocknungsvorgang wird mit Temperatur, Dauer und Charge protokolliert.

Ergebnis: Die Uhr läuft im System, nicht auf der Verpackung.

Maske: Erstmuster einer Baugruppe im Layoutstand Rev. D mit fünf Mustern, der Merkmalstabelle mit Sollwert, Toleranz, Prüfmittel, den Messwerten von Muster 1 bis 5 und Urteil je Merkmal, der Isolationswiderstand rot als nicht in Ordnung markiert, daneben die Ausgabe mit Kundenformblatt, Schaltern für zweisprachig und Anlagen mit Inhaltsverzeichnis und der Anlagenliste, unten die erteilte Serienfreigabe

Erstmuster und Freigabe des Auftraggebers

Vor der Serie steht die Mappe: Prototypenbericht, Messwerte je Merkmal, Prozessparameter, Freigabe der Prüfeinrichtungen, Nullserie, Abnahmetests. Erfasst wird einmal — heraus kommt die Fassung, die dieser Auftraggeber verlangt, auf Wunsch zweisprachig und mit den Anlagen in fester Reihenfolge. Die Serienfreigabe hängt am selben Vorgang wie später jede Baugruppe.

Ergebnis: Dreißig Freigabemappen, ein Erfassungsweg.

Maske: Rüsten der Linie 2 mit großem Scanfeld für die Rolle, der Tabelle der Bestückungsplätze mit Soll-Bauteil, gescannter Rolle, Charge, Menge und Status, fünf Plätze bestätigt und Platz 14 rot als falsche Rolle markiert, den Blöcken Lotpaste mit Charge, Entnahme aus der Kühlung, Akklimatisierung, Verfall und Handzeichen sowie Lötprofil mit Zonentemperaturen und Bandgeschwindigkeit, unten die rot gesperrte Rüstfreigabe

Rüsten mit Feeder-Verifikation

Vor dem ersten Board wird bestätigt, was auf der Linie steckt: Rolle für Rolle gegen den Bestückungsplan, gescannt statt abgehakt, mit Platznummer, Charge und Menge. Dazu die Freigabe der Lotpaste mit Charge, Entnahme, Akklimatisierung und Verfall sowie das Lötprofil dieser Baugruppe, das an derselben Stelle hinterlegt ist wie beim letzten Auftrag.

Ergebnis: Ein falsch belegter Platz fällt vor dem Los auf, nicht nach dem Los.

Maske: Erstteilfreigabe für das erste Board eines Loses mit gescanntem Code und vorbefülltem Auftrag, Baugruppe, Linie und Layoutstand, der Prüfliste mit sechs Prüfpunkten vom Bestückungsvergleich über Polung, Lötstellenbild und Ruhestrom bis zum Sichtbefund Gehäuse, je mit großen Schaltflächen für in Ordnung und nicht in Ordnung, daneben die Referenzaufnahme, unten Unterschrift, Kürzel, Zeitstempel und die Freigabe des Loses

Erstteilfreigabe an der Linie

Das erste Board läuft durch, wird geprüft und freigegeben: Sichtbefund, Messpunkte, Bestückungsvergleich, Urteil je Prüfpunkt, Handzeichen und Uhrzeit. Bedient wird das mit einer Hand und in Handschuhen — große Flächen, feste Auswahl, kein Freitextfeld, das jemand ausfüllen müsste. Der Beleg ist fertig, bevor die Serie anläuft.

Ergebnis: Der Start eines Loses ist belegt, nicht erinnert.

Maske: Funktionstest am Prüfplatz 3 für eine gescannte Seriennummer mit den aus dem Vorgang bekannten Angaben von Auftrag und Baugruppe über Layout- und Firmwarestand bis zum Prüfmittel mit gültiger Kalibrierung, der Messwerttabelle mit Sollwert, unterer und oberer Grenze, Istwert und Urteil, die Taktfrequenz rot als nicht bestanden markiert, unten Prüfer, Zeitstempel, Prüfdauer, übernommene Automatenergebnisse und die Übergabe an die Reparatur

Prüfen je Stück statt je Los

Am Prüfplatz wird der Code gescannt, und die Maske weiß bereits, welche Baugruppe, welcher Auftrag, welche Sollwerte und welcher Prüfmittelstand gelten. Eingetragen wird der Istwert, bewertet wird automatisch, Zeitstempel und Prüfer stehen von selbst dabei. Was die Prüfautomaten liefern, wird übernommen; was ein Mensch beurteilt, entsteht hier.

