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Einmal drin, für alles drin: individuelle Anwendungen für Ihr Tagesgeschäft.

Als Werkzeug- und Formenbaubetrieb jedes Unikat belegen können

Ob Spritzgießwerkzeug, Stanzwerkzeug oder Vorrichtung — Sie bauen jedes Stück genau einmal, und danach arbeitet es jahrelang in einer Produktion und kommt immer wieder zu Ihnen zurück.

Ist dieses Unikatgeschäft nicht auf Ihren Betrieb zugeschnitten, zahlen Sie jeden Tag dafür: mit Stunden, die niemand einem Projekt zuordnet, mit Änderungen, die keiner bezahlt, mit Abenden für Nacharbeit, mit Suchen in alten Ordnern und mit einer Kalkulation, die nie besser wird.

Sie brauchen kein Programm, das Ihnen seinen Ablauf vorgibt, sondern eine Lösung, die Ihren abbildet: Ihre Arbeitsgänge, Ihre Abmusterungen, Ihre Werkzeugstände. Wie viel hineinkommt, entscheiden Sie — ein einzelnes Blatt ist ein Anfang.

  • Stunden landen am Werkzeug, nicht im Kopf
  • Änderungen sind bewertet, bevor sie laufen
  • Das Abmusterungsblatt ist fertig vor Ort
  • Die Werkzeugakte gibt es auch ohne ERP

Betriebe, die uns ihre Abläufe anvertraut haben

Großes Lob an Herrn Bayram. Alle Wünsche wurden optimal zeitnah umgesetzt. Gerne wieder!

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Kevin Giebels

Malerbetrieb Kevin Giebels

Super Beratung und schnelle Bearbeitung unseres Anliegens. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit!

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Pauline Böttner

Uwe Böttner Maler- & Bodenlegerbetrieb

Wir sind sehr zufrieden! Das Formular wurde schnell umgesetzt und unsere Extrawünsche beachtet und mit eingebaut.

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Stanislaus Andraschko

Malerfachbetrieb S. Andraschko

Sehr gute Arbeit und Unterstützung durch Formilo und seinen Mitarbeitern!

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Klaus Vieweg

KJV Service-Technik& Vertrieb

Vom ersten Tag bis zur Vollendung alle Unterlagen, top, schnell und ohne große Unterbrechung ausgeführt. Kann ich nur weiter empfehlen, wenn man Dokumente digitalisiert braucht.

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Jeffrey Pelt

Abdichtungstechnik

Sehr kompetenter und schneller Service. Super Kundenbetreuung. Auf alles wurde reagiert und auch schön erklärt. Sehr zu empfehlen. Dankeschön

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Stefanie Cicak

fairytale.kitchen

Tausende umgesetzte Projekte, viele davon in der Einzelfertigung. Beratung, Entwicklung und Weiterentwicklung aus einer Hand — mit festem Ansprechpartner.

Mit oder ohne professionelle Lösung

Ohne professionelle Lösung

  • Projekte, bei denen niemand nachrechnet
  • Arbeit, die am Ende keiner bezahlt
  • Wissen, das an einzelnen Köpfen hängt
  • Termine, die erst am Schluss auffallen
  • Suchen statt arbeiten, jeden Tag
  • Kunden, die sich anders erinnern

Mit einer professionellen Lösung

  • Angebote, die auf eigenen Zahlen stehen
  • Änderungen, die sich abrechnen lassen
  • Erfahrung, die im Betrieb bleibt
  • Ein Betrieb, der ohne Sie weiterläuft
  • Zeit für das nächste Projekt
  • Kunden, die wiederkommen

Das Werkzeug ist fertig. Die Rechnung stimmt trotzdem nicht.

Sie schätzen einen Preis für etwas, das es noch nicht gibt.

Und weil die Stunden des letzten Projekts nie zurückkamen, wird die nächste Schätzung nicht besser. Die Folge: Der Fehler pflanzt sich von Projekt zu Projekt fort.

Was zusätzlich gemacht wurde, bezahlt niemand.

Nach der Erprobung kommen Wünsche, mündlich, an der Maschine. Die Folge: zwei Wochen Arbeit ohne Auftrag und ohne Freigabe.

Das Wissen steckt in einzelnen Köpfen.

Wer dieses Werkzeug kennt, seine Eigenheiten und Änderungsstände, geht irgendwann in Rente. Die Folge: Jede Reparatur beginnt mit einer Suche.

