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Gemietete Software von der Stange hat sich überholt.
Ein Abo pro Kopf und Module, die im Betrieb keiner braucht, sind kein Maßstab mehr. Zeitgemäß ist ein individuell entwickeltes, digitales Zeiterfassungsprogramm mit genau Ihren Funktionen. Es erledigt wirklich den Monatsabschluss; Lohnprogramm und Buchhaltung bleiben und werden angebunden.
Wer eine Zeiterfassungs-App kauft, kauft eine Annahme mit: dass jeder Beschäftigte ein Smartphone dabeihat und es beruflich einsetzt. Auf Baustelle und im Objekt stimmt das oft nicht.
Eine Klausel, die Beschäftigte verpflichtet, ihr privates Smartphone betrieblich einzusetzen, ist unwirksam (BAG, 10.11.2021 – 5 AZR 335/21, § 307 BGB). „App-only“ heißt also: Diensthandys stellen – oder einen Erfassungsweg wählen, der ohne Mitarbeitergerät auskommt.
Windows-Rechner auf dem Betriebshof, Mac im Büro, Tablet im Fahrzeug – ein Erfassungsweg im Browser oder als Datei läuft auf allem, was ohnehin da ist.
Einen Standardweg gibt es nicht: Laut Bitkom-Befragung aus dem Frühjahr 2025 (602 Unternehmen ab 20 Beschäftigten) erfassen 74 % die Arbeitszeit – davon 31 % am Computer, 24 % am Terminal, 19 % per Stechuhr, 18 % per App, 16 % in Excel, 13 % handschriftlich.
Ein Anbieter berechnet neben 3,59 bis 9,99 € je Nutzer und Monat weitere 10 € Plattformgebühr bei ein bis vier Nutzern – kleine Teams zahlen anteilig am meisten.
Bei einem anderen reichen die Tarife von 4 bis 12 € je Nutzer und Monat, der günstige Satz gilt nur zwölf Monate (Anbieterangaben, 09/2026).
Der erste berechnet Schichtplanung und Zusatzdokumentation ab 25 bis 35 € monatlich extra – zusätzlich zum Preis pro Kopf.
Aufzuzeichnen sind Beginn, Ende und Dauer. Urlaubsworkflow, Standorterfassung, Schichtplanung sind Komfort.
Nutzerzahl × Monatsbetrag × 12 × Nutzungsjahre – im Vergleich zu einem Zeiterfassungsprogramm, das einmal entsteht und Ihnen gehört.
Wir programmieren umfangreiche Zeiterfassungs-Software genauso wie den rechnenden Stundenzettel. Die Frage ist nie „welches Produkt“, sondern „welche Stufe“.
Keine Installation, kein Login, offline. Für ein Fliesenfachgeschäft entstand eine monatliche Zeiterfassung, die Uhrzeiten selbst berechnet, für ein Ingenieurbüro eine zwölfseitige Stundenerfassung mit Arbeitszeitkalkulation, für einen Dienstleistungsbetrieb die Vereinbarung zum Jahresarbeitszeitkonto.
Eine Aufgabe, sauber gelöst, mit Anschluss an Lohn- oder Branchensoftware. Für ein Bauunternehmen in der Schweiz entstand ein Rapport, der aus dem Datum die Kalenderwoche setzt und die Daten ans Branchensystem übergibt, für einen Dachdeckerbetrieb ein Kontrollbericht mit Datenbank hinter dem Prüferfeld, für eine Werbeagentur ein Preistool.
Wenn Zeitkonto, Freigabe und Lohnexport zusammenhängen. Für einen Kühllogistiker haben wir eine Webanwendung samt mobiler App für iOS und Android spezifiziert, für einen Weiterbildungsanbieter eine Software zur Terminverwaltung entwickelt, für einen Pflegedienst das Lastenheft erarbeitet.
Woran Sie erkennen, dass Stufe 1 genügt: ein Zeitmodell, ein Erfassungsort, ein Empfänger. Sobald Meister und Büro freigeben oder Stammdaten in zwei Richtungen laufen, lohnt Stufe 2 oder 3.
