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Einmal drin, für alles drin: individuelle Anwendungen für Ihr Tagesgeschäft.

Als Prüf- und Analyselabor den Nachweis mitlaufen lassen

Ob Umwelt-, Lebensmittel-, Material-, Kalibrier- oder medizinisches Labor: Sie verkaufen keine Messung, sondern ein Ergebnis, dem ein anderer vertrauen muss.

Ist der Weg zu diesem Ergebnis nicht auf Ihr Haus zugeschnitten, zahlen Sie jeden Tag dafür: mit Fachkraftstunden fürs Abschreiben, mit Aufträgen, die an fremden Lücken hängen, mit Arbeit, die zweimal anfällt, mit Abenden vor einer Überprüfung, mit Reibung im Team und mit wartenden Einsendern.

Sie brauchen kein weiteres Fachsystem, sondern eine Erfassung, die genau die Strecken abdeckt, die Ihres offen lässt. Wie viel hineinkommt, entscheiden Sie — ein einzelnes Formular ist ein vollwertiger Anfang.

  • Aufträge, die vollständig hereinkommen
  • Einmal erfasst, überall derselbe Wert
  • Bedienbar mit Handschuhen und ohne Netz
  • Angedockt an Ihr vorhandenes Laborsystem

Häuser, die uns ihre Erfassung anvertraut haben

Tolles Design, schnelle Ausführung, kompetentes und lösungsorientiertes Team! Kann ich nur empfehlen.

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Daniel Kasper

myImmoTrust GmbH

Super Beratung und schnelle Bearbeitung unseres Anliegens. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit!

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Pauline Böttner

Uwe Böttner Maler- & Bodenlegerbetrieb

Sehr gute Arbeit und Unterstützung durch Formilo und seinen Mitarbeitern!

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Klaus Vieweg

KJV Service-Technik& Vertrieb

Vom ersten Tag bis zur Vollendung alle Unterlagen, top, schnell und ohne große Unterbrechung ausgeführt. Kann ich nur weiter empfehlen, wenn man Dokumente digitalisiert braucht.

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Jeffrey Pelt

Abdichtungstechnik

schneller Kontakt, schnelle Abwicklung, gute Kundenbeziehung aufgebaut

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Ugur Demirel

dem2 Services GmbH

Auf jeden Fall, ein sehr einfühlsamer Programierer, auch für die Generation Analog

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Bernd Waschkewitz

Fliesenlegermeister

Tausende umgesetzte Projekte, darunter ein industrielles Prüfzentrum, ein Analytikdienstleister und eine Laborgruppe. Entwickelt von eigenen Softwareentwicklern, begleitet von einem festen Ansprechpartner.

Mit oder ohne professionelle Lösung

Ohne professionelle Lösung

  • Fachkraftzeit, die ins Abtippen geht
  • Lange Abende vor jeder Überprüfung
  • Aufträge, die an fremden Lücken hängen
  • Geld, das in keiner Auswertung steht
  • Frust bei denen, die messen sollen
  • Einsender, die zu oft nachfragen müssen

Mit einer professionellen Lösung

  • Zeit für Analytik statt für Papier
  • Mehr Aufträge ohne mehr Erfassung
  • Ein Labor, das Mehrarbeit verkraftet
  • Eine Leitung, die abgeben kann
  • Nachweise, die am Stichtag dastehen
  • Einsender, die von allein wiederkommen

Der teuerste Fehler passiert nicht im Labor

Das wichtigste Formular füllt jemand aus, der nicht in Ihrem Labor arbeitet.

Es kommt unvollständig, mehrdeutig, manchmal unleserlich — und auffallen tut es erst, wenn die Probe schon da ist. Die Folge: Rückfragen, Wartezeit, eine zweite Entnahme.

Dieselbe Angabe wird zweimal geschrieben.

