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Einmal drin, für alles drin: individuelle Anwendungen für Ihr Tagesgeschäft.

Als holzverarbeitender Betrieb Herkunft und Menge belegen können

Ob Sägewerk, Hobelwerk, Leimholzwerk oder Verpackungsfertigung — bei Ihnen geht eine Menge Holz hinein und es kommen mehrere Mengen heraus, jede mit einer Klasse und einer Herkunft.

Wird das auf Zetteln und in Tabellen festgehalten, zahlen Sie jeden Tag dafür: mit Facharbeiterzeit für die zweite Eingabe, mit Mengen, die niemand gegenrechnet, mit Reklamationen ohne Gegenwehr, mit Abenden voller Nacharbeit und mit Kunden, die auf Unterlagen warten.

Sie brauchen kein weiteres Programm, das Ihnen seinen Ablauf vorgibt, sondern eine Lösung, die Ihren abbildet: Ihre Stationen, Ihre Klassen, Ihre Nachweise. Ein einzelnes Protokoll ist ein vollwertiger Anfang.

  • Erfassbar draußen, im Staub und mit Handschuhen
  • Jede Menge hängt an einer eigenen Charge
  • Auch von außen ausfüllbar, ohne Login
  • Mehrsprachig, wo die Schicht es braucht

Betriebe, die uns ihre Abläufe anvertraut haben

Tolles Design, schnelle Ausführung, kompetentes und lösungsorientiertes Team! Kann ich nur empfehlen.

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Daniel Kasper

myImmoTrust GmbH

schneller Kontakt, schnelle Abwicklung, gute Kundenbeziehung aufgebaut

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Ugur Demirel

dem2 Services GmbH

Super Service alles genau so umgesetzt wie gewünscht. Nur zu Empfehlen

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Tobias Schmitz

XXL Fliesen Schmitz

Genau auf den Kunden zugeschnittene Lösungen mit kürzester Bearbeitungszeit.

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Benjamin Burkhardtsmaier

Fliesen Burkhardtsmaier

Großes Lob an Herrn Bayram. Alle Wünsche wurden optimal zeitnah umgesetzt. Gerne wieder!

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Kevin Giebels

Malerbetrieb Kevin Giebels

Gute Arbeit. Stets freundlich. Schnelle Umsetzung. Immer wieder gerne.

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Birgit Zacharias

Logo Local

Tausende Projekte, darunter Werksformulare aus dem Holzumfeld. Entwickelt von eigenen Softwareentwicklern, begleitet von einem festen Ansprechpartner.

Mit oder ohne professionelle Lösung

Ohne professionelle Lösung

  • Mengen, die am Ende nicht zusammenpassen
  • Abende, an denen jemand nachträgt
  • Reklamationen ohne jede Gegenwehr
  • Wissen, das an zwei Köpfen hängt
  • Hektik, sobald ein Prüfer kommt
  • Kunden, die auf Papiere warten

Mit einer professionellen Lösung

  • Zahlen, mit denen Sie rechnen können
  • Mehr Volumen ohne mehr Verwaltung
  • Ein Werk, das auch ohne Sie läuft
  • Lieferanten, die Ihnen glauben
  • Rahmenverträge, die Sie behalten
  • Schichten, die sauber übergeben

Eine Menge geht hinein. Wie viele kommen heraus?

Der Rohstoff ist ein Naturprodukt.

Was ein Stamm hergibt, steht erst hinter der Linie fest — und in vielen Werken wird die Ausbeute geschätzt statt gemessen. Die Folge: Ihre Kalkulation rechnet mit Zahlen, die niemand erhoben hat.

Dieselbe Fuhre wird zweimal vermessen.

Ihr Lieferant hat eine Zahl, Ihre Werksvermessung eine andere, und bezahlt wird nach Ihrer. Die Folge: Aus einer Sachfrage wird eine Vertrauensfrage — und die entscheidet über den nächsten Rahmenvertrag.

Der Nachweis fängt vor Ihrem Werkstor an.

Herkunft, Zertifikatsstatus und Gültigkeit stehen in Postfächern und in zwei Köpfen. Die Folge: Fällt eine Person aus, fällt der Nachweis aus — und mit ihm ein Teil Ihrer Verkaufsfähigkeit.

Was die Nachtschicht weiß, weiß der Morgen nicht.