Ergebnis: Jede Nummer hat ihr eigenes Protokoll, nicht ihr Los.

Maske: Sichtprüfung einer Baugruppe mit vereinbarter erhöhter Abnahmeklasse und Umschalter zwischen normal und erhöht, der Gruppe Immer zu prüfen von Lotmenge bis Gehäuseschäden und der farblich abgesetzten Gruppe Zusätzlich in dieser Klasse mit Lotdurchstieg, Lötstellenbild unter Vergrößerung und Kantenbenetzung, je Zeile mit Urteil und Bemerkung, daneben der Grenzfall mit zwei Detailansichten, Einstufung zur Zweitbeurteilung und Bemerkung

Sichtprüfung nach vereinbarter Klasse

Hier liegt eine Besonderheit Ihres Zweigs: Derselbe Prüfbogen sieht anders aus, je nachdem welche Abnahmeklasse mit diesem Auftraggeber vereinbart ist. Statt zweier Vordrucke gibt es eine Strecke, die die zusätzlichen Prüfpunkte der höheren Klasse einblendet und die Bewertungsgrenzen mitführt. Grenzfälle gehen mit Foto in die Zweitbeurteilung.

Ergebnis: Ein Bogen, der weiß, was dieser Kunde bestellt hat.

Maske: Reparatur einer Seriennummer im Status in Bearbeitung mit Fehlerort R47 und Fehlerbild kalte Lötstelle aus Auswahllisten, Ursacheverdacht, Maßnahme, Ersatzbauteil mit Charge, bestandener Nachprüfung, Technikerkürzel und Dauer, daneben das Balkendiagramm der Häufungen der letzten 30 Tage je Bauteilposition mit R47 weit vorn, die Tabelle der häufigsten Positionen mit Fehlerbild, Anzahl und Linie und der Hinweis, das Lötprofil zu prüfen

Reparaturkarte mit Fehlerort

Am Nacharbeitsplatz zählt die Stelle: Bauteilposition, Fehlerbild aus einer festen Liste, Ursacheverdacht, Maßnahme, Ersatzbauteil mit Charge, Nachprüfung, Techniker. Weil jede Karte an der Seriennummer hängt, entsteht nebenbei die Auswertung, die auf Papier nie entsteht — welche Position, welcher Fehler, welche Linie, welche Häufung.

Ergebnis: Fehlerhäufungen fallen Ihnen auf, nicht Ihrem Kunden.

Maske: ESD-Tagesprüfung für den Bereich Fertigung mit einem Kachelraster aus acht Namenskürzeln, eines aktiv, den übernommenen Messwerten für Handgelenkband und beide Schuhe mit zulässigem Bereich und Ergebnis bestanden, Zeitstempel und großer Schaltfläche zum Speichern, daneben die Tagesübersicht mit 38 von 41 geprüft und die Fristen für Kalibrierung, Ableitwiderstandsmessung, Jahresaudit und Schulungsnachweis

ESD-Tagesprüfung und Prüfmittelfristen

Jeden Morgen, jeder Mitarbeiter, vor dem Zugang: auswählen, Handgelenkband und Schuhe messen, Werte übernehmen, fertig. Dazu die periodischen Messungen an Tisch, Boden, Stuhl und Erdungspunkt, das Jahresaudit, die Schulungsnachweise und die Kalibrierfristen Ihrer Messmittel. Alles im selben Bestand, mit Erinnerung vor Ablauf statt Suche danach.

Ergebnis: Zwölf Sekunden am Morgen, auswertbar statt abgeheftet.