Sie liefern, und die Zahlung hängt an einem fremden Verfahren.

Abgenommen ist erst, wenn das Bauteil freigegeben ist. Die Folge: Ohne Nachweis, wann Sie was geliefert haben, verschiebt sich die Schlussrechnung.

Und dann der Preis, der auf keiner Rechnung steht. Wer hier führt, kalkuliert, konstruiert, steht bei der Erprobung daneben und verhandelt abends die Änderung, die tagsüber besprochen wurde. Ein Betrieb, in dem wenige Projekte über das Jahr entscheiden und alle über einen Schreibtisch laufen, ist eine Fessel.

Keins dieser Probleme entsteht, weil jemand nicht fräsen, erodieren oder tuschieren kann. Jedes entsteht, weil eine Angabe fehlt, zu spät kommt oder nicht mehr auffindbar ist.

Montageplatte im Werkzeugbau im Licht eines Hallenfensters: das aufgeschlagene, von Hand geführte Formenbuch mit Registerreitern je Werkzeugnummer und Spalten für Konstruktion, Fräsen, Erodieren, Schleifen, Montage, Tuschieren und Erprobung, einzelne Einträge durchgestrichen und neu geschrieben, daneben eine Kupferelektrode im Halter, ein Schaber, eine offene Dose Tuschierfarbe, ein Stahllineal und ein Bleistift

Was sich ändert, wenn alles am Werkzeug hängt

Nicht der Auftrag ist die Hauptsache, sondern das Werkzeug. Es bekommt eine Nummer, und jedes Ereignis seines Lebens dockt daran an — von der ersten Klärung über jede Erprobung und jede Änderung bis zur Reparatur nach neun Jahren.

  • Einmal drin, für alles drin. Die Stunde am Montageplatz ist dieselbe Stunde in der Nachkalkulation.
  • Der Ablauf führt, nicht das Menü. Die Navigation sind Ihre Arbeitsgänge, nicht ein fremdes Ordnersystem.
  • Wenig tippen. Auswahl statt Freitext, Fotos mit Zuordnung, bedienbar mit schwarzen Händen an der Presse.
  • Das System passt auf. Offene Freigaben, überfällige Zwischentermine und unbewertete Änderungen melden sich selbst.

Ob daraus ein einzelnes Blatt wird oder die Strecke von der Anfrage bis zur Werkzeugakte, entscheidet der Umfang und nicht die Kategorie. Wir programmieren Ihnen das, was Ihren Fall abdeckt.

Umfang unverbindlich klären
Hallengang eines Werkzeugbaubetriebs vor dem offenen Tor: Auf einem Transportwagen mit Lenkrollen liegt ein Formeinsatz aus Werkzeugstahl auf zwei Kanthölzern, an einer Bohrung hängt an Draht eine ölfleckige Begleitkarte mit Werkzeugnummer, Einsatz, Arbeitsgang Erodieren, Härtevorgabe, Rückgabetermin, Codefeld und zwei abgehakten Prüfpunkten, daneben eine offene Transportkiste mit Schaumstoffeinlage

Die Unterlagen, die ein Werkzeug begleiten

Machbarkeitsanalyse
DFM-Klärungsprotokoll
Kalkulationsschema
Stundenschätzung
Konstruktionsfreigabe
Zeichnungsfreigabe
Stückliste
Normalienbestellung
Stahlbestellung
Werkstoffzeugnis
Fräsauftrag
Werkstattauftrag
Laufkarte
Arbeitszettel
Arbeitsnachweis
Härteauftrag
Härteprüfzeugnis
Beschichtungsnachweis
Messbericht
Maßprotokoll
Prüfprotokoll
Tuschierprotokoll
Abmusterungsprotokoll
Abmusterbericht
Werkzeugabmusterung
Erstmusterprüfbericht
Musterteilfreigabe
Werkzeugänderungsantrag
Änderungsschein
Nachkalkulationsblatt
Werkzeugabnahmeprotokoll
Abnahmeprotokoll
Restpunkteliste
Übergabeprotokoll
Ersatz- und Verschleißteilliste
Wartungsplan
Wartungsprotokoll
Wartungscheckliste
Werkzeugakte
Werkzeuglebenslauf
Werkzeugbegleitkarte
Werkzeugstammkarte
Formenbuch
Schusszahlmeldung
Werkzeugreparaturbericht
Werkzeugüberlassungsvertrag
Messraum eines Werkzeugbaubetriebs mit Innenfenster zur Halle: mittig ein Koordinatenmessgerät in Portalbauweise mit einem Kunststoff-Musterteil auf dem Messtisch, links auf einem Rollwagen ein Notebook mit einer Messwerttabelle aus Soll, Ist und Toleranz, Tastereinsätze, Endmaße im Holzkasten, weiße Handschuhe und eine Bügelmessschraube, rechts ein Thermohygrometer und sechs Schalen mit Musterteilen je Kavität