Störung, Ursache, Werkzeug- und Sortimentswechsel stehen auf einem Blatt am Leitstand oder nirgends. Die Folge: Stillstände wiederholen sich, weil ihre Ursache nie notiert wurde.

Und dann der Preis, der auf keiner Rechnung steht. Am Ende weiß eine Person, welcher Lieferant zertifiziert ist, welche Kammer wie gefahren wird und welches Paket aus welcher Partie stammt. Sie ist immer erreichbar, arbeitet abends und kann das Werk nicht abgeben, weil es in ihrem Kopf steckt. Ein Betrieb, der so läuft, ist kein Vermögen, sondern eine Fessel.

Keins dieser Probleme entsteht, weil Ihre Leute ihr Handwerk nicht können. Jedes entsteht, weil eine Angabe fehlt, zu spät kommt oder nicht mehr auffindbar ist.

Beladener Trockenkammerwagen vor dem geschlossenen Kammertor: In der verzinkten Kartentasche am rostigen Rahmen steckt die Beschickungskarte mit Kammer, Charge, Sortiment, Menge, Anfangsfeuchte und Programm, die Holzart von Hand von Fichte auf Tanne korrigiert, drei von sechs Messstellen abgehakt, obenauf ein Tablet mit denselben Zeilen in derselben Reihenfolge und ein Holzfeuchtemessgerät

Wenn jede Menge eine Identität hat

Jede Angabe entsteht dort, wo das Holz ist — auf dem Platz, an der Linie, an der Kammer, an der Rampe — und hängt von da an an einer Charge, die Sie selbst vergeben. Was vorne bestätigt wurde, steht hinten auf dem Lieferschein.

  • Einmal drin, für alles drin. Die Menge vom Werkseingang ist dieselbe Menge in Bilanz und Nachkalkulation.
  • Der Prozess führt, nicht das Menü. Wer eine Station abschließt, erzeugt die Aufgabe der nächsten.
  • Wenig tippen. Auswählen statt schreiben, große Flächen, auf Wunsch in mehreren Sprachen.
  • Das System passt auf. Unplausible Werte, fehlende Freigaben und ablaufende Zertifikate melden sich selbst.

Wie weit das reicht, entscheidet der Umfang. Wir programmieren Ihnen das, was Ihren Fall abdeckt.

Umfang unverbindlich klären
Hallenwand zwischen Kantenbearbeitung und Werksbüro: Auf dem von Holzstaub überzogenen Anstrich zeichnet sich ein heller Fleck mit vier Dübellöchern ab, wo lange ein Wandbord hing, darüber ein leerer Schildhalter, am Boden die Abdrücke eines Pults und ein blank getretener Halbkreis im Staub, links die offene Bürotür, rechts ein Wagen mit fertigen beschichteten Platten am Auslauf der Kantenanlage

Die Nachweise, die in einem Holzwerk entstehen

Rundholzübernahme
Werksvermessungsprotokoll
Wiegeschein
Schlussbrief
Herkunftsnachweis
Zertifikatsnachweis
Wareneingangskontrolle
Einschnittkalkulation
Schnittbild
Produktionsauftrag
Zuschnittliste
Kommissionsliste
Schichtprotokoll
Ausbeutenachweis
Mengenbilanz
Sortierprotokoll
Festigkeitssortierung
Stückliste
Trockenkammerprotokoll
Chargenprotokoll
Holzfeuchtemessprotokoll
Darrprobe
Leimfugenprüfung
Delaminierungsprüfung
Keilzinkenprüfung
Eigenüberwachungsnachweis
Prüfprotokoll
Ausschussmeldung
Nacharbeitsmeldung
Oberflächenbehandlungsblatt
Lackierprotokoll
Imprägniernachweis
Paketliste
Ladeliste
Lieferschein
Behandlungsnachweis
Palettenschein
Zollbegleitschein
Reklamationsbericht
Rückverfolgungsnachweis
Wartungsprotokoll
Absauganlagenprüfung
Staub- und Brandschutzkontrolle
Gefahrstoffverzeichnis
Expositionsverzeichnis
Nachkalkulation
Edelstahlablage an einer Oberflächenanlage für Holzplatten, die Kante verkratzt und mit heruntergelaufenem Lack: In der Mitte ein robustes Notebook mit dem Chargenprotokoll, die Produktcodes als Auswahl neben Schleifgang, Charge, Auftragsmenge, Trocknungszeit, Farbton und Freigabe, daneben angebrochene Lackdosen mit denselben handgeschriebenen Codes, ein Messbecher, Rührhölzer, Farbtonmuster am Ring und Kreppband

