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Ob Werk, Stiftung, Hilfsorganisation oder gGmbH — bei Ihnen kommt Geld von außen herein, und jemand muss später belegen, dass es dem versprochenen Zweck gedient hat.
Ist dieser Weg nicht so abgebildet, wie Ihr Haus arbeitet, zahlen Sie doppelt: mit Arbeitszeit, die dem Zweck fehlt, mit ungeplanten Wochen am Jahresende, mit Mitteln, die eine Formalie zurückgefordert hat, mit Fristen an einem einzigen Gedächtnis und mit Menschen, die zum Helfen kamen und Belege sortieren.
Was fehlt, ist keine weitere Verwaltungslösung, sondern eine Strecke, die unterwegs schon erzeugt, was am Ende gebraucht wird. Wie viel davon hineinkommt, entscheiden Sie — ein einzelnes Förderprojekt ist ein guter Anfang.
Tausende umgesetzte Projekte, darunter Wohlfahrtsverbände, diakonische Träger und eine Koordinierungsstelle eines Bundesprogramms.
Was im Plan steht, wird beim Abruf neu getippt und im Nachweis ein drittes Mal. Die Folge: Abweichungen, die niemand wollte, und Rückfragen, die Wochen kosten.
Wer eine Quittung mitbringt, kennt die Position nicht, der sie zuzuordnen wäre. Die Folge: Zugeordnet wird Monate später aus dem Gedächtnis — die teuerste Stelle der Kette.
Den einen schreibt die Projektleitung, die anderen die Verwaltung, Wochen auseinander. Die Folge: zwei Darstellungen desselben Jahres, die nicht zusammenpassen — und das fällt auf.
Ein fehlendes Zuordnungsmerkmal, ein vertauschtes Datum, ein Schlüssel ohne Bezifferung. Die Folge: Rückforderung von Geld, das längst in Honoraren und Miete steckt.
Und dann der Preis, den kein Kostenplan ausweist. In den meisten Häusern hält eine Person die Förderlandschaft zusammen: welche Frist läuft, was welcher Bescheid verlangt, welcher Topf offen ist. Am Ende unterschreibt sie, was andere zusammengetragen haben. Urlaub heißt: Es bleibt liegen. Aufhören heißt: Wissen geht mit.
Keins davon entsteht, weil bei Ihnen jemand unsauber arbeitet, sondern weil eine Angabe an einem Ort entsteht und an einem anderen gebraucht wird — und dazwischen nichts liegt.
Eine Angabe wird dort erfasst, wo sie anfällt: im Projekt, im Gruppenraum, im Auto, in der Geschäftsstelle. Von da an ist sie überall dieselbe — in der Belegliste, im Abruf, im Zwischenstand, im Nachweis.
Kein Träger arbeitet wie der andere, und kein Förderprogramm wie das nächste. Genau deshalb ist der Weg zum Nachweis der Knackpunkt. Wir programmieren Ihnen das, was Ihren Fall abdeckt.
Formilo ist auf die Datenerfassung im Tagesgeschäft spezialisiert — bei Ihnen auf alles, was zwischen Antrag und Verwendungsnachweis festgehalten wird. Im Mittelpunkt steht dabei eine Webanwendung in der Cloud, in der alle gleichzeitig arbeiten — Geschäftsführung, Verwaltung, Projektleitung, Fundraising, Ehrenamtskoordination und die Leute im Projekt. Jeder sieht, was ihn betrifft, der Stand ist für alle derselbe. Gebaut auf Ihre Programme und Ihre Gliederung.
Buchhaltung und Spenderverwaltung können bleiben, wo sie sind. Auf Wunsch entwickeln wir auch diese Teile — Modul für Modul bis zur kompletten Software für Ihr Haus, mit Stammdaten, Mitarbeiterverwaltung und Auswertungen. Umgekehrt braucht nicht jeder Fall diesen Umfang: Für einen abgegrenzten Bereich genügen einzelne Formulare oder Eingabemasken aus unserem FormularCenter; das Spendenformular auf Ihrer Website ist so ein Fall.
Jeder Beleg bringt seine Zuordnung mit.
Ziele, Zahlen und Partner des letzten Projekts stehen als Grundlage bereit.
Zuordnungen und Summen sind an der Quelle geprüft.
Die Strecke wächst mit, die Stellenzahl nicht.
Sie sehen, was abgerufen, verausgabt und noch offen ist.
Statt ein Jahr zu rekonstruieren, das sie selbst erlebt haben.
Und das fällt weg: Belege sortieren, Positionen aus dem Gedächtnis zuordnen, Abweichungen von Hand rechnen, Zahlen zwischen Tabellen abgleichen, dem Projekt hinterhertelefonieren. Der unterschriebene Vordruck bleibt — er wird nur nicht mehr getippt.
Die Posten, die in keinem Kostenplan stehen:
Pro Förderjahr, ohne dass es in einer Auswertung auftaucht. Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein — im Erstgespräch rechnen wir es durch. Sichtbar wird es erst mit der ersten Rückforderung.