Womit wir das umsetzen

Formilo entwickelt individuelle Anwendungen für die Abwicklung von Projekten — im Werkzeug- und Formenbau von der Anfrage bis zur Nachkalkulation. Im Mittelpunkt steht dabei eine Webanwendung in der Cloud, in der alle gleichzeitig arbeiten — Kalkulation, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Halle, Montage und auf Wunsch der Verarbeiter, der Ihr Werkzeug später fährt. Jeder sieht seinen Ausschnitt, der Stand ist für alle derselbe. Gebaut auf Ihren Ablauf.

Kundenverwaltung, Buchhaltung, Konstruktion und ein vorhandenes Warenwirtschafts- oder ERP-System können bleiben, wo sie sind. Auf Wunsch entwickeln wir auch die kaufmännischen Teile — Modul für Modul bis zur kompletten Unternehmenssoftware mit Angeboten, Rechnungen und Kundenverwaltung. Umgekehrt braucht nicht jeder Fall diesen Umfang: Für einen abgegrenzten Bereich genügen einzelne Formulare oder Eingabemasken aus unserem FormularCenter.

Maske: Übersicht Bausteine Ihrer Lösung mit sechs Kacheln für Änderungsschein, Abmusterung, Stundenerfassung, Konstruktionsfreigabe, Übergabe und Werkzeugakte, jeweils mit Statuspunkt und einer Zeile wie 14 Scheine in diesem Jahr oder Noch nicht eingerichtet, der Änderungsschein orange umrandet und als aktiv markiert, rechts die nächsten Schritte Änderungsgründe übernehmen, Kostenträger festlegen und Freigabe einrichten

Der Umfang ist Ihre Entscheidung

Am Anfang steht keine Einführung, sondern eine Auswahl: Welches Blatt fehlt Ihnen am meisten? Ein Änderungsschein, der Aufwand, Grund und Kostenträger festhält, lohnt sich für sich allein. Danach kommen Abmusterung, Stundenerfassung, zuletzt die ganze Werkzeugakte. Zwischen Formular und Anwendung liegt keine Grenze, nur Umfang.

Ergebnis: Der erste Baustein trägt sich selbst und verbaut den Weg zum Rest nicht.

Maske: Werkzeugübersicht zu WZ-2024-117 mit Kopfdaten von Kundenwerkzeug- und Bauteilnummer über Werkzeugart Spritzgießwerkzeug, acht Kavitäten und Werkzeugstand 04 bis zu Standort und Schusszahl, dem Lebenslauf des Werkzeugs mit zehn datierten Stationen von der Anfrage über Konstruktionsfreigabe, Erprobungen und Änderung 03 bis zur Übergabe und der Karte mit Stunden, Fotos, Änderungen, Wartungen und Reparaturen an diesem Werkzeug

Alles hängt am Werkzeug, nicht am Auftrag

Ein Auftrag endet mit der Schlussrechnung. Ihr Werkzeug arbeitet danach zehn bis fünfzehn Jahre weiter, wechselt Werkzeugmacher, manchmal den Verarbeiter und manchmal den Standort. Deshalb hängt hier alles an der Werkzeugnummer: Klärung, Freigabe, Stunden, jede Erprobung, jede Änderung, jede Reparatur.

Ergebnis: Der Lebenslauf des Werkzeugs steht an einer Stelle statt in zwei Postfächern.