Womit wir das umsetzen

Formilo ist auf die Datenerfassung im Tagesgeschäft spezialisiert — bei Ihnen auf alles, was zwischen Werkstor und Paket festgehalten wird. Im Mittelpunkt steht dabei eine individuelle Webanwendung in der Cloud, in der alle gleichzeitig arbeiten — Einkauf, Platz, Leitstand, Sortierung, Kammer, Qualitätssicherung, Versand und auf Wunsch Lieferanten und Kunden. Jeder sieht, was ihn betrifft, der Stand ist für alle derselbe.

Die Steuerung Ihrer Linien bleibt bei Ihren Anlagen: Schnittbild, Kammerfahrweise und Vermessungstechnik sind nicht unser Feld. Warenwirtschaft und Buchhaltung können bleiben, wo sie sind. Auf Wunsch entwickeln wir auch diese Teile — bis zur kompletten Unternehmenssoftware, in der auch Angebote, Rechnungen und die Kundenverwaltung laufen. Für einen klar umrissenen Teil, etwa das Kammerprotokoll, reicht umgekehrt eine einzelne Eingabemaske; wir entwickeln sie in unserem FormularCenter, bedienbar per Auswahl statt Tastatur.

Maske: Werksübersicht mit Kennzahlkacheln zu Fuhren, laufenden Kammerchargen, Partien ohne Herkunftsvermerk und versandbereiten Paketen, den heutigen Fuhren mit Holzart, Festmetern, Vermessungsstatus und Ankunft, den zuletzt freigegebenen Kammerchargen mit Endfeuchte und der Modulleiste vom einzelnen Kammerprotokoll über Eingangs- und Chargenstrang bis zur noch nicht eingerichteten Werksakte, das Kammerprotokoll aktiv

Sie bestimmen, wie weit es geht

Am Anfang steht keine Umstellung, sondern eine Auswahl: Welches Blatt kostet Sie heute die meiste Zeit und den meisten Ärger? Ein Kammerprotokoll mit Freigabe und Plausibilitätsgrenzen lohnt sich für sich allein. Danach kommen der Eingangsstrang, der Chargenstrang, die vollständige Werksakte. Zwischen Formular und Anwendung liegt keine Grenze, nur Umfang.

Ergebnis: Der erste Baustein trägt sich, ohne den Weg zum Rest zu verbauen.

Maske: Chargenakte P-2411-077 mit Baumart, Herkunft, Eingang, Menge und Lieferant, dem Prozessverlauf in neun Schritten von der Übernahme am Platz über Vermessung, Einschnitt, Sortierung, Kammer 3 und Endfeuchte bis zur Freigabe, zur Kommission 4471 in Bearbeitung und zum offenen Versand von Paket P-882, je mit Datum, Uhrzeit und Kürzel, daneben die an der Charge hängenden Dokumente vom Vermessungsprotokoll bis zum Lieferschein

Die Charge, die Sie selbst vergeben

In anderen Werkstoffen kommt die Identität mit der Lieferung: eine Schmelze, eine Nummer, ein Zeugnis. Beim Holz gibt es sie nicht, wenn Sie sie nicht selbst vergeben. Deshalb bekommt jede Partie im Werk eine eigene Kennung — am Polter, an der Kammer, am Paket. Sortierklasse, Feuchte, Herkunft und Prüfergebnis docken daran an, nicht an einer Datei.

Ergebnis: Rückverfolgung wird zur Abfrage statt zur Rekonstruktion.

Maske: Abschluss im Einkauf mit Sortiment, Baumart, Güte- und Stärkeklasse, Länge, 300 Festmetern, Preis je Festmeter, Abfuhrfenster und Vermessungsrahmen Werksmaß, daneben Herkunft und Zertifikat mit Herkunftsangabe, gültigem Zertifikatsstatus, Ablaufdatum, Referenz der Vorstufe und Nachweis, einem bernsteinfarbenen Hinweis auf ein Lieferantenzertifikat, das in 24 Tagen abläuft, und den offenen Punkten mit Kürzel und Frist

Einkauf, Herkunft und Zertifikatsstatus

Beim Abschluss wird erfasst, was später niemand mehr herleiten kann: Sortiment, Baumart, Güte- und Stärkeklasse, Menge, Preis, Abfuhrfenster, vereinbarter Vermessungsrahmen — und der Herkunfts- und Zertifikatsstatus des Lieferanten samt Gültigkeit. Läuft ein Zertifikat aus, meldet es sich, bevor die nächste Fuhre kommt.