Was auf dem Schein steht, tippt die Erfassung ab; was am Display steht, schreibt jemand heraus. Die Folge: teure Zeit fürs Abschreiben und je Übertrag eine Fehlerquelle.

Ob Sie freigeben dürfen, steht in vier Ordnern.

Gerätestatus, Kontrolle, Chargenfreigabe, Schulungsstand — vier Angaben aus vier Quellen, bevor ein Ergebnis hinausgeht. Die Folge: Zurufe quer durchs Labor oder eine unbelegbare Freigabe.

Vier Wochen vor der Begutachtung fängt das Suchen an.

Ein Jahr Arbeit liegt an einem Dutzend Orten: im Gerät, im Postfach, in der Personalakte, am Kühlschrank. Die Folge: Wochen, in denen Ihre Besten sortieren statt analysieren.

Und dann der Preis, der auf keiner Rechnung steht. Wer ein Labor führt, validiert tagsüber, beantwortet abends die Fragen der Einsender und weiß als Einzige, welche Frist als Nächstes fällig ist. Ein Haus, dessen Gedächtnis in einem Kopf sitzt, ist verwundbar.

Nichts davon entsteht, weil jemand seine Analytik nicht beherrscht. Jedes entsteht, weil eine Angabe fehlt, zu spät kommt oder nicht auffindbar ist.

Laborbank mit dunkler Arbeitsplatte: Rack mit zwölf fortlaufend nummerierten Probenröhrchen und zwei leeren Plätzen, davor auf dem Klemmbrett die handschriftlich ergänzte Arbeitsliste des Hauses, rechts eine laminierte Karte mit der Schrittfolge im Labor, links Pipetten und Handschuhkarton

Wenn der Nachweis entsteht, während gearbeitet wird

Nicht Ihr Labor passt sich einem Programm an, sondern die Lösung Ihrem Ablauf. Jede Angabe entsteht dort, wo sie zuerst bekannt ist — und bleibt dieselbe.

  • Einmal erfassen, überall verfügbar. Was im Auftrag steht, steht ohne zweite Eingabe im Bericht.
  • Der Ablauf führt, nicht das Menü. Wer eine Station abschließt, erzeugt die Aufgabe der nächsten.
  • Jede Angabe hat einen festen Platz. Am Auftrag, an der Probe, am Gerät — nicht in einer privaten Tabelle.
  • Das System passt auf. Fristen und offene Freigaben melden sich, bevor jemand sie sucht.

Ob daraus ein Formular wird oder eine durchgehende Strecke, bestimmen Sie. Wir programmieren Ihnen das, was Ihren Fall abdeckt.

Umfang unverbindlich klären
Leerer Erfassungsplatz im Nebenraum eines Labors: auf der staubigen Tischplatte die Abdrücke von Monitorfuß, Tastatur und Belegdrucker, an der Wand ein heller Fleck mit offenen Dübellöchern und Klebestreifenresten, unter dem Tisch ein Rollhocker, rechts die Durchreiche zur Probenannahme

Die Dokumente, die in Ihrem Haus entstehen

Ein Ausschnitt aus dem, was in Laboren und Untersuchungsstellen geschrieben wird — vieles davon auf der Vorlage des Hauses gebaut.

Anforderungsschein
Prüfauftrag
Analysenauftrag
Probenbegleitschein
Probenahmeprotokoll
Probenahmeplan
Probeneingangsprotokoll
Transportprotokoll
Nachforderungsformular
Laborbuch
Laborjournal
Arbeitsanweisung
Prüfplan
Messprotokoll
Ansatzprotokoll
Prüfbericht
Prüfzeugnis
Analysenbericht
Befundbericht
Freigabeerklärung
Kalibrierschein
Kalibrierprotokoll
Kontrollkarte
Ringversuchsnachweis
Gerätelogbuch
Wartungsprotokoll
Prüfmittelüberwachungsliste
Temperaturprotokoll
Methodenvalidierung
Abweichungsbericht
CAPA-Formular
Reklamationsbogen
Internes Audit
Auditbericht
Lieferantenfragebogen
Schulungsnachweis
Einarbeitungsplan
Betriebsanweisung Gefahrstoffe
Gefährdungsbeurteilung
Gefahrstoffverzeichnis
Hygieneplan
Entsorgungsnachweis
Probenarchivliste
Vernichtungsprotokoll
Wareneingangskontrolle
Retoureneingangsprotokoll