Maske: Angebot mit Stundenschätzung zur Anfrage AF-2026-058 für eine Gehäusehalbschale mit Werkstoff, Jahresmenge 450.000 Stück, acht Kavitäten, Zykluszeitvorgabe 28 s und Liefertermin, der Tabelle je Arbeitsgang von Konstruktion bis Erprobung mit geschätzten Stunden, Satz, Summe und Vergleichswerten eines früheren Werkzeugs, drei offenen Angaben der Anfrage und dem Gesamtaufwand von 1.010 Stunden nach festem Schema

Anfrage, Machbarkeit und Angebot

Eine Anfrage ohne Jahresmenge, Maschine und Toleranzschwerpunkt zwingt die Kalkulation zum Raten. Hier wird beides erfasst: was der Kunde liefert und was fehlt, jede offene Frage mit Zuständigem und Frist. Geschätzt wird nach festem Schema je Arbeitsgang — Konstruktion, Fräsen, Erodieren, Schleifen, Montage, Tuschieren, Erprobung.

Ergebnis: Zwei Kalkulatoren kommen auf vergleichbare Angebote.

Maske: Freigabeblatt Werkzeugkonstruktion mit Konstruktionsstand 02, Vorlage- und Fristdatum, der Liste freizugebender Unterlagen von Zusammenstellungszeichnung über Kavitätenkonzept, Kühlkonzept und Auswerferpaket bis zur Angussposition mit Version und Häkchen, zwei Vorbehalten mit Zuständigem und Frist, der gewählten Freigabe unter Vorbehalt, Unterschrift und dem Hinweis, dass ab dieser Freigabe Stahl bestellt wird

Die Konstruktionsfreigabe

Ab hier wird Stahl gekauft — es ist die teuerste Weiche des Projekts. Heute kommt sie als Mail mit passt so oder als Bildschirmfoto mit rotem Kringel zurück. Hier ist sie ein Blatt: Konstruktionsstand, Datum, Name, Vorbehalte, Freigabe mit Unterschrift. Wer freigibt, sieht dabei, was er freigibt.

Ergebnis: Die Weiche des Projekts ist ein Dokument, keine Erinnerung.

Maske: Stückliste zu WZ-2024-117 in Stand 12 mit 214 Positionen und Montagetermin, dem Hinweis auf 41 seit Projektbeginn hinzugekommene Positionen, der Zulaufkarte mit eingetroffenen, bestellten und überfälligen Teilen und der Tabelle mit Werkstoff, Menge, Lieferant, Bestell-, Zusage- und Eingangsdatum, Zeugnis und Status, oben die zwei überfälligen Positionen Heißkanaldüse und Kühlstopfen, die zum Montagetermin fehlen

Normalien, Stahl und die wachsende Stückliste

Die Stückliste ist bei Projektbeginn nicht fertig, sie wächst über Monate. Führungen, Auswerferpaket, Heißkanal und Sonderstähle haben lange Lieferzeiten, und der Montagetermin hängt am spätesten Teil. Hier steht zu jeder Position Bestelldatum, Zusagetermin, Wareneingang und Zeugnis — und was fehlt, steht oben.

Ergebnis: Am Montagetag ist bekannt, was fehlt, statt es aufzufallen.

Maske: Fremdvergabe zu WZ-2024-117 mit Dienstleister, Verfahren Härteauftrag und Beschichtung, der Tabelle der fünf Einsätze mit Leistung, Versand- und Rückgabedatum, Härtewert in HRC, abgehakter Verzugsprüfung und Zeugnis, einer orange markierten Auswerferplatte, die noch außer Haus ist, der Zuordnung von Zeugnis über Einsatz zum Werkzeug und dem Status 4 von 5 Einsätzen zurück, 1 Zeugnis offen

Was das Haus verlässt und verändert zurückkommt

Härten, Beschichten und Heißkanal kommen von außen. Das Teil geht weg und kommt anders zurück, und sein Zeugnis lebt als Anhang im Postfach. Hier hängt der Härteauftrag am Einsatz, das Zeugnis am Auftrag, und Verzugsprüfung und Härtewerte stehen dort, wo später jemand sucht.

Ergebnis: Die Zuordnung Zeugnis, Einsatz, Werkzeug ist keine Gedächtnisleistung.

Maske: Erfassung für Montage und Tuschieren mit großen Schaltflächen Start, Pause und Fertig, der laufenden Zeit von 3,25 h, der Tätigkeitsauswahl Passung, Tuschieren, Auswerfer, Kühlkreis und Schieber mit gewähltem Tuschieren, einer Befundtabelle mit Bauteil, Befund, Nacharbeitsmaß in Millimetern und Foto und der Karte der Stunden an diesem Werkzeug mit orange hervorgehobener Überschreitung von 40 h

Montage und Tuschieren

Hier reißen die geschätzten Stunden. Die Arbeit ist iterativ, handwerklich und schwer planbar, und der Werkzeugmacher steht mit schwarzen Händen an der Presse. Erfasst wird deshalb mit großen Flächen und Auswahl statt Tastatur, gebunden an Werkzeug und Arbeitsgang: Passungsbefund, Nacharbeitsmaß, Auswerferfunktion, Kühlkreis, Stunden.