Ergebnis: Der Nachweis hängt am Vorgang, nicht an einem Postfach.

Maske: Werkseingang mit großen Auswahlfeldern für Fuhre, Lieferant, Kennzeichen und Fahrer, dem Hinweis offline erfasst, Übertragung ausstehend, den Blöcken Polter, Waldort und Wiegeschein mit Brutto-, Tara- und Nettogewicht, dem Sichtbefund als fünf großen Schaltflächen von ohne Beanstandung bis Übermaß und dem Unterschriftsfeld, in dem der Fahrer ohne Konto quittiert, neben der Schaltfläche Übernahme abschließen

Werkseingang auf dem Platz

Hier ist der Ort, an dem Tastatur und Maus sicher versagen: Regen, Frost, Harz, Handschuhe, Fahrer, der wartet. Die Maske ist dafür gebaut — große Flächen, Auswahl statt Freitext, vorbefüllt aus dem, was der Einkauf schon weiß. Erfasst werden Fuhre, Lieferant, Kennzeichen, Polter, Waldort, Wiegeschein und der Sichtbefund; der Fahrer unterschreibt auf dem Gerät, ohne Benutzerkonto.

Ergebnis: Der Lieferschein wird nicht abgetippt, sondern übernommen.

Maske: Werksvermessungsprotokoll der Fuhre 2411-08 mit Lieferant, Datum, Vermessungsrahmen und Vermesserkürzel, der Tabelle je Stamm mit Baumart, Länge, Mittendurchmesser, Volumen, Güte- und Stärkeklasse, Abzug und Übermaß, der Summe von 31,4 Festmetern mit 0,6 Festmetern Abzug und der Übergabe an den Lieferanten mit erzeugtem, automatisch versendetem und bestätigtem Protokoll

Die Werksvermessung als nachvollziehbares Protokoll

Ihre Vermessung ist die Zahl, nach der bezahlt wird — und Ihr Lieferant darf sie prüfen. Deshalb entsteht hier kein internes Papier, sondern ein Protokoll, das jede Zahl offenlegt: je Stamm Länge, Mittendurchmesser, Volumen, Güte- und Stärkeklasse, Baumart, Abzüge und Übermaß, dazu die Zuordnung zur Fuhre. Auf Wunsch geht es dem Lieferanten automatisch zu.

Ergebnis: Aus dem Vertrauensstreit wird eine Sachdiskussion.

Maske: Schichtprotokoll der Einschnittlinie mit Linie, Nachtschicht, Datum, Schichtführer und verarbeiteten Chargen, der Tabelle Laufzeit und Stillstand, die Ursache als aufgeklappte Auswahl von Werkzeugwechsel über Sortimentswechsel, Störung Zuführung und Wartung bis Materialmangel, den Mengen für Einschnitt, Schnittholz, Hackschnitzel und Sägespäne, der berechneten Ausbeute von 59,6 % und der gelesenen Übergabe an die Frühschicht

Einschnitt, Schicht und Ausbeute

An der Linie wird festgehalten, was das Ergebnis erklärt: Einschnittmenge, Laufzeit, Stillstand mit Ursache aus einer gepflegten Auswahl, Werkzeugwechsel, Sortimentswechsel — und die Mengen, die dabei entstehen, Schnittholz wie Nebenprodukte. Die Schichtübergabe ist kein Zettel am Leitstand mehr, sondern ein Eintrag, den die nächste Schicht sieht.

Ergebnis: Die Ausbeute wird gemessen, statt geschätzt zu werden.