Für Anforderungsschein, Kontrollkarte und Probeneingangsprotokoll gibt es keine Vorlage von der Stange: Parameterkatalog, Grenzwerte und Annahmegründe sind überall andere. Einzelne Strecken zeigen die Seiten zum Laborbuch und zum Prüfbericht; wer beprobt, bevor er einsendet, steht bei der Wasserwirtschaft.

Auswerteplatz zwischen Analysengerät und Waage an einer Laborbank: Bildschirm mit der Auftragsliste des Tages und einem geöffneten Vorgang mit Probe, Gerät, Charge und Freigabe, davor eine Tastatur unter Schutzfolie, Barcodeleser, Aliquotröhrchen und Chargenzettel

Womit wir das umsetzen

Formilo entwickelt individuelle Anwendungen für die Abwicklung von Aufträgen — für Labore vom Anforderungsschein bis zum Prüfbericht. Im Mittelpunkt steht dabei eine individuell programmierte Webanwendung in der Cloud: Auftragsgeschäft und Qualitätsapparat an einem Ort, an dem alle gleichzeitig arbeiten — Probenannahme, Analytik, Validation, Qualitätsmanagement und auf Wunsch Ihre Einsender selbst. Jeder sieht seinen Ausschnitt, und zwar denselben Stand.

Ihr Laborsystem und Ihre Buchhaltung können bleiben, wo sie sind: dafür gibt es gute Standardlösungen. Auf Wunsch entwickeln wir auch die kaufmännischen Teile — Modul für Modul bis zur kompletten Unternehmenssoftware mit Angeboten, Rechnungen und Kundenverwaltung. Umgekehrt braucht nicht jeder Fall diesen Umfang: Für einen abgegrenzten Bereich genügen einzelne Formulare oder Eingabemasken aus unserem FormularCenter. Wie andere Häuser des Gesundheitswesens arbeiten, zeigt die Branchenseite.

Maske: Startübersicht des Laborportals mit der Tageszeile zu Aufträgen, Proben und Zurückweisungen und acht Modulkacheln von Anforderungsscheinen bis Abweichungen mit offenen Vorgängen, zwei davon als nicht aktiviert gekennzeichnet

Der Umfang ist Ihre Entscheidung

Am Anfang steht keine Systemeinführung, sondern eine Frage: Welches Blatt kostet Sie heute die meisten Rückfragen? Ein einzelner Anforderungsschein mit Pflichtfeldern und automatischem Versand ist ein vollwertiger Start. Die Strecke bis zur Annahmeentscheidung ist der nächste Schritt, der Qualitätsapparat das Ziel.

Ergebnis: Sie fangen mit einem Formular an und halten die Tür zur ganzen Kette offen.

Maske: Auftragsansicht mit der Probenstruktur von Auftrag über Probe und Teilprobe bis zum Parameter, der Geräte- und Methodenstruktur mit Kalibrierstatus, Kontrolle, Chargenfreigabe und Qualifikation und der Freigabeleiste mit vier Prüfpunkten

Zwei Ketten, ein Freigabemoment

Bei Ihnen laufen zwei Stränge nebeneinander: der Auftrag in Stunden bis Tagen, der Qualitätsapparat in Monaten und Jahren. Sie berühren sich an genau einem Punkt — der Freigabe eines Ergebnisses. Deshalb hängt hier alles an zwei Ketten: Auftrag, Probe, Teilprobe, Parameter auf der einen Seite, Gerät, Methode und Person auf der anderen.