Sie sollen Ihr Zeiterfassungsprogramm nicht selbst zusammenklicken und das Risiko tragen – Sie bekommen es fertig vom Spezialisten für individuelle Datenerfassung. Dahinter stehen tausende Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Was ein Standardprodukt nicht kennt – tarifliche Sonderzeiten, Objekthierarchien, Regie gegen Pauschale –, rechnen Sie am Ende doch von Hand nach.
Fehlt die Lohnschnittstelle, verlagert die Software das Abtippen nur eine Tür weiter.
Vordruck zum Festpreis mit bis zu drei Korrekturschleifen, größere Software nach Anforderungsaufnahme – Eigentum ohne Lizenzkosten, fester Ansprechpartner.
Wir klären, wo heute erfasst wird, welche Stundenzettel es gibt und wohin die Stunden gehen.
Wir ordnen ein, welche Stufe Ihrer Zeiterfassungssoftware genügt und was sie kostet.
Festpreis für den rechnenden Vordruck, für größere Software ein Angebot auf Basis des Lastenhefts.
Erstentwurf zum Test im Betrieb, beim Vordruck danach bis zu drei Korrekturschleifen für Pausen- und Rechenregeln.
Auf Wunsch mit Einführung und Support für Büro und Baustelle.
Nein. Wir bauen den Erfassungsweg passend zum Ort – als Datei, im Browser, am Terminal oder mobil.
Nur bei einem Erfassungsweg, der ein persönliches Gerät voraussetzt – zum Privathandy kann der Arbeitsvertrag niemanden verpflichten.
Ja, ein rechnender Stundenzettel läuft vollständig offline.
Wir liefern das Exportformat, das Ihr Lohnbüro einliest.
Gerne – Stundenzettel, Rapporte oder Excel-Dateien sind der beste Startpunkt.
Ja, im Projektgeschäft geht das Ergebnis in Ihr Eigentum über – ohne laufende Lizenzkosten.
Ja. Viele starten mit einem rechnenden Vordruck und ergänzen später Freigaben oder Lohnschnittstelle.
Kleine Formulare oft binnen zwei Werktagen zum vorab genannten Festpreis; größere Programme kalkulieren wir nach Lastenheft.
Excel und Zettel sind erlaubt: Laut Bundesarbeitsgericht kann Papierform genügen (1 ABR 22/21, Rn. 65). Die digitale Zeiterfassung ist damit eine Entscheidung, keine Pflicht.
Kein Countdown, sondern ein Planungsfenster: Der Referentenentwurf des BMAS vom 18.06.2026 ist ein Entwurf, kein geltendes Recht. Danach blieben Betriebe bis 10 Beschäftigte dauerhaft von einer Elektronikpflicht ausgenommen, unter 50 Beschäftigten wären fünf Jahre Übergang vorgesehen.
Was heute gilt: Beginn, Ende und Dauer. In den Branchen des § 17 MiLoG ist binnen sieben Kalendertagen aufzuzeichnen; die Nachweise sind nach § 16 Abs. 2 ArbZG und § 17 MiLoG aufzubewahren. Bußgeldrahmen bei Verstößen gegen § 17 MiLoG: bis zu 50.000 €.
Warum Excel trotzdem kippt: keine Änderungshistorie, keine Freigabestufe – und ein überschriebener Formelbezug rechnet monatelang unbemerkt falsch.
Sie stehen nicht unter Zeitdruck – und können Ihre Zeiterfassungssoftware in Ruhe bauen lassen, statt hastig ein Abo abzuschließen.
Bringen Sie Ihren Stundenzettel, Ihre Excel-Datei oder das Angebot für ein Zeiterfassungsprogramm mit. Wir sagen Ihnen offen, welche Stufe sinnvoll ist – auch wenn es die kleinste ist. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich, Sie sprechen mit einem festen Ansprechpartner.
Lieber direkt sprechen? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail – wir melden uns in der Regel am selben Arbeitstag.
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