Maske: Sortierprotokoll der Schnittholzsortierung mit Charge, Sortierer samt Schulungsdatum, Datum und Linie, dem Sortierergebnis je Paket mit Dimension, Stückzahl, Sortier- und Festigkeitsklasse, Merkmalen und Urteil, eine Zeile bernsteinfarben als umsortiert, eine rot als Ausschuss, daneben die Kennzeichnung je Paket mit Klasse, Charge, Feuchtebereich und Herkunftsvermerk samt Etikettenvorschau

Sortierung und Klasse

Die Sortierung entscheidet über den Preis und über die Verwendbarkeit — und sie ist ein Nachweis, kein Bauchgefühl. Erfasst werden Maße, Sortier- und Festigkeitsklasse, Ausschuss, Umsortierung und die Kennzeichnung je Paket, mit dem Prüfer als Kürzel. Wer sortiert hat und wonach, steht an der Partie und nicht in einem Ordner.

Ergebnis: Die Klasse auf dem Paket ist belegt, nicht behauptet.

Maske: Kammerprotokoll von Kammer 3 mit Charge, Beschickungsdatum, Sortiment, Menge, Anfangsfeuchte von 38 % und Programm, dem Verlaufsdiagramm von Temperatur und Holzfeuchte über 14 Tage, der Endfeuchte je Messpunkt mit Messgerät und Prüfer, einem rot als unplausibel markierten Wert und der Darrprobe als Referenz, daneben die Freigabe mit Zielbereich 10 bis 14 %, Ergebnis 12,4 %, Kürzel, Datum und der Schaltfläche Charge freigeben

Trockenkammer und Holzfeuchte

Hier liegt eine Besonderheit Ihres Werks: Die Feuchte entscheidet Jahre später über Verzug, Risse und Reklamation. Erfasst werden Kammer und Charge, Beschickung mit Sortiment, Menge und Anfangsfeuchte, Programm, Laufzeit, Endfeuchte mit Messpunkten und Messgerät sowie die Darrprobe als Referenz. Unplausible Werte weist die Maske zurück, die Freigabe der Charge ist eine Entscheidung mit Namen.

Ergebnis: Das Kammerprotokoll ist auch in drei Jahren noch auffindbar.

Maske: Verleimung mit Lamellencharge, Herkunft, Holzfeuchte je Lamelle, bestandener Keilzinkenprüfung, Leimsystem, Leimcharge mit Verfallsdatum, Auftragsmenge, Presszeit, Pressdruck sowie Raum- und Holztemperatur, daneben die laufende Eigenüberwachung mit Rhythmus, letzter Durchführung und nächster Fälligkeit, eine Prüfung bernsteinfarben als heute fällig markiert, darunter die Delaminierungsprüfung mit Ergebnis, Bewertung und Freigabevermerk

Verleimung und Eigenüberwachung

Wo verleimt wird, hängt die Tragfähigkeit an einem Protokoll. Erfasst werden Lamellencharge und Herkunft, Feuchte je Lamelle, Keilzinkenprüfung, Leimsystem mit Charge und Verfallsdatum, Auftragsmenge, Presszeit, Pressdruck sowie Raum- und Holztemperatur. Die laufende Eigenüberwachung mit Leimfugen- und Delaminierungsprüfung ruft sich selbst auf, statt im Kalender zu stehen.

Ergebnis: Die Prüfung gerät nicht aus dem Blick, auch wenn gerade viel los ist.

Maske: Kommission 4471 mit Auftragsdatum, Kunde, Projekt und geplanter Fertigstellung, den Positionen mit Länge, Stückzahl, Qualität, Profil, Werkzeug und farbigem Status offen, in Arbeit oder fertig, Verschnitt und Kappstücken und der Oberflächenbehandlung mit Vor- und Zwischenschliff, Produkt, Chargennummer, Auftragsmenge, Trocknungszeit, Farbton und Freigabe, das Produktfeld aufgeklappt mit neun betriebseigenen Codes und manueller Eingabe

Zuschnitt, Kommission und Oberfläche

Aufträge laufen über Kommissionen: Längen, Stückzahlen, Qualitätsvorgaben, Profil und Werkzeug, dazu Verschnitt und Kappstücke. Wird behandelt, gehört das Blatt dazu — Schleifgänge, Produkt mit Chargennummer, Auftragsmenge, Trocknungszeit, Farbton und Freigabe, mit Ihren eigenen Produktcodes in der Auswahl statt als Freitext.

Ergebnis: Wer wissen will, wo eine Kommission steht, muss niemanden anrufen.