Ergebnis: Wer freigibt, sieht in einem Blick, ob er es darf.

Maske: Anforderungsschein für den Einsender mit Formularkopf, Probenangaben samt Dringlichkeit, angeforderten Parametern, bei denen Norm, Grenzwert, Prüftemperatur und Prüfzyklen nur zu angehakten Zeilen erscheinen, und dem Verbleib des Musters mit Unterschrift

Der Auftrag entsteht außerhalb Ihres Hauses

Hier liegt die Besonderheit dieses Geschäfts: Ihr wichtigstes Formular füllt jemand außerhalb des Labors aus — ein Einsender oder die eigene Fachabteilung. Also bekommt er Ihren Parameterkatalog, Pflichtfelder für Material, Entnahmezeitpunkt und Fragestellung sowie Felder für Norm, Grenzwert und Prüftemperatur, die nur bei angehaktem Parameter erscheinen.

Ergebnis: Der Auftrag ist vollständig, bevor die Probe eintrifft.

Maske: Probenahmeprotokoll an der Entnahmestelle mit gewählter Messstelle, Entnahmeverfahren und Gefäßart, automatisch gefüllten Angaben samt Plombennummer, den Messwerten vor Ort, Foto und Unterschrift des Probenehmers und dem Hinweis auf die Offline-Erfassung

Probenahme, Plombe und Kühlkette

Wo selbst entnommen wird, entsteht das Protokoll an der Entnahmestelle: Messstelle aus der Objektliste statt getippt, Datum und Uhrzeit automatisch, Vor-Ort-Werte, Spülzeit, Besonderheiten, Plombennummer, Foto und Unterschrift des Probenehmers. Bedienbar mit Handschuhen und offlinefähig, weil am Schacht und im Kühlhaus kein Netz ist.

Ergebnis: Probe und Protokoll reisen unter derselben Kennung.

Maske: Probeneingangsprotokoll mit Eingangsdaten und Transporttemperatur, der Eignungsprüfung mit zwei beanstandeten Kriterien, der Annahmeentscheidung unter Vorbehalt samt Grund aus der Auswahlliste und der Schaltfläche für die Rückmeldung an den Einsender

Probeneingang mit Annahmeentscheidung

Der Kernmoment bekommt eine eigene Maske: Eingangszeit, Anzahl und Art der Gebinde, Abgleich der Probe gegen den Auftrag, Eignung nach Menge, Gefäß, Temperatur, Beschriftung und Frist. Dann die Entscheidung — angenommen, unter Vorbehalt oder zurückgewiesen, mit einem Grund aus Ihrem Katalog. Die Rückmeldung an den Einsender entsteht aus demselben Datensatz.

Ergebnis: Aus einem Telefonat wird ein Beleg.

Maske: Auftragsliste mit Einsender, Objekt, Parameterprofil, Priorität, Zieltermin und Status, darunter die Verteilung auf Arbeitsplätze und Geräte und die Teilproben mit Aliquot, Lagerort und Restmenge, links die Arbeitsliste nach Fälligkeit

Auftragsanlage und Arbeitsverteilung

Was elektronisch hereinkommt, wird übernommen statt abgetippt. Angelegt werden Auftragsnummer, Einsender, Objekt oder Messstelle, Parameterprofil, Abrechnungsschiene, Priorität und Termin. Daraus verteilt die Anwendung auf Arbeitsplätze und Geräte, vergibt Kennungen für Teilproben und hält Lagerort und Restmenge je Probe fest.

Ergebnis: Jede Rolle hat ihre Arbeitsliste, sortiert nach Fälligkeit.