Maske: Versand einer Lieferung mit 120 Baugruppen mit der Mappe aus Seriennummernliste, Endprüfprotokollen, Lieferantenerklärungen, Konformitätsaussage, Packliste und Lieferschein und der erteilten Versandfreigabe, daneben die Rückläufermeldung des Kunden über einen Link ohne Zugang mit Seriennummer, Betriebsstunden, Fehlerbild und Beschreibung, dem angelegten Eingangsbefund und einer Maßnahmenleiste mit drei von acht erledigten Stufen

Versandmappe und Feldrückläufer

Vor dem Versand stellt sich die Mappe selbst zusammen: Seriennummernliste, Prüfbelege, Erklärungen der Lieferanten, Konformitätsaussage, Packliste, Lieferschein. Kommt Monate später ein Rückläufer, öffnet der Kunde ein Meldeformular ohne Zugang: Seriennummer, Betriebsstunden, Fehlerbild. Der Eingangsbefund hängt an derselben Historie.

Ergebnis: Der Rückweg beginnt mit Daten statt mit Suchen.

So könnte Ihre Lösung aussehen

Ein Konzept, kein Katalog: dreizehn Bausteine entlang des Weges, den eine Baugruppe durch Ihr Haus und danach ins Feld nimmt.

Was davon an der Linie ankommt

Die Geschwisterfrage kostet Minuten.

Charge, Rüstung, Prüfwert und Reparatur hängen an einer Nummer.

Der Prüfbeleg ist fertig, bevor jemand ihn verlangt.

Er entsteht am Prüfplatz, nicht abends im Büro.

Nacharbeit wird zur Statistik.

Weil jede Karte Bauteilposition und Fehlerbild trägt.

Ein neuer Auftraggeber kostet kein neues Formularwesen.

Sein Formblatt ist eine Ausgabe, keine zweite Erfassung.

Fristen melden sich selbst.

Kalibrierung, Audit und Restlaufzeit stehen auf einer Liste.

Der Betrieb wird steuerbar, ohne Berichte.

Durchlauf und Fehlerquote entstehen aus der Arbeit.

Und das fällt weg: Messwerte abtippen, Reparaturkarten abheften, Freigaben in Postfächern suchen, Klemmbrettlisten übertragen. Der unterschriebene Ausdruck bleibt — die Anwendung erzeugt ihn vollständig.

Sperrbereich am Rand einer Fertigungshalle unter einem Schild „Gesperrt“: In einem mit abgenutztem rot-weißem Band markierten Bodenfeld stehen gestapelte schwarze Transportkisten mit Staub auf den Deckeln und folienumwickelte Stapel auf Paletten, daran rote Anhänger mit Auftrag, Menge, Grund und Datum wie „Prüfung offen“ oder „Nachweis fehlt“, einer vergilbt, einer eingerissen und geflickt

Was ein unvollständiger Nachweis jedes Jahr kostet

Die Rechnung, die niemand stellt:

  • Tage, die eine Rückfrage aus dem Feld an Rekonstruktion kostet
  • Lieferungen, die vorsorglich gesperrt statt eingegrenzt wurden
  • Kulanz, weil sich der Beleg von damals nicht finden ließ
  • Fehlerhäufungen, die erst der Kunde bemerkt hat
  • Prüferzeit, die zweimal bezahlt wird — am Platz und im Büro
  • Abendstunden der Qualitätssicherung vor dem Audit

Pro Jahr, ohne dass es in der Buchhaltung auffällt. Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein — im Erstgespräch rechnen wir es mit Ihnen durch.

Warum eine individuelle Lösung erforderlich ist

Für Kundenverwaltung und Buchhaltung gibt es gute Standardlösungen, weil diese Bereiche in fast jedem Betrieb gleich aussehen. Die Abwicklung selbst sieht nirgends gleich aus. Hier kommt hinzu: Die Systeme am Markt decken ab, was die Linie mitschreibt. Was ein Mensch bestätigt — Sichtprüfung, Erstteilfreigabe, Reparatur, Tagesprüfung —, deckt keines ab.