Maske: Versand mit Paket P-882 aus Inhalt, Stückzahl, Gewicht, Maßen, Sortier- und Festigkeitsklasse, Feuchtebereich, Charge und Herkunftsvermerk samt Etikettenvorschau, der abgeschlossenen Exportbehandlung mit Kerntemperatur 58 °C und Haltezeit 34 Minuten, der Ladeliste über fünf Pakete, der Lieferscheinvorschau mit Klasse, Feuchtebereich und Charge je Paket und dem Palettenschein, den der Fahrer ohne Konto quittiert

Paket, Behandlung und Lieferschein

Am Ende steht das Paket, und auf ihm steht alles, was zählt: Paketnummer, Inhalt, Gewicht, Maße, Sortier- und Festigkeitsklasse, Feuchtebereich, Charge und Herkunftsvermerk. Wird für den Export behandelt, kommen Kerntemperatur, Haltezeit und Behandlungsnachweis dazu. Ladeliste, Lieferschein und Palettenschein entstehen aus denselben Daten, der Fahrer quittiert auf dem Gerät.

Ergebnis: Die drei Angaben, die sonst zuerst fehlen, stehen auf dem Papier.

Maske: Rückwärtssuche nach Paket P-882 mit dem Ergebnis eine Charge, eine Kammer, ein Einschnitttag und der Kette über Kommission 4471, Charge K-118, Kammer 3 und Charge P-2411-077 bis zur Fuhre 2411-08, darunter die Nachkalkulation je Sortiment mit Einkaufsmenge, Ausbeute Soll und Ist, farbiger Abweichung und Deckungsbeitrag, daneben die Kosten je Charge von Einkauf über Einschnitt und Trocknung bis Weiterverarbeitung

Reklamation rückwärts und Nachkalkulation

Kommt eine Reklamation, beginnt sie mit einer Paket- oder Lieferscheinnummer — und endet bei Charge, Kammer, Einschnitttag, Sortierer und Leimcharge. Weil alles an derselben Kennung hängt, ist das eine Abfrage. Danach steht da, was vorher niemand genau wusste: Ausbeute gegen Kalkulation, Kosten je Charge, Deckungsbeitrag je Sortiment.

Ergebnis: Ihr nächster Einkauf rechnet mit gemessenen Werten.

So könnte Ihre Lösung aussehen

Ein Konzept, kein Katalog: zwölf Bausteine entlang des Weges vom Werkstor bis zum Paket.

Was davon im Werk ankommt

Die Mengen passen zusammen.

Eingang, Ausbeute und Versand stehen in einer Rechnung statt in drei Tabellen.

Doppelarbeit fällt weg.

Was einmal bestätigt ist, wird weiterverwendet statt abends abgetippt.

Der Nachweis ist fertig, bevor jemand fragt.

Herkunft, Klasse und Charge entstehen am Entstehungsort.

Das Audit wird zur Abfrage.

Bilanz, Prüfungen und Freigaben hängen an der Partie statt in Ordnern.

Schichten übergeben sauber.

Was in der Nacht passiert ist, liest die Frühschicht ohne Nachfrage.

Der zehnte Kunde kostet nicht mehr Verwaltung als der dritte.

Ein neues Nachweisformat ist eine Einstellung.

Und das fällt weg: Lieferscheine abtippen, Kammerzettel suchen, Zertifikate nachschlagen, Mengen gegenrechnen, Schichtnotizen entziffern. Der quittierte Ausdruck bleibt — an der Rampe ist er bewährt.

Hallenecke in einer Plattenfertigung: Ein randvoller Abwurfcontainer mit Kappstücken und Zuschnittresten beschichteter und roher Spanplatten, darüber der Blechschuh der Absaugung mit einem Wulst aus Staub, auf der Containerwand eine durchgestrichene und eine neue Kreidezahl, links am Nagel ein Klemmbrett mit einer Verschnittliste, nur vier Zeilen vom Februar ausgefüllt, der Rest leer und verstaubt

Was der jetzige Zustand Sie jedes Jahr kostet

Die Posten, die in keiner Auswertung stehen:

  • Ausbeute, die niemand misst und deshalb niemand verbessert
  • Mengendifferenzen, die im Streit mit dem Lieferanten enden
  • Reklamationen ohne Gegenwehr, weil die Charge nicht zuzuordnen ist
  • Stillstände, die sich wiederholen, weil die Ursache fehlt
  • Tage, die vor einem Audit für das Suchen draufgehen
  • Abendstunden der Werksleitung, zum eigenen Satz

Pro Jahr, ohne dass es in der Buchhaltung auffällt. Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein — im Erstgespräch rechnen wir es durch.