Maske: Laborjournal-Eintrag zu einer Teilprobe mit Methode, Gerät samt Kalibrierstatus und Reagenz mit Charge und Verfall aus dem Katalog, berechnetem Verdünnungsfaktor, Bemerkung mit Spracheingabe und dem Änderungsverlauf mit Korrekturgrund und Gegenzeichnung

Der Eintrag entsteht am Laborplatz

Statt abends aus dem Gedächtnis: Chemikalien, Reagenzien, Geräte und Arbeitsanweisungen kommen aus gepflegten Katalogen, Chargennummer und Verfall per Scan, Verdünnungen und Einwaagen rechnet die Maske selbst. Längere Felder nehmen Spracheingabe an. Korrekturen bleiben mit Grund sichtbar, statt durchgestrichen zu werden, und eine zweite Person zeichnet gegen.

Ergebnis: Der Eintrag ist fertig, wenn die Arbeit fertig ist.

Maske: Kontrollkarte für Blei mit Verlauf über dreißig Kalenderwochen, Warn- und Eingriffsgrenzen und einem Ausreißer, dem roten Band zur gesperrten Serie mit Pflichtfeld Ursache und der Tabelle der Kontrollwerte je Analyt mit Bewertung

Kontrollkarte und Serienfreigabe

Die mitlaufende Kontrolle wird kein zweiter Vorgang, sondern Teil des ersten: Analyt, Gerät, Kontrolllot, Sollwert, Istwert, Abweichung, Bewertung und Prüfer stehen an derselben Serie. Liegt ein Wert außerhalb, sperrt die Anwendung die Serie und verlangt die Ursache, bevor es weitergeht. Der Verlauf je Analyt ist jederzeit abrufbar.

Ergebnis: Freigegeben wird, wenn der Status stimmt — nicht, wenn sich jemand erinnert.

Maske: Berichtsausgabe mit Vorschau des Prüfberichts in interner oder Auftraggeber-Fassung und wählbarer Sprache, der Empfängerliste mit Weg und Zustellstatus, dem Block zum kritischen Wert mit Anrufzeitpunkt und Rückbestätigung und der Nachbefundung mit Versionsnummer

Der Bericht hinaus und seine Empfänger

Aus denselben Daten entstehen die interne Fassung und die des Auftraggebers, auf Wunsch zweisprachig und in dessen Layout, zentral gepflegt statt je Kunde nachgezogen. Für den kritischen Wert gibt es eigene Felder: wann angerufen wurde, wer erreicht wurde, wer bestätigt hat. Nachbefundungen tragen ihren Änderungsgrund.

Ergebnis: Die Übermittlung steht im Vorgang statt neben dem Telefon.

Maske: Nachforderung aus vorhandenem Material mit Ursprungsauftrag, Lagerort und Restmenge, der Tabelle nachforderbarer Parameter mit Stabilitätsfrist und Ampelstatus, den Angaben zur Anforderung und dem Archivblock mit Aufbewahrung, Vernichtungsdatum und Entsorgungsweg

Nachforderung, Archiv und Vernichtung

„Können Sie aus der Probe von gestern noch …?" wird ein Vorgang statt eines Zurufs: Ursprungsauftrag, Restmaterial mit Lagerort, Stabilitätsfrist je Parameter, neuer Parameter, Anforderer und Zeitpunkt. Die Maske sagt vorher, ob es noch geht. Dieselbe Kette trägt das Archiv: Archivort, Aufbewahrungsdauer je Probenart, Vernichtungsdatum und Entsorgungsweg.

Ergebnis: Die Nachforderung ist ein Auftrag mit Beleg.

Maske: Fristenübersicht für Ringversuche, Kalibrierungen, Wartungen und Schulungen mit dem Filter fällig ohne Termin, Turnus, letzter Durchführung, nächster Fälligkeit, Verantwortlichem und Statusampel sowie der Spalte versandter Erinnerungen

Fristen, Ringversuch und Begutachtung

Termine warten nicht mehr in einer Tabelle, die eine Person pflegt: Ringversuche, Kalibrierintervalle, Wartungszyklen und Schulungsauffrischungen entstehen dreistufig aus Gerät, Plan und letzter Durchführung. Erinnerungen laufen als Kaskade, jede Nachricht wird protokolliert. Zwei Übersichten steuern den Monat: fällig ohne Termin und überfällig.

