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Ob Spritzgießwerkzeug, Stanzwerkzeug oder Vorrichtung — Sie bauen jedes Stück genau einmal, und danach arbeitet es jahrelang in einer Produktion und kommt immer wieder zu Ihnen zurück.
Ist dieses Unikatgeschäft nicht auf Ihren Betrieb zugeschnitten, zahlen Sie jeden Tag dafür: mit Stunden, die niemand einem Projekt zuordnet, mit Änderungen, die keiner bezahlt, mit Abenden für Nacharbeit, mit Suchen in alten Ordnern und mit einer Kalkulation, die nie besser wird.
Sie brauchen kein Programm, das Ihnen seinen Ablauf vorgibt, sondern eine Lösung, die Ihren abbildet: Ihre Arbeitsgänge, Ihre Abmusterungen, Ihre Werkzeugstände. Wie viel hineinkommt, entscheiden Sie — ein einzelnes Blatt ist ein Anfang.
Tausende umgesetzte Projekte, viele davon in der Einzelfertigung. Beratung, Entwicklung und Weiterentwicklung aus einer Hand — mit festem Ansprechpartner.
Und weil die Stunden des letzten Projekts nie zurückkamen, wird die nächste Schätzung nicht besser. Die Folge: Der Fehler pflanzt sich von Projekt zu Projekt fort.
Nach der Erprobung kommen Wünsche, mündlich, an der Maschine. Die Folge: zwei Wochen Arbeit ohne Auftrag und ohne Freigabe.
Wer dieses Werkzeug kennt, seine Eigenheiten und Änderungsstände, geht irgendwann in Rente. Die Folge: Jede Reparatur beginnt mit einer Suche.
Abgenommen ist erst, wenn das Bauteil freigegeben ist. Die Folge: Ohne Nachweis, wann Sie was geliefert haben, verschiebt sich die Schlussrechnung.
Und dann der Preis, der auf keiner Rechnung steht. Wer hier führt, kalkuliert, konstruiert, steht bei der Erprobung daneben und verhandelt abends die Änderung, die tagsüber besprochen wurde. Ein Betrieb, in dem wenige Projekte über das Jahr entscheiden und alle über einen Schreibtisch laufen, ist eine Fessel.
Keins dieser Probleme entsteht, weil jemand nicht fräsen, erodieren oder tuschieren kann. Jedes entsteht, weil eine Angabe fehlt, zu spät kommt oder nicht mehr auffindbar ist.
Nicht der Auftrag ist die Hauptsache, sondern das Werkzeug. Es bekommt eine Nummer, und jedes Ereignis seines Lebens dockt daran an — von der ersten Klärung über jede Erprobung und jede Änderung bis zur Reparatur nach neun Jahren.
Ob daraus ein einzelnes Blatt wird oder die Strecke von der Anfrage bis zur Werkzeugakte, entscheidet der Umfang und nicht die Kategorie. Wir programmieren Ihnen das, was Ihren Fall abdeckt.
Formilo entwickelt individuelle Anwendungen für die Abwicklung von Projekten — im Werkzeug- und Formenbau von der Anfrage bis zur Nachkalkulation. Im Mittelpunkt steht dabei eine Webanwendung in der Cloud, in der alle gleichzeitig arbeiten — Kalkulation, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Halle, Montage und auf Wunsch der Verarbeiter, der Ihr Werkzeug später fährt. Jeder sieht seinen Ausschnitt, der Stand ist für alle derselbe. Gebaut auf Ihren Ablauf.
Kundenverwaltung, Buchhaltung, Konstruktion und ein vorhandenes Warenwirtschafts- oder ERP-System können bleiben, wo sie sind. Auf Wunsch entwickeln wir auch die kaufmännischen Teile — Modul für Modul bis zur kompletten Unternehmenssoftware mit Angeboten, Rechnungen und Kundenverwaltung. Umgekehrt braucht nicht jeder Fall diesen Umfang: Für einen abgegrenzten Bereich genügen einzelne Formulare oder Eingabemasken aus unserem FormularCenter.
Am Tag nach der Übergabe, nicht als Gefühl am Jahresende.
Weil Grund, Aufwand und Kostenträger vor der Arbeit festgehalten sind.
Ihre Erprobungen und Werkzeugstände bildet er nicht ab.
Die Akte kennt das Werkzeug auch, wenn der Kollege in Rente ist.
Zwischentermine entstehen aus dem Ablauf statt aus einer Liste, die jemand pflegt.
Die Abwicklung wächst mit.
Und das fällt weg: Stunden nachträglich schätzen, Zeugnisse suchen, Fotos aus vier Telefonen einsammeln, Änderungen aus Mails rekonstruieren, Konstruktionsstände auf Netzlaufwerken suchen. Die Zeichnung an der Maschine bleibt — als Papier am Arbeitsplatz ist sie bewährt.
Sechs Posten, die in keiner Auswertung auftauchen:
Pro Jahr, ohne dass es in der Buchhaltung auffällt. Beispielposten — im Erstgespräch rechnen wir sie mit Ihren Werten durch.
Für Kundenverwaltung und Buchhaltung gibt es gute Standardlösungen, weil diese Bereiche in fast jedem Betrieb gleich aussehen. Die Abwicklung selbst sieht nirgends gleich aus. Im Werkzeug- und Formenbau kommt hinzu, dass kein Projekt dem anderen gleicht: Sie fertigen keine Serie, sondern jedes Mal ein Einzelstück nach eigener Konstruktion.