Ergebnis: Die teuerste Phase des Projekts ist zum ersten Mal messbar.

Maske: Abmusterung T2 im Technikum mit Maschine, Material, Charge und Schusszahl, den Prozessparametern Massetemperatur, Werkzeugtemperatur, Nachdruck und Zykluszeit, der Bewertung für acht Kavitäten mit grünen und roten Punkten, Fehlerbildern wie Grat, Einfallstelle, Bindenaht, Verzug und unvollständige Füllung, zwei Maßen und Fotominiaturen, den Unterschriften von Werkzeugbau und Kunde und dem Status Protokoll abgeschlossen

Die Erprobung von T0 bis Tn

Vier Leute stehen an der Maschine, das erste Teil fällt heraus, und jeder fotografiert mit seinem eigenen Telefon. Stattdessen ein Blatt, das alle gemeinsam führen: Maschine, Material und Charge, Parameter, Schusszahl, eine Bewertungszeile je Kavität, Fehlerbild aus fester Liste, Foto je Befund, Maße mit Soll, Ist und Toleranz, Unterschrift beider Seiten.

Ergebnis: Das Protokoll ist fertig, wenn die Maschine aus ist.

Maske: Änderungsschein vor Ausführung mit Änderung Nr. 03, Werkzeugstand alt und neu, dem aufgeklappten Grund der Änderung mit Verschleiß, Konstruktionsgrenze, Prozessproblem und gewählter Bauteiländerung, dem Aufwand je Arbeitsgang mit Summe 60 h, den Kosten, der Terminwirkung von plus neun Arbeitstagen, dem Feld Zu Lasten mit gewähltem Kunden, der Freigabe des Kunden und dem Hinweis Ausführung erst nach Freigabe

Der Änderungsschein mit Kostenträger

Nach der Erprobung kommen die Wünsche, und hier entscheidet sich die Marge. Der Schein wird ausgefüllt, bevor gearbeitet wird: Grund aus fester Liste — Verschleiß, Konstruktionsgrenze, Prozessproblem, Bauteiländerung —, Aufwand in Stunden und Material, Terminwirkung, Werkzeugstand alt und neu, und das Feld, wer es bezahlt, mit Freigabe des Kunden.

Ergebnis: Zwei Wochen Arbeit haben einen Auftraggeber.

Maske: Abnahme und Übergabe zu WZ-2024-117 mit Abnahmedatum, Teilefreigabe des Kunden und dem Ergebnis unter Vorbehalt, der Prüfliste von Zykluszeit über Kavitätenzahl, Kernzüge und Auswerfer bis zum Maßprotokoll, drei Restpunkten mit Frist und Kürzel, der Liste der Ersatz- und Verschleißteile, dem Wartungsplan mit A-, B- und C-Service in Schussintervallen und dem Status Übergabeunterlagen vollständig, 3 Restpunkte offen

Abnahme und Übergabe

Abgenommen ist das Werkzeug erst, wenn das Bauteil freigegeben ist — die Zahlung hängt an einem Verfahren, das Sie nicht steuern. Deshalb steht hier, wann Sie was geliefert und wann der Kunde was freigegeben hat. Zur Übergabe gehören Restpunkte mit Frist, Ersatz- und Verschleißteilliste, Wartungsplan in Schussintervallen und die Einfahrparameter.

Ergebnis: Die Schlussrechnung stützt sich auf Daten statt auf Nachfragen.