Ergebnis: Die Vorbereitung besteht nicht mehr aus Suchen.

Maske: Abweichungsbericht mit Nummer, Revisionsstand und Feststellungszeitpunkt, dem betroffenen Material in Quarantäne, Art und Einstufung der Abweichung mit Begründung, Korrektur- und Vorbeugemaßnahme mit Frist und Wirksamkeitsprüfung und der Entscheidung der Qualitätssicherung

Abweichung, Reklamation und Maßnahme

Jede Feststellung bekommt denselben Weg: Zeitpunkt mit Uhrzeit, meldende Person mit Funktion, betroffenes Material mit Charge und Verfall, Art der Abweichung aus Ihrem Katalog, Einstufung mit Begründung, Sofortmaßnahme und Ursache. Daran hängen Korrektur- und Vorbeugemaßnahme mit Verantwortlichem und Frist sowie die Wirksamkeitsprüfung.

Ergebnis: Aus einer Feststellung wird eine Maßnahme mit Termin.

So könnte Ihre Lösung aussehen

Ein Konzept, kein Katalog: zwölf Bausteine entlang Ihres Tagesgeschäfts. Sie entscheiden, wo Sie anfangen.

Was sich dadurch im Labor ändert

Der Auftrag kommt vollständig an.

Weil das Formular beim Einsender verlangt, was Sie ohne Rückfrage brauchen.

Die zweite Eingabe entfällt.

Eine Angabe wird einmal erfasst und danach nur noch weitergereicht.

Die Freigabe hat ihren Status.

Gerät, Kontrolle, Charge und Qualifikation stehen an der Serie.

Der Nachweis entsteht während der Arbeit.

Nicht am Abend vor dem Termin, zu dem er verlangt wird.

Das Labor wird steuerbar, ohne Berichte.

Durchlaufzeiten und Zurückweisungsgründe entstehen aus der Arbeit.

Mehr Aufträge kosten nicht mehr Erfassung.

Der zwanzigste Einsender macht nicht mehr Arbeit als der dritte.

Und das fällt weg: Anforderungen abtippen, fremde Handschrift entziffern, Messwerte vom Display abschreiben, Kontrollkarten von Hand führen, Zertifikate aus dem Postfach suchen, Fristenlisten nachpflegen, Auskunft über den Bearbeitungsstand geben. Die Probenkennzeichnung am Gefäß bleibt — die Anwendung stellt nur zusammen, was daraufgehört.

Wandbord am Ende der Probenannahme: flacher Korb mit sechs zurückgewiesenen Probenröhrchen in Beuteln, an jedem ein Zettel mit dem Grund wie zu wenig Material oder Frist überschritten, davor ein Begleitschein mit Kaffeering und ein Rückrufblock mit Strichliste, rechts ein Tischtelefon

Was der heutige Zustand Sie im Jahr kostet

Die Posten, die in keiner Auswertung auftauchen:

  • Zweite Entnahmen und Anfahrten wegen einer unbrauchbaren Probe
  • Rückfragen beim Einsender, bevor ein Auftrag beginnen kann
  • Fachkraftstunden für Abschreiben, Suchen und Nachtragen
  • Wiederholte Arbeit, weil sich ein Ergebnis nicht belegen ließ
  • Leistungen, die mangels Auftragsangaben nicht abgerechnet wurden
  • Abendstunden der Laborleitung, zum eigenen Satz gerechnet

Pro Jahr, ohne dass es in der Buchhaltung auffällt. Beispielhafte Posten — im Erstgespräch tragen wir Ihre eigenen Zahlen ein.