Warum eine individuelle Lösung erforderlich ist

Für Kundenverwaltung und Buchhaltung gibt es gute Standardlösungen, weil diese Bereiche in fast jedem Betrieb gleich aussehen. Die Abwicklung selbst sieht nirgends gleich aus. In der Holzverarbeitung kommt hinzu: Die Formate Ihrer wichtigsten Nachweise gehören gar nicht Ihnen. Der Vermessungsrahmen kommt aus der Branchenvereinbarung, das Prüfblatt aus der Produktionskontrolle, der Herkunftsnachweis von Ihrem Kunden.

Wie individuell das wird, zeigt sich in unseren Projekten: Bei einem Anlagenbauer für die Holzindustrie hat allein die Bedarfsaufnahme beim Sägewerk über 400 Ausfüllfelder — von der Anlagenart über die Holzarten bis zu vier Maßtabellen. Und ein Oberflächenblatt aus dem Holzumfeld führt neun vorgedruckte Produktcodes: das Lackregal genau dieses Betriebs. Dasselbe Bild zeigt die übrige Industrie — und, unter ganz anderen Regeln, der Holzbau.

Es muss nicht die objektiv beste Vorgehensweise sein. Aber es ist Ihre, und Sie haben Gründe dafür. Sonst passt sich am Ende der Betrieb der Software an statt umgekehrt. Mit der Abnahme endet die Abhängigkeit: unbeschränktes Nutzungsrecht, keine Lizenzgebühren.

Musterwand am Packplatz eines Holzwerks: Auf einer Tafel aus roher Spanplatte hängen acht Paketetiketten verschiedener Abnehmer, jedes anders aufgebaut, mit großem Strichcode, mit Klasse und Feuchtebereich in großer Schrift, als Maßtabelle, im Querformat, von Hand beschrieben oder doppelt überklebt, dazwischen angepinnte Zettel „so will er es“, unten eine Rolle Etikettenpapier, rechts das Umreifungsgerät

So läuft ein Projekt ab

01
Kostenloses Erstgespräch
Bringen Sie mit, was im Einsatz ist — Kammerprotokoll, Wiegeschein, Excel-Listen, Zettel.
02
Ablauf verstehen
Wir gehen Ihren Weg vom Werkstor bis zum Paket durch und markieren die Reibungsherde.
03
Reihenfolge festlegen
Welches Blatt steht am Anfang, was bleibt, was wird angebunden, was neu gebaut?
04
Der erste Baustein
klar abgegrenzt, etwa das Kammerprotokoll, und vorab zum Festpreis angeboten.
05
Produktiver Einsatz
Platz und Kammer arbeiten damit an echten Chargen; was dort auffällt, verbessern wir.
06
Ausbau
weitere Module Schritt für Schritt, wenn sie sich lohnen — die Anwendung wächst mit Ihrem Werk.

Im Regelfall genau dazwischen: Wir bauen die Blätter, die ein Mensch bestätigt, und übergeben die Daten per Export. Wollen Sie die Warenwirtschaft später ablösen, geht auch das — schrittweise.

Nein, das bleibt bei Ihren Anlagen. Wir setzen dort an, wo ein Mensch prüft, bestätigt und unterschreibt.

Deshalb tastaturfrei: große Flächen, Auswahl statt Tippen, bedienbar mit Handschuhen, offline erfassbar.

Dann entsteht dasselbe Formular in mehreren Sprachen aus denselben Feldern — im Holzumfeld haben wir das sechssprachig gebaut.

Sie brauchen auch keinen: Ein Link genügt, und die Bestätigung kommt strukturiert zurück.

Eher nicht — dann passt die Seite für Tischler und Schreiner. Hier geht es um Holz als Werkstoff in Serie.

Im Gegenteil: dieselben Felder, dieselbe Reihenfolge, Ihre eigenen Produktcodes — nur ohne Abschreiben.

Ihnen. Mit der Abnahme, unbeschränkt nutzbar, ohne Lizenzgebühren und ohne Vertragsbindung.

Für den ersten, klar abgegrenzten Baustein steht der Preis vorher fest, den Zeitplan besprechen wir mit dem Angebot. Alles Weitere beauftragen Sie Modul für Modul.