Maske: Rückmeldung des Verarbeiters über einen Link ohne Benutzerkonto mit Meldezeitraum, großen Feldern für die Schusszahl seit der letzten Wartung, die Gesamtschusszahl und das Wartungsdatum, dem Befund je Baugruppe für Kavitätenoberfläche, Auswerferpaket, Schieber und Kühlkreise mit Zustand, Bemerkung und Foto, der orange hervorgehobenen Karte B-Service fällig in 1.600 Schuss und dem Hinweis auf den Wartungsvorgang in der Werkzeugakte

Das Leben nach der Übergabe

Ab hier arbeitet ein anderer Betrieb mit Ihrem Werkzeug, und die Akte reißt an der Werkstorgrenze ab. Deshalb bekommt der Verarbeiter ein Rückmeldeformular ohne Benutzerkonto: Schusszahl seit der letzten Wartung, Befund je Baugruppe, getauschte Teile, Foto. Daraus entsteht die nächste Wartung, statt dass das Werkzeug kaputt auf Ihrem Hof steht.

Ergebnis: Sie erfahren vom Verschleiß meist, bevor er ein Schaden ist.

Maske: Nachkalkulation mit Abschlussdatum, Angebotssumme, Ist-Kosten und Abweichung in Prozent, der Tabelle geschätzter und tatsächlicher Stunden je Arbeitsgang mit orange markierten Abweichungen bei Montage und Tuschieren, der Karte Änderungen zu Lasten Kunde und Werkzeugbau samt einer nicht berechneten, einem Balkendiagramm Geschätzt gegen Ist und dem Hinweis, dass die Werte für die nächste Kalkulation bereitstehen

Nachkalkulation je Werkzeug

Am Ende steht die Frage, die den Betrieb trägt: Hat dieses Werkzeug verdient? Die Antwort besteht aus dem, was unterwegs ohnehin erfasst wurde — Stunden je Arbeitsgang gegen die Schätzung, Material, Fremdleistungen, bezahlte und unbezahlte Änderungen. Das Ergebnis fließt als Erfahrungswert in die nächste Kalkulation zurück.

Ergebnis: Die Schätzung wird mit jedem Projekt genauer.

So könnte Ihre Lösung aussehen

Ein Konzept, kein Katalog: zwölf Bausteine entlang eines Werkzeugs, von der Anfrage bis zur Reparatur nach Jahren.

Was davon im Betrieb ankommt

Sie wissen, ob ein Projekt getragen hat.

Am Tag nach der Übergabe, nicht als Gefühl am Jahresende.

Änderungen lassen sich abrechnen.

Weil Grund, Aufwand und Kostenträger vor der Arbeit festgehalten sind.

Ein Baukasten bleibt zwangsläufig allgemein.

Ihre Erprobungen und Werkzeugstände bildet er nicht ab.

Erfahrung bleibt im Betrieb.

Die Akte kennt das Werkzeug auch, wenn der Kollege in Rente ist.

Termine fallen früher auf.

Zwischentermine entstehen aus dem Ablauf statt aus einer Liste, die jemand pflegt.

Das zwölfte Werkzeug im Jahr kostet nicht mehr Koordination als das dritte.

Die Abwicklung wächst mit.

Und das fällt weg: Stunden nachträglich schätzen, Zeugnisse suchen, Fotos aus vier Telefonen einsammeln, Änderungen aus Mails rekonstruieren, Konstruktionsstände auf Netzlaufwerken suchen. Die Zeichnung an der Maschine bleibt — als Papier am Arbeitsplatz ist sie bewährt.

Aufgezogene Schublade eines abgewetzten Stahlschranks am Montageplatz im warmen Streiflicht: ein aufgeschlagenes Ringbuch mit Werkzeugnummern und Strichlisten der Stunden, lose Zettel mit handschriftlichen Zeiten zu Nacharbeit und Änderung, eine beschriftete Rolle Kreppband, ein öliger Taschenrechner, eine Fühlerlehre, ein roter Zimmermannsbleistift, zwei kurze Stahlstifte und Metallstaub in der Ecke

Was der heutige Zustand Sie im Jahr kostet

Sechs Posten, die in keiner Auswertung auftauchen:

  • Änderungen, die niemand beauftragt und niemand bezahlt hat
  • Projekte unter der Schätzung, ohne dass es auffiel
  • Stunden in Montage und Tuschieren, die keiner zuordnen kann
  • Schlussrechnungen, die auf eine fremde Freigabe warten
  • Reparaturen, die Sie ohne Nachweis der Schusszahl tragen
  • Suchzeit in alten Ordnern und Laufwerken

Pro Jahr, ohne dass es in der Buchhaltung auffällt. Beispielposten — im Erstgespräch rechnen wir sie mit Ihren Werten durch.