Warum eine individuelle Lösung erforderlich ist

Für Einsenderverwaltung und Buchhaltung gibt es gute Standardlösungen, weil sie in fast jedem Haus gleich aussehen. Die Abwicklung selbst sieht nirgends gleich aus. Welche Parameter Sie anbieten, welchen Grund Sie für eine Zurückweisung gelten lassen und worauf der Nächste wartet, ist bei Ihnen anders als nebenan.

Wie weit das geht, zeigt sich in unseren Projekten: Ein industrielles Prüfzentrum hat seinen Anforderungsschein achtmal bei uns überarbeiten lassen — 322 erfasste Felder, gegliedert nach Prüfkategorien, mit eigenen Angaben zu Norm, Grenzwert und Prüftemperatur je Prüfart. Grundlage war in Laboren nie unsere Vorlage, sondern die des Hauses: Hinter jeder Fassung steht ein anderer Ablauf. Was dagegen im eigenen Werk gemessen wird, um weiterproduzieren zu können, gehört zur Fertigung.

Es muss nicht die objektiv beste Vorgehensweise sein. Aber es ist Ihre, und Sie haben Gründe dafür. Sonst passt sich am Ende nicht die Lösung Ihrem Haus an, sondern Ihr Haus der Lösung. Mit der Abnahme endet die Abhängigkeit: unbeschränktes Nutzungsrecht, keine Lizenzgebühren.

Wandfeld über der Annahmebank eines Labors: links in einer Klarsichthülle die hauseigene Tabelle, welches Gefäß zu welchem Parameter gehört, mit durchgestrichenen und verschobenen Zeilen, rechts eine Holzleiste mit sieben farbigen Röhrchendeckeln und Kürzeln, darunter ein Bogen mit Etikettenbeispielen

Wie ein Projekt bei uns abläuft

01
Kostenloses Erstgespräch
Sie zeigen uns Anforderungsschein, Eingangsprotokoll und Fristenlisten — so, wie sie heute laufen.
02
Ablauf verstehen
gemeinsam mit denen, die täglich erfassen — Probenannahme, Analytik, Qualitätsmanagement und Leitung.
03
Reihenfolge festlegen
Was bringt zuerst am meisten, was bleibt im Laborsystem, was wird angebunden, was neu gebaut?
04
Der erste Baustein
zum Festpreis, weil klar abgegrenzt; ist es ein Formular wie der Anforderungsschein, mit bis zu drei Korrekturschleifen.
05
Im Einsatz
Probenannahme und Analytik arbeiten damit an echten Aufträgen; was dort auffällt, verbessern wir.
06
Ausbau
weitere Module Schritt für Schritt — von der Kontrollkarte bis zur Begutachtung wächst die Anwendung mit.

Ja. Es bleibt der Systemführer, wir bauen davor und daneben.

Nein. Wir bauen Erfassung und Nachweis. Die fachliche Freigabe bleibt vollständig bei Ihnen.

Ja, über einen Link ohne Konto und ohne Einweisung.

Ja. Es ist Ihr Katalog; Felder erscheinen nur zum Angehakten.

Ja, beide Fassungen entstehen aus denselben Daten.

Ein gedrucktes Formular friert den Stand ein. Ein zentral gepflegtes ändern Sie einmal.

Ja. Die Gegenseite steht bei Arztpraxis und Klinik.

Das legen wir im Projekt gemeinsam fest, auch auf Ihrem eigenen Server. Verschwiegenheit ist Standard.

Ihnen. Vor der Beauftragung wissen Sie, woran Sie sind: Festpreis für klar abgegrenzte Teile, sonst Festangebot oder Stundenbasis.

