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Ob Beleihungswert, Gerichtsauftrag oder Verkehrswert: Sie unterschreiben ein Dokument, für das Sie noch in Jahren geradestehen.
Solange Ihre Erfassung nicht Ihrem eigenen Aufbau folgt, bezahlen Sie in jedem Auftrag dafür: mit Stunden, die abends in die Zusammenführung von vier Datenspuren gehen; mit Honorar, das für die Umformatierung nie vorgesehen war; mit Rückfragen, die Wochen kosten; mit Terminen, die zweimal stattfinden; und mit Auftraggebern, die warten.
Was hilft, ist kein Programm mit fremder Reihenfolge, sondern eine Erfassungsstrecke, die Ihre Kataloge, Ihre Gliederung und Ihre Kürzel übernimmt. Der Umfang ist Ihre Entscheidung; ein einziger Bogen ist ein vollwertiger Anfang.
Tausende umgesetzte Projekte, darunter Aufnahme- und Nachweisbögen aus der Immobilienbewertung. Entwickelt von eigenen Softwareentwicklern, begleitet von einem festen Ansprechpartner.
Ein zweiter Ortstermin kostet Zeit, Geld und Erklärungsbedarf — bei Gerichtsaufträgen auch Glaubwürdigkeit. Die Folge: Lücken werden geschätzt, und genau dort setzt später jemand an.
Klemmbrett, Diktiergerät, Kamera, Zettel: Am Abend führt ein Mensch sie von Hand zusammen und schreibt dieselbe Zahl ein zweites Mal. Die Folge: Stunden, die kein Auftraggeber vergütet, und eine Fehlerquelle, die niemand sieht.
Dreihundert Aufnahmen, sortiert nach Uhrzeit. Wochen später ist nicht mehr zweifelsfrei, zu welcher Wand ein Riss gehört. Die Folge: Der einzige Beweis für einen Zustand lässt sich nicht mehr zuordnen.
Institut, Gericht und eigene Systematik verlangen dieselben Angaben in anderer Reihenfolge. Die Folge: Sie formatieren um, und diese Arbeit steht in keiner Honorarposition.
Und dann der Preis, der in keiner Honorarrechnung steht. Welche Annahme in welchem Gutachten warum getroffen wurde und welches Institut welche Gliederung will — das weiß eine Person. Wer so unentbehrlich ist, kann schlecht ausfallen und noch schlechter übergeben.
Keins dieser Probleme entsteht, weil jemand sein Fach nicht beherrscht. Jedes entsteht, weil eine Angabe zu spät kommt, beim Falschen landet oder später nicht mehr auffindbar ist.
Ihr Beruf hat einen einzigen wirklich kritischen Schritt: den Ortstermin. Alles davor dient dazu, ihn vorzubereiten, alles danach dazu, ihn zu verwerten. Deshalb muss die Erfassung dort vollständig sein — und alles Weitere daraus hervorgehen, statt daneben neu zu entstehen.
Wie weit das geht, bestimmt allein der Anteil Ihres Ablaufs, der hinein soll. Wir programmieren Ihnen das, was Ihren Fall abdeckt.
Formilo entwickelt individuelle Anwendungen für die Abwicklung von Bewertungsaufträgen — vom Gutachtenauftrag bis zur Honorarrechnung. Im Mittelpunkt steht dabei eine Webanwendung in der Cloud: Aufträge, Unterlagen, Ortstermine, Befunde, Fristen und Abrechnung laufen darin zusammen, für das Büro und für jeden, der draußen aufnimmt. Jeder bekommt die Sicht seiner Rolle, erreichbar von jedem Gerät — auch ohne Netz.
Wir bewerten nicht. Wir liefern das, womit Sie bewerten. Ihre Bewertungssoftware, Ihre Marktdaten und die Plattform Ihres Instituts können bleiben, wo sie sind; wir übergeben einen sauber strukturierten Datensatz. Auf Wunsch entwickeln wir auch Ihre Bewertungssoftware und bauen die Anwendung Schritt für Schritt zur kompletten Unternehmenssoftware aus, bis hin zu Angeboten und Rechnungen. Umgekehrt genügen für einen abgegrenzten Bereich einzelne Formulare oder Eingabemasken aus unserem FormularCenter.
Aufnahme, Bilder, Flächen und Befunde liegen zusammen statt auf vier Spuren.
Auch drei Jahre später ist nachvollziehbar, woher sie stammt und wer sie festgestellt hat.
Weil die Gliederung eine Ausgabeform ist und keine zweite Erfassung.
Wer ohne Konto und ohne Schulung antworten kann, antwortet — mit Anlagen und Unterschrift.
Der Bogen führt sie durch Ihre Systematik, statt sie an Ihre Erfahrung zu verweisen.
Die Abwicklung wächst mit, die Assistenz muss es nicht.
Und das entfällt: Aufnahmen abtippen, Bilder von Hand zuordnen, Unterlagen dreimal anmahnen, Gutachten für jedes Institut umgliedern, Zeitnachweise rekonstruieren, Anlagenverzeichnisse zusammenstellen. Das unterschriebene Original bleibt — es ist und bleibt das, wofür Sie geradestehen.
Posten, die in keiner Honorarrechnung erscheinen:
Pro Jahr, ohne dass es in der Buchhaltung auffällt. Beispielwerte — im Erstgespräch rechnen wir mit Ihren eigenen.