Und das Format gehört nicht Ihnen: Ein Fertiger mit dreißig Auftraggebern führt dreißig Prüf- und Freigabeformate. Wie weit das geht, zeigt sich in unseren Projekten: ein Verifikationsbericht eines Geräteherstellers über 23 Seiten mit 215 Feldern, auf Grundlage der Kundenvorlage. Dafür hat kein Standardsystem eine Maske.

Es muss nicht die objektiv beste Vorgehensweise sein. Aber es ist Ihre, und es gibt Gründe dafür. Sonst passt sich am Ende der Betrieb der Lösung an. Mit der Abnahme endet die Abhängigkeit: unbeschränktes Nutzungsrecht, keine laufenden Gebühren.

Grenzmusterwand am Sichtprüfplatz einer Elektronikfertigung: auf einer Lochplatte achtzehn mit Kreppband befestigte Karten mit je einer Lötstelle in Nahaufnahme und handschriftlicher Bewertung wie „zu wenig Lot“ oder „Lötbrücke“, zwei davon neu bewertet, rechts ein einfacher Prüfbogen zur Sichtprüfung und eine geheftete Prüfanweisung mit Registerreitern, unten zwei gleiche Leiterplatten mit unterschiedlichen Laufzetteln

Wie ein Projekt abläuft

01
Kostenloses Erstgespräch
Sie zeigen uns Prüfbelege, Formblätter Ihrer Auftraggeber und die Systeme, die heute laufen.
02
Ablauf verstehen
Wir gehen den Weg von der Anfrage bis zum Versand durch und markieren die Reibungsherde.
03
Reihenfolge festlegen
Welcher Beleg bringt zuerst am meisten, was bleibt, was wird angebunden, was neu gebaut?
04
Der erste Baustein
klar abgegrenzt, etwa die ESD-Tagesprüfung, auf Basis Ihrer Vorlagen und vorab zum Festpreis angeboten.
05
Im Einsatz an der Linie
Prüfer und Techniker werden eingeführt und arbeiten an echten Losen; was auffällt, verbessern wir.
06
Ausbau und Weiterentwicklung
Was sich bewährt, bekommt Nachbarn — Prüfplatz, Reparatur, Freigabestrecke, Modul für Modul.

Genau dazwischen: Wir bauen die Belege, die ein Mensch bestätigt.

Nein, ein Erfassungsweg und dreißig Ausgaben.

Genau dafür eine Strecke: Die Klasse steuert die Prüfpunkte.

Deshalb Scan als Einstieg, große Flächen, feste Auswahl statt Tastatur.

Nein, nur einen Link. Zurück kommt ein auswertbarer Datensatz.

Ja, beide Fassungen aus denselben Daten. Mehrfach so gebaut.

Über Import oder Schnittstelle. Unsere Masken erfassen, was dort nicht entsteht.

Im Gegenteil: dieselben Felder, dieselbe Reihenfolge, nur ohne Abschreiben.

Sie gehört Ihnen, ohne Lizenzkosten. Für den ersten, klar abgegrenzten Baustein steht der Preis vorher fest; alles Weitere beauftragen Sie Modul für Modul.

Gang vor dem ESD-geschützten Fertigungsbereich unter dem Schild „Zugang nur mit ESD-Prüfung“: Ein junger Mitarbeiter im ableitfähigen Kittel steht mit einem Fuß auf dem Kontaktblech und drückt die Hand auf das Prüfgerät an der Wand, daneben hält eine Kollegin ein Klemmbrett mit Zugangsliste, den Stift auf einer Zeile, rechts die offene Schleusentür, Handgelenkbänder an Haken und Überzieher in einer Box

Häufige Fragen aus der Elektronikfertigung

Dokumentation in der Elektronikfertigung

Eine Baugruppe kann ihre eigene Qualität nicht zeigen: Die kritischen Fehler sind unsichtbar und fallen erst im Feld auf. Deshalb ist die Dokumentation hier kein Beiwerk, sondern der einzige Beweis, dass richtig gearbeitet wurde. Ein Datum steht dabei im Kalender: Ab dem 10. Dezember 2026 zählt bei neu in Verkehr gebrachten Produkten im Streitfall, was ein Hersteller an Unterlagen vorlegen kann.