Warum eine individuelle Lösung erforderlich ist

Für Kundenverwaltung und Buchhaltung gibt es gute Standardlösungen, weil diese Bereiche in fast jedem Betrieb gleich aussehen. Die Abwicklung selbst sieht nirgends gleich aus. Im Werkzeug- und Formenbau kommt hinzu, dass kein Projekt dem anderen gleicht: Sie fertigen keine Serie, sondern jedes Mal ein Einzelstück nach eigener Konstruktion.

Der Markt bestätigt das selbst. Die Anbieter großer Systeme werben damit, dass ein vorhandenes Warenwirtschaftssystem die Werkzeugbauabteilung nicht abdeckt und man um das bestehende System herum arbeiten müsse. Genau dort setzen wir an: Wir stellen uns nicht gegen Ihr System, wir bauen daneben, was es nicht kann — und geben die Daten per Export zurück.

Es muss nicht die objektiv beste Vorgehensweise sein. Aber es ist Ihre, und Sie haben Gründe dafür. Sonst passt sich am Ende nicht das Programm dem Betrieb an, sondern der Betrieb dem Programm. Mit der Abnahme endet die Abhängigkeit: unbeschränktes Nutzungsrecht, keine laufenden Gebühren.

Holzbord über einer Werkbank im Werkzeugbau: vier graue Schalen mit Kreppbandschildern T0 bis T3 enthalten dasselbe Kunststoffbauteil aus vier Erprobungsrunden, erst unvollständig gefüllt, dann mit Einfallstelle und Grat, dann verzogen, zuletzt sauber und abgehakt, davor Zettel mit dem Befund jeder Runde, dazu ein Messschieber, ein Filzstift, Angussreste im Tütchen und Anhänger mit Werkzeugnummer

So läuft ein Projekt ab

01
Kostenloses Erstgespräch
Wir sehen uns Ihre Blätter, Listen und Ihren Projektablauf an — so, wie er heute läuft.
02
Ablauf verstehen
Wir gehen Ihren Weg von der Anfrage bis zur Werkzeugakte durch und markieren die Reibungsherde.
03
Reihenfolge festlegen
Welches Dokument macht den Anfang, was bleibt, was wird angebunden, was neu gebaut?
04
Der erste Baustein
klar abgegrenzt, etwa der Änderungsschein, auf Basis Ihrer Vorlagen und vorab zum Festpreis angeboten.
05
Im Einsatz
Werkzeugmacher und Kalkulation arbeiten damit an echten Projekten; was dort auffällt, verbessern wir.
06
Ausbau und Weiterentwicklung
Was sich bewährt, bekommt Nachbarn — bis zur Werkzeugakte, Modul für Modul.

Weil es Ihre Abteilung nicht abbildet. Wir bauen daneben, was fehlt, und binden es an. Auf Wunsch lösen wir auch diese Teile schrittweise ab.

Gerade deshalb: Bei zwölf bis dreißig Werkzeugen im Jahr entscheiden wenige Projekte über das Ergebnis. Ein großes System wäre zu schwer, ein Blatt nicht.

Dann wird sie dort erfasst — auf dem Tablet, offline, und beide Seiten unterschreiben vor Ort.

Mit einem Schein, der vor der Arbeit ausgefüllt wird: Grund, Aufwand, Termin, Kostenträger, Freigabe.

Er bekommt ein Formular über einen Link, ohne Benutzerkonto und ohne Schulung.

Deshalb große Flächen, Auswahl statt Freitext und Spracheingabe an langen Feldern.

Ja. Sie entsteht aus den Blättern, die Sie ohnehin ausfüllen, nicht aus einem Einführungsprojekt.

Nein. Ihr Blatt bleibt Ihr Blatt — es rechnet nur selbst und geht nicht verloren.

Sie gehört Ihnen, ohne laufende Gebühren. Ein klar abgegrenzter erster Baustein bekommt vorab einen Festpreis; größere Vorhaben kalkulieren wir nach gemeinsamer Anforderungsaufnahme — als Festangebot oder auf Stundenbasis.