Der Markt bestätigt das selbst. Die Anbieter großer Systeme werben damit, dass ein vorhandenes Warenwirtschaftssystem die Werkzeugbauabteilung nicht abdeckt und man um das bestehende System herum arbeiten müsse. Genau dort setzen wir an: Wir stellen uns nicht gegen Ihr System, wir bauen daneben, was es nicht kann — und geben die Daten per Export zurück.
Es muss nicht die objektiv beste Vorgehensweise sein. Aber es ist Ihre, und Sie haben Gründe dafür. Sonst passt sich am Ende nicht das Programm dem Betrieb an, sondern der Betrieb dem Programm. Mit der Abnahme endet die Abhängigkeit: unbeschränktes Nutzungsrecht, keine laufenden Gebühren.
Weil es Ihre Abteilung nicht abbildet. Wir bauen daneben, was fehlt, und binden es an. Auf Wunsch lösen wir auch diese Teile schrittweise ab.
Gerade deshalb: Bei zwölf bis dreißig Werkzeugen im Jahr entscheiden wenige Projekte über das Ergebnis. Ein großes System wäre zu schwer, ein Blatt nicht.
Dann wird sie dort erfasst — auf dem Tablet, offline, und beide Seiten unterschreiben vor Ort.
Mit einem Schein, der vor der Arbeit ausgefüllt wird: Grund, Aufwand, Termin, Kostenträger, Freigabe.
Er bekommt ein Formular über einen Link, ohne Benutzerkonto und ohne Schulung.
Deshalb große Flächen, Auswahl statt Freitext und Spracheingabe an langen Feldern.
Ja. Sie entsteht aus den Blättern, die Sie ohnehin ausfüllen, nicht aus einem Einführungsprojekt.
Nein. Ihr Blatt bleibt Ihr Blatt — es rechnet nur selbst und geht nicht verloren.
Sie gehört Ihnen, ohne laufende Gebühren. Ein klar abgegrenzter erster Baustein bekommt vorab einen Festpreis; größere Vorhaben kalkulieren wir nach gemeinsamer Anforderungsaufnahme — als Festangebot oder auf Stundenbasis.
Im Werkzeug- und Formenbau wird dokumentiert, weil jedes Stück ein Unikat ist, das niemand nachbauen kann, und weil es anschließend über ein Jahrzehnt in einer Produktion arbeitet, in die der Erbauer keinen Einblick hat. Wer nicht festhält, was er gebaut, geändert und geliefert hat, verliert die Grundlage seiner nächsten Kalkulation und die Beweislage gegenüber dem Kunden.
Entformungsschrägen, Trennungen, Schwindung und Anguss werden vor dem Konstruieren geklärt. Was hier fehlt, wird später eine Änderung.
Geschätzt wird je Arbeitsgang. Ohne einheitliches Schema kommen zwei Kalkulatoren desselben Hauses auf unterschiedliche Preise.
Die Weiche, ab der Stahl gekauft wird. Sie braucht Konstruktionsstand, Datum, Name und Vorbehalte — sonst ist strittig, was freigegeben war.
Sie wächst über Monate weiter. Der Montagetermin hängt am spätesten Zulaufteil, nicht am Plan.
Das Teil verlässt das Haus und kommt verändert zurück. Härtewerte, Charge und Verzugsprüfung gehören an den Einsatz, nicht ins Postfach.
Handarbeit mit Schaber, Schleifstein und Tuschierpaste. Es ist die Phase, in der die geschätzten Stunden reißen — und die am seltensten erfasst wird.
Die planmäßige Erprobung unter seriennahen Bedingungen. Festgehalten werden Material, Charge, Parameter, Schusszahl, Fehlerbild und die Bewertung je Kavität.
Er entsteht aus Ihrem Werkzeug, aber am Bauteil. Deshalb brauchen Werkzeugbauer und Verarbeiter dieselben Daten.
Verschleiß, Konstruktionsgrenze, Prozessproblem oder Bauteiländerung — vier Ursachen, zwei Kostenträger. Diese Unterscheidung entscheidet über die Marge.
Abgenommen ist erst, wenn das Bauteil freigegeben ist. Der Werkzeugbauer braucht Nachweise über Lieferung und Freigabe, sonst wartet die Schlussrechnung.
Ersatz- und Verschleißteile, Intervalle in Schusszahlen, Einfahrparameter, Konservierung — die Betriebsanleitung des Werkzeugs.
Bis die vereinbarte Menge erreicht ist, trägt der Werkzeugbauer die Instandsetzung, danach der Kunde. Ohne Nachweis wird jede Reparatur neu verhandelt.
Konstruktionsstände, Änderungen, Wartungen, Reparaturen und Standorte über Jahre — am Gegenstand geführt, nicht in Köpfen.
Bringen Sie mit, was im Umlauf ist: ein Abmusterungsblatt, einen Änderungsschein, die Stunden eines abgeschlossenen Projekts. Daran zeigen wir, wo der Anfang sich lohnt. Nicht gemeint ist die Ausgabe von Handwerkzeug an Mitarbeiter — dafür gibt es die Werkzeugliste. Fachlich am nächsten liegen Metallverarbeitung, Kunststoffverarbeitung und Industrie.
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