Für Buchhaltung und Spenderverwaltung gibt es gute Standardlösungen — sie sehen über Träger hinweg ähnlich aus. Der Weg von der Quittung zum anerkannten Nachweis sieht nirgends gleich aus. Jeder Zuwendungsgeber schreibt seine eigene Gliederung vor, und wer drei Programme führt, führt drei davon gleichzeitig.
Das ist keine Geschmacksfrage, sondern Rechtsfolge: Die Gliederung steht im bewilligten Finanzierungsplan, das Formular ist Anlage zum Bescheid. In unseren Projekten sehen wir es immer wieder: Grundlage ist die Vorlage des Hauses, nie ein Muster von uns. Allein eine einzige Förderfamilie umfasst siebzehn durchnummerierte Vordrucke, vom Antrag bis zur Erklärung über die Rückzahlung — und hinter jedem steht ein eigener Arbeitsschritt.
Wir bauen beide Seiten des Tisches: die Strecke des Trägers, der beantragt und nachweist — und die des Hauses, das Mittel weiterleitet. Mit der Abnahme endet die Abhängigkeit: unbeschränktes Nutzungsrecht, keine laufenden Gebühren, keine Laufzeit. Eine einmalige Anschaffung lässt sich planen; eine dauerhafte Gebühr selten. Wie andere Häuser der öffentlichen Hand damit umgehen, zeigt die Branchenübersicht.
Alles davor: erfassen, zuordnen, rechnen, prüfen — und den Vordruck am Ende füllen.
Das bleibt so — die Fassung kommt druckfertig statt zweimal getippt.
Ja. Jedes Programm hat seine Positionsliste, der Beleg wählt die richtige.
Deshalb wird ausgewählt statt geschrieben: fotografieren, antippen.
Das entscheidet Ihr Geber. Angebot und Leistungsbeschreibung kommen früh genug zum Klären.
Die Vorgaben legt Ihr Haus fest; auf Wunsch läuft die Anwendung auf Ihren eigenen Servern.
Dafür gibt es den Auszug in maschinell lesbarer Form.
Dann passt die Seite für Vereine und Verbände.
Dafür gibt es die Seite für soziale Einrichtungen; viele Träger sind beides.
Die Geberseite bauen wir ebenso — wie Verwaltungen arbeiten, zeigt die Seite für Kommunen.
Es gehört Ihnen, ohne Lizenzkosten. Klar abgegrenzte Leistungen bieten wir zum Festpreis an, größere Vorhaben nach Anforderungsaufnahme als Festangebot, Modul für Modul.
Hier wird nicht dokumentiert, um an Geld zu kommen, sondern um Geld behalten zu dürfen, das längst ausgegeben ist. Alles hängt deshalb an einer Frage: Lässt sich für jeden Euro zeigen, dass er dem bewilligten Zweck gedient hat? Die Fristen dafür stehen nicht im Kalender, sondern im Bescheid — sie laufen ab dem Tag, an dem der Zweck erfüllt ist.
Ziele, Maßnahmen, Zeitplan, geplante Einnahmen und Ausgaben. Diese Gliederung bindet bis zum Schluss — sie ist später die Soll-Seite des Nachweises.
Anteil-, Fehlbedarfs-, Festbetrags- oder Vollfinanzierung bestimmen, wie gerechnet und abgerufen wird — und wie hoch der selbst aufzubringende und zu begründende Anteil ist.
Er nennt Betrag, Zeitraum und Nachweisfrist. Was dort steht, gilt — auch wenn das Projekt anders verläuft.
Geld wird nicht überwiesen, sondern angefordert, und zwar für einen kurzen Zeitraum im Voraus. Abgerufen werden darf nur, was auch zeitnah ausgegeben wird.
Zwei verschiedene Angaben, zwei verschiedene Spalten. Wer sie verwechselt, hat eine fehlerhafte Belegliste — und genau daraus entstehen Kürzungen.
Jeder Beleg braucht einen eindeutigen Bezug zum Projekt. Gehört eine Ausgabe nur teilweise dazu, muss der Anteil beziffert sein.
Personalkosten sind nur anteilig zurechenbar. Ohne Zeitaufschreibung mit Kostenstelle fehlt die Grundlage für die Zurechnung.
Bei mehrjährigen Vorhaben ist nach jedem Haushaltsjahr ein Zwischenstand fällig, inhaltlich und zahlenmäßig.
Der inhaltliche Teil des Nachweises: Ausgangslage, Maßnahmen, Zielerreichung — und ausdrücklich auch das, was nicht funktioniert hat.
Einnahmen und Ausgaben nach der Gliederung des Finanzierungsplans, mit Soll, Ist und Abweichung in Euro und in Prozent je Position.
Die Bewilligungsstelle darf Belege nachfordern, vor Ort prüfen und Daten einsehen. Nicht anerkannte Ausgaben werden zurückgefordert.
Eine zweckgebundene Spende ist zugleich Deckungsmittel im Projekt. Wer sie nicht führt, hat bei Anteilfinanzierung einen Fehler im Nachweis.
Zeigen Sie uns einen laufenden Bescheid, den Vordruck Ihres Gebers und die Tabelle, mit der Sie heute die Belege führen. Daran sehen wir, wo der Anfang sich lohnt. Kostenlos und unverbindlich.
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