Einlagerungsplatz für Werkzeuge in einer Halle: Vor einem Palettenregal mit einem zusammengespannten, eingeölten Spritzgießwerkzeug mit Ringschrauben dreht ein älterer Werkzeugmacher in Latzhose einen vergilbten, mehrfach beschriebenen Kartonanhänger ins Licht, ein jüngerer Kollege mit Tablet schaut darauf, dahinter ein Hubwagen, Anschlagketten und Hebebänder an der Wand und abgedeckte Werkzeuge im Regal

Häufige Fragen aus dem Werkzeug- und Formenbau

Dokumentation im Werkzeug- und Formenbau

Im Werkzeug- und Formenbau wird dokumentiert, weil jedes Stück ein Unikat ist, das niemand nachbauen kann, und weil es anschließend über ein Jahrzehnt in einer Produktion arbeitet, in die der Erbauer keinen Einblick hat. Wer nicht festhält, was er gebaut, geändert und geliefert hat, verliert die Grundlage seiner nächsten Kalkulation und die Beweislage gegenüber dem Kunden.

Machbarkeit und DFM-Klärung

Entformungsschrägen, Trennungen, Schwindung und Anguss werden vor dem Konstruieren geklärt. Was hier fehlt, wird später eine Änderung.

Kalkulationsschema und Stundenschätzung

Geschätzt wird je Arbeitsgang. Ohne einheitliches Schema kommen zwei Kalkulatoren desselben Hauses auf unterschiedliche Preise.

Konstruktionsfreigabe

Die Weiche, ab der Stahl gekauft wird. Sie braucht Konstruktionsstand, Datum, Name und Vorbehalte — sonst ist strittig, was freigegeben war.

Stückliste und Normalienbestellung

Sie wächst über Monate weiter. Der Montagetermin hängt am spätesten Zulaufteil, nicht am Plan.

Härteauftrag und Prüfzeugnis

Das Teil verlässt das Haus und kommt verändert zurück. Härtewerte, Charge und Verzugsprüfung gehören an den Einsatz, nicht ins Postfach.

Tuschieren und Montage

Handarbeit mit Schaber, Schleifstein und Tuschierpaste. Es ist die Phase, in der die geschätzten Stunden reißen — und die am seltensten erfasst wird.

Abmusterung T0 bis Tn

Die planmäßige Erprobung unter seriennahen Bedingungen. Festgehalten werden Material, Charge, Parameter, Schusszahl, Fehlerbild und die Bewertung je Kavität.

Erstmusterprüfbericht

Er entsteht aus Ihrem Werkzeug, aber am Bauteil. Deshalb brauchen Werkzeugbauer und Verarbeiter dieselben Daten.

Änderungsschein

Verschleiß, Konstruktionsgrenze, Prozessproblem oder Bauteiländerung — vier Ursachen, zwei Kostenträger. Diese Unterscheidung entscheidet über die Marge.

Werkzeugabnahme

Abgenommen ist erst, wenn das Bauteil freigegeben ist. Der Werkzeugbauer braucht Nachweise über Lieferung und Freigabe, sonst wartet die Schlussrechnung.

Übergabeprotokoll mit Wartungsplan

Ersatz- und Verschleißteile, Intervalle in Schusszahlen, Einfahrparameter, Konservierung — die Betriebsanleitung des Werkzeugs.

Schusszahl und Ausbringungsmenge

Bis die vereinbarte Menge erreicht ist, trägt der Werkzeugbauer die Instandsetzung, danach der Kunde. Ohne Nachweis wird jede Reparatur neu verhandelt.

Werkzeugakte und Lebenslauf

Konstruktionsstände, Änderungen, Wartungen, Reparaturen und Standorte über Jahre — am Gegenstand geführt, nicht in Köpfen.

Betriebsbüro mit dunklem Innenfenster zur Halle: Ein Mann mit grauem Bart und hochgeschobener Brille legt auf einem abgenutzten Sideboard drei Unterlagen zurecht, ein Abmusterungsblatt mit zwei Fotos und Kaffeerand, ein Formular und einen schmalen Kalkulationsausdruck mit markierter Zeile, daneben ein aufgeschnittener Formeinsatz, ein Kunststoff-Musterteil, ein Becher mit Bohrern, ein Katalog und ein Zollstock

Sprechen wir über Ihr nächstes Werkzeug

Bringen Sie mit, was im Umlauf ist: ein Abmusterungsblatt, einen Änderungsschein, die Stunden eines abgeschlossenen Projekts. Daran zeigen wir, wo der Anfang sich lohnt. Nicht gemeint ist die Ausgabe von Handwerkzeug an Mitarbeiter — dafür gibt es die Werkzeugliste. Fachlich am nächsten liegen Metallverarbeitung, Kunststoffverarbeitung und Industrie.