Für Berechnung, Textbausteine und Marktdaten gibt es gute Standardlösungen — dieser Teil sieht in fast jedem Büro gleich aus. Die Erfassung davor sieht nirgends gleich aus. Welche Kataloge Sie führen, in welcher Reihenfolge Sie durch ein Haus gehen und welche Gliederung Ihr Auftraggeber verlangt, ist bei Ihnen anders als im Büro nebenan.
Und die Fremdbestimmung ist hier keine Gewohnheit: Verordnung und Hausanweisung geben den Aufbau vor. In unseren Projekten sehen wir das immer wieder, etwa an einem Satz aus der Beleihungswertermittlung — eine Objektbeschreibung fast nur aus Ankreuzfeldern, eine Mieteraufstellung und ein Nachweis über Modernisierungsmaßnahmen mit fünfzehn Zeilen für Gewerk, Jahr, Kosten und Eigenleistung. Die beiden letzten füllt der Eigentümer aus und unterschreibt sie.
Ob Ihr Aufbau objektiv der beste ist, muss niemand entscheiden: Es ist Ihrer, und Sie haben Gründe dafür. Andernfalls folgt am Ende nicht das Programm Ihrem Büro, sondern Ihr Büro dem Programm. Mit der Abnahme geht alles in Ihr Eigentum über, ohne Lizenzgebühren — passend zu Akten, die Jahre überdauern.
Die bleibt in der Regel. Wir bauen den Bogen davor, mit dem Sie durch das Haus gehen.
Nur das, was Sie ohnehin immer erfassen. Wo Sie beurteilen, bleibt Platz für Text.
Dann entstehen mehrere Ausgaben aus einem Datensatz, statt mehrfach umzuformatieren.
Ja, offline und über Auswahl statt Tastatur.
Ja, über einen Link ohne Konto — samt Mieteraufstellung und Modernisierungsnachweis.
Ja: Ausstattungsstufen, Baualtersklassen, Heizungsarten, Gewerke- und Schadensliste.
Ja, weil jedes Bild beim Auslösen Einheit, Bauteil und Befund mitbekommt.
Ja: Tätigkeitsart, Dauer und Akte, erfasst beim Arbeiten statt am Quartalsende.
Wo Sie es festlegen, auf Wunsch im eigenen Haus. Verschwiegenheit ist Standard.
Sie geht in Ihr Eigentum über, gebührenfrei. Ein klar abgegrenzter erster Baustein bekommt vorab einen Festpreis; größere Vorhaben kalkulieren wir nach gemeinsamer Anforderungsaufnahme — als Festangebot oder auf Stundenbasis.
In der Immobilienbewertung entstehen Dokumente, weil ein Ergebnis später nachvollziehbar sein muss — gegenüber einem Institut, einem Gericht oder einer Partei, die anderer Meinung ist. Nachvollziehbar ist ein Wert nur, wenn jede Annahme belegt ist. Und der Beleg entsteht an einem einzigen Nachmittag im Objekt.
Anlass, Wertbegriff, Stichtage und Umfang. Sie bestimmen Verfahren und Aufbau — dasselbe Haus hat je nach Zweck verschiedene Werte.
Grundbuch, Kataster, Bauakte, Baulasten, Teilungserklärung, Flächenberechnung, Mietverträge. Sechs bis zehn Stellen mit eigenem Antragsweg und eigener Laufzeit.
Je Einheit Zutrittsberechtigter, Zeitfenster und Schlüssel. Wer nicht öffnet, erzeugt eine Einschränkung, die im Gutachten benannt gehört.
Umfeld, Grundstück, Gebäude, Einheiten, Außenanlagen — mehrere hundert Einzelwerte, erfasst im Stehen, oft ohne Netz.
Wohnfläche und Nutzfläche nach der jeweils maßgeblichen Systematik — und die Angabe, ob die Fläche gemessen oder übernommen wurde.
Dach, Fenster, Heizung, Bäder, Leitungen, Fassade, Grundriss mit Jahr und Stufe. Daraus leiten sich Zustandsansatz und Restnutzungsdauer ab.
Was aufgeschoben wurde, mit geschätztem Aufwand je Position. Der Abzug, der am häufigsten hinterfragt wird — und deshalb belegt sein muss.
Schadensbild, vermutete Ursache, Sanierungsvorschlag. Bei Beweisfragen ist genau diese Dreiteilung die verlangte Gliederung.
Standort, Blickrichtung und Bezug zum Befund. Ohne Zuordnung ist ein Bild Erinnerung, mit Zuordnung ist es ein Beleg.
Beide füllt der Eigentümer aus und unterschreibt sie. Sie liefern Ertragsdaten und Zustandsangaben, die sonst geschätzt würden.
Die Verfahren werden gegeneinander verprobt. Die Plausibilisierung ist der Teil, den ein Leser zuerst prüft.
Sie kommt Monate nach dem Gutachten — und verlangt Zugriff auf jede Annahme, jedes Maß und jedes Bild von damals.
Bringen Sie mit, womit Sie heute arbeiten: den Aufnahmebogen, die Unterlagenliste, ein Fotoprotokoll. Daran zeigen wir, wo der größte Hebel liegt — kostenlos und unverbindlich. Wer Objekte vermittelt statt bewertet, findet die passende Seite hier.
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