Stückliste und Prüfvorschrift

Sie kommen vom Auftraggeber und legen fest, was gebaut und geprüft wird. Ihre Stände auseinanderzuhalten, ist die erste Nachweisaufgabe.

Bauteilfreigabe und Änderungsantrag

Wird eine Position abgekündigt, entscheidet der Auftraggeber über den Ersatz. Diese Freigabe ist Jahre später das wichtigste Blatt im Vorgang.

Wareneingangskontrolle

Lieferant, Charge und Datumscode je Rolle sind die erste Zeile jeder Rückverfolgung. Fehlen sie, endet die Kette vor der Linie.

Bake-Protokoll

Feuchteempfindliche Bauteile haben nach dem Öffnen eine begrenzte Zeit bis zum Löten. Wird sie überschritten, hilft nur ein dokumentierter Trocknungsvorgang.

Erstmusterprüfbericht

Er vergleicht Sollvorgabe und gemessenen Istwert an Mustern aus der Serienfertigung und ist die Grundlage der Serienfreigabe des Auftraggebers.

Rüstprotokoll und Feeder-Verifikation

Sie halten fest, welche Rolle auf welchem Platz steckte. Ein falsch belegter Platz betrifft sonst ein ganzes Los.

Lotpastenfreigabe und Lötprofil

Charge, Entnahme, Akklimatisierung, Verfall und das Temperaturprofil dieser Baugruppe — die Grundlage jeder späteren Fehleranalyse.

Erstteilfreigabe

Das erste geprüfte Board nach dem Rüsten, mit Urteil, Uhrzeit und Handzeichen. Es belegt den Zustand, in dem das Los gestartet ist.

Sichtprüfprotokoll

Der Prüfumfang richtet sich nach der Abnahmeklasse, die mit dem Auftraggeber vereinbart wurde. Ein Sammelbogen bildet keine der Klassen sauber ab.

Endprüf- und Funktionstestprotokoll

Messwerte, Urteil, Software- und Konfigurationsstand, Prüfmittel und Prüfer — zugeordnet zur Seriennummer, nicht zum Los.

Reparaturkarte

Bauteilposition, Fehlerbild, Maßnahme, Ersatzbauteil, Nachprüfung. Aus ihr lassen sich Häufungen lesen — wenn sie auswertbar geführt wird.

ESD-Nachweise

Tagesprüfung je Person, periodische Messung an Arbeitsplätzen, Jahresaudit und Schulungsnachweis. Der einzige Strang, der täglich jeden betrifft.

Konformitätsunterlagen und Rückläuferbeleg

Lieferantenerklärungen, Seriennummernliste und Konformitätsaussage gehen mit der Ware; der Rückläufer fragt sie Jahre später ab.

Qualitätssicherungsbüro einer Elektronikfertigung im warmen Spätnachmittagslicht: Eine Frau im ableitfähigen Kittel steckt ein Prüfprotokoll und eine fleckige Reparaturkarte mit Bauteilpositionen in eine Klarsichthülle und hält eine abgehakte Prüfliste am Klemmbrett dazu, dahinter eine Pinnwand mit Grenzmustern, Kalibrierbogen und Fristenliste, ein Messgerät mit zwei Elektroden, Ordner und ESD-Schalen

Sprechen wir über Ihre Prüfbelege

Bringen Sie mit, was heute im Umlauf ist: einen Prüfbogen vom Prüfplatz, eine Reparaturkarte, die Klemmbrettliste vom Zugang. Daran zeigen wir, wo der Anfang sich lohnt — kostenlos und unverbindlich. Sie prüfen Anlagen in Gebäuden statt Baugruppen im Werk? Dann hilft die Elektrotechnik weiter.