Zwei Laborfachkräfte in Kitteln und Handschuhen stehen am geöffneten Analysengerät: die Ältere zeigt auf dem Verlaufsbogen auf einen Messpunkt oberhalb der Grenzlinie, die Jüngere hält ein Kontrollröhrchen und blickt auf dieselbe Stelle, auf der Geräteanzeige das Ergebnis der Probe

Häufige Fragen aus Laboren und Untersuchungsstellen

Dokumentation im Laborbetrieb

Im Labor ist das Geschriebene nicht die Begleitung der Arbeit, sondern ihr Produkt. Ein Messwert, dessen Herkunft sich nicht zeigen lässt, ist für den Auftraggeber und für jede überprüfende Stelle kein Ergebnis, sondern eine Behauptung. Deshalb laufen zwei Dokumentenstränge nebeneinander.

Anforderungsschein, Prüf- und Analysenauftrag

Sie bestimmen, was untersucht wird und woraufhin. Fehlt eine Angabe, fehlt sie im weiteren Verlauf — bis zur Rechnung.

Probenahmeprotokoll und Probenahmeplan

Ort, Zeitpunkt, Verfahren, Vor-Ort-Werte, Kennzeichnung. Sie machen aus einem Gefäßinhalt eine Probe mit nachvollziehbarer Herkunft.

Probenbegleitschein und Transportprotokoll

Sie halten fest, was zwischen Entnahme und Annahme geschah: Übergabezeiten, Temperatur, Unversehrtheit von Plombe und Gebinde.

Probeneingangsprotokoll

Der Moment, in dem Sie Verantwortung übernehmen. Festgehalten werden Identität, Vollständigkeit, Eignung und die Annahmeentscheidung mit Grund.

Laborbuch und Laborjournal

Das fortlaufende Gedächtnis der Arbeit. Was hier steht, muss Jahre später jemand lesen können, der nicht dabei war. Unleserlich heißt hier wertlos.

Messprotokoll und Rohdaten

Der unbearbeitete Wert samt Gerät, Einwaage, Verdünnung und Rechenweg. Ohne ihn lässt sich ein Endergebnis später weder prüfen noch verteidigen.

Kontrollkarte

Sie zeigt den Verlauf eines Analyten über die Zeit und entscheidet, ob eine Serie gilt. Ein Ausreißer betrifft nie eine Probe allein, sondern die ganze Serie.

Ringversuchsnachweis

Der Beleg, dass Ihre Werte auch außerhalb Ihres Hauses stimmen. Er wird je Parameter und Zeitraum geführt, hat ein Ablaufdatum und muss am Stichtag vorliegen.

Kalibrierprotokoll, Kalibrierschein und Gerätelogbuch

Sie verbinden ein Gerät mit einer bekannten Größe und halten fest, was an ihm geschah — von der Pipette bis zur Analysenstraße.

Prüfbericht, Prüfzeugnis und Analysenbericht

Das Dokument, das Ihr Haus verlässt und für das Sie einstehen. Es ist die Ware und nicht die Verpackung — entsprechend hängt alles daran.

Abweichungsbericht und Maßnahmenverfolgung

Feststellung, Ursache, Sofortmaßnahme, Korrektur, Wirksamkeitsprüfung. Erst die letzte macht aus einem Vorfall eine Verbesserung.

Schulungs- und Kompetenznachweis

Wer welche Methode ausführen darf, seit wann und auf welcher Grundlage. Die Frage kommt spät — und sie kommt dann rückwirkend.

Mitarbeiterin im Laborkittel steht an der Befundausgabe vor einem Fächerregal mit Kürzeln und legt einen Anforderungsschein, ein Protokollblatt mit Stempelfeld und eine Fristenliste mit farbigen Markierungen nebeneinander aufs Pult, ein viertes Blatt noch in der Hand

Zeigen Sie uns, womit Sie heute arbeiten

Legen Sie uns drei Blätter vor: Ihren Anforderungsschein, Ihr Protokoll vom Probeneingang und die Liste mit den Fristen. Daran zeigen wir, wo der Anfang sich am schnellsten lohnt. Kostenlos und unverbindlich.