Vor dem Tor der Trockenkammer 2 im warmen Seitenlicht: Eine Frau in Arbeitsjacke hat die Elektroden eines Holzfeuchtemessgeräts in das oberste Brett eines Schnittholzstapels auf Stapelleisten gesteckt, neben ihr blickt ein Mann mit Gehörschutz um den Hals auf die Messstelle und hält ein Tablet mit drei eingetragenen Messwerten, einem offenen vierten und der Schaltfläche „Freigabe prüfen“

Häufige Fragen aus holzverarbeitenden Betrieben

Dokumentation in der Holzverarbeitung

In der Holzverarbeitung entsteht ein Dokument nicht, damit eine Leistung als erbracht gilt. Es entsteht, weil aus einer Menge mehrere werden und jede davon später beweisen muss, woher sie kam und was sie kann. Einem Paket sieht man weder die Fläche an, auf der es gewachsen ist, noch die Kammer, in der es getrocknet wurde.

Rundholzübernahme und Wiegeschein

Sie halten fest, was tatsächlich ankam — Fuhre, Lieferant, Polter, Waldort. Ohne diese erste Zeile beginnt keine Rückverfolgung.

Werksvermessungsprotokoll

Länge, Mittendurchmesser, Volumen, Güte- und Stärkeklasse je Stamm. Es ist die Zahl, nach der bezahlt wird — und die Ihr Lieferant prüfen darf.

Herkunfts- und Zertifikatsnachweis

Er verbindet die Partie mit ihrer Fläche und mit dem Status des Lieferanten. Ohne ihn ist Holz nur als Ware verkäuflich, nicht als zertifizierte.

Ausbeutenachweis und Mengenbilanz

Aus einem Festmeter wird Schnittholz und Nebenprodukt. Erst die Bilanz zeigt, ob sich der Einkauf gelohnt hat — und sie trägt jeden Zertifikatsnachweis.

Sortier- und Festigkeitsprotokoll

Sortierklasse, Prüfmerkmale, Prüfer. Die Klasse auf dem Paket ist eine Zusage an den Kunden — sie muss belegt sein.

Trockenkammer- und Holzfeuchteprotokoll

Charge, Beschickung, Programm, Endfeuchte mit Messpunkten. Die Feuchte entscheidet über Verzug, Risse und Verleimbarkeit.

Leimfugen-, Keilzinken- und Delaminierungsprüfung

Die laufende Eigenüberwachung im Leimwerk. An ihr hängt die Tragfähigkeit eines Bauteils, das man später nicht mehr öffnen kann.

Oberflächenbehandlungsblatt

Schleifgänge, Produkt mit Charge, Auftragsmenge, Farbton, Freigabe. Die Produktcodes sind in jedem Betrieb andere — das Lackregal ist individuell.

Behandlungsnachweis für Verpackungsholz

Kerntemperatur und Haltezeit sind die Bedingung für die Kennzeichnung, mit der Holz über Grenzen geht. Der Stempel allein ist kein Nachweis.

Lieferschein mit Klasse und Charge

Der letzte Punkt, an dem die Kette zusammenhält. Fehlen Klasse, Feuchtebereich oder Charge, ist die Ware drei Jahre später verbaut und nicht zuzuordnen.

Gefahrstoff- und Expositionsverzeichnis

Holzstaub, Leime und Lacke werden erfasst, weil diese Aufzeichnungen Jahrzehnte überdauern müssen — länger als die meisten Arbeitsverhältnisse.

Durchreiche zur Arbeitsvorbereitung unter einem Drahtglasfenster: Auf dem abgegriffenen Holzbord liegen ein Kammerprotokoll mit handschriftlichen Messwerten und Kaffeering, ein Werkseingangsbeleg und ein Lieferschein mit nachgetragenem Feuchtebereich, dahinter ein Kantholzstück mit altem Brandstempel, ein Mann mit hochgekrempelten Ärmeln legt einen Produktionsauftrag als viertes Blatt dazu, am Rand Filzstift und Zollstock

Sprechen wir über Ihre Mengen und Nachweise

Bringen Sie mit, was heute im Umlauf ist: ein Kammerprotokoll, einen Werkseingangsbeleg, den Lieferschein. Daran zeigen wir, wo der Anfang sich lohnt